babha
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Hallo Forum!
Wahrscheinlich ist dieses Thema hier ja schon endlos zerpflückt worden - und mir kommt als Erklärung für "mein Problem" außer eigener Inkompetenz wohl am ehesten "AFE" in den Sinn.
Bei Landschaftsaufnahmen mit sonnenbeschienen Wolkenflanken (also SEHR hell) werden mir diese Bereiche regelrecht AUSGEBRANNT (als ob dort regelrechte weiße Löcher wären) dargestellt!
Meine Vorgehensweise (wie von anderen Kameras gewohnt): Matrixmessung und Korrektur NACH UNTEN um ca. 1 - 1,7 Blenden, um das völlige Übersteuern des Histogramms nach rechts zu verhindern.
Alternativ habe ich vor kurzem eine Spotmessung auf die hellen Bereiche vorgenommen. Erwartungsgemäß war der Effekt "Ausbrennen" verschwunden - allerdings sind natürlich alle anderen Bildteile abgesoffen!
Freilich haben auch andere Kameras Schwierigkeiten mit so hohen Helligkeitsunterschieden! Aber ich habe bisher noch nie ein so krasses Ausbrennen beobachtet! "Sogar" meine Fuji X-S1, die immerhin nur einen kleinen 2/3 Zoll Sensor hat, schafft solche Situationen bei weitem besser!
Eine Alternative wäre natürlich: Belichtungsreihe "AB". Ich weiß nicht, ob ich einfach zu blöde bin, aber bei meiner SD15 passiert da GAR NICHTS. Ich stelle den gewünschten Unterschiedswert auf z.B. "1" und gehe dann wieder auf "A". Lauf Bedienungsanleitung müßte die Kamera jetzt bei jedem Druck auf den Auslöser eine Belichtungsreihe von 3 oder 5 Bildern, je nach Einstellung, machen, solange, bis der Wert in "AB" wieder auf "0" gesetzt wurde. So habe ich das wenigstens verstanden.
Meine Kamera aber löst nur wie sonst auch 1x aus!
Nach diesen Erfahrungen frage ich mich, ob die SD15 z.B. wegen des AFE einfach ungeeignet ist, Motive mit extremen Lichtern abzubilden.
Oder ob ich etwas grundlegend falsch mache.
Gibt es eine Möglichkeit, solche Situationen mit der SD15 in den Griff zu bekommen?
Oder liegt vielleicht ein Defekt vor?
Ein Telefonat mit einem Sigma-Techniker heute hat lediglich bekannte Fakten bestätigt: "Die SD15 hat nach oben weniger Spielraum als etwa die SD14." Ob meine Kamera hier besonders daneben liegt und vielleicht sogar nach Japan zur Feinjustierung eingeschickt werden muß, könnte natürlich nur nach einer Begutachtung im Haus festgestellt werden ..
Ich habe mich heute etwas mit den Reglern in SPP 5.5 gespielt: Mir fiel auf, daß bei einer ÜBERBELICHTUNG von etwa 1,5 Blenden und Fill-Light von etwa 0,5 der Effekt fast bis ganz verschwindet. Das Histogramm ist dann aber, wie zu erwarten, völlig nach rechts gedrängt, und die nicht überleuchteten Wolkenbereiche verlieren ihre Strukturen und werden flächig weiß.
Bisher war ich mit der SD15 (im Februar neu gekauft) recht zufrieden bis teilweise begeistert. Aber dieses Verhalten ist für mich ein absolutes "NO GO".
Ich will und brauche keine Kamera, die nur bei dezenter Beleuchtung wirklich gute Ergebnisse liefert ..
Habt Ihr Rat?
Gerne hätte ich Beispielbilder eingestellt, hab aber noch nicht herausgefunden, wie das hier funktioniert (außer Verlinken).
Gruß
Manfred
Wahrscheinlich ist dieses Thema hier ja schon endlos zerpflückt worden - und mir kommt als Erklärung für "mein Problem" außer eigener Inkompetenz wohl am ehesten "AFE" in den Sinn.
Bei Landschaftsaufnahmen mit sonnenbeschienen Wolkenflanken (also SEHR hell) werden mir diese Bereiche regelrecht AUSGEBRANNT (als ob dort regelrechte weiße Löcher wären) dargestellt!
Meine Vorgehensweise (wie von anderen Kameras gewohnt): Matrixmessung und Korrektur NACH UNTEN um ca. 1 - 1,7 Blenden, um das völlige Übersteuern des Histogramms nach rechts zu verhindern.
Alternativ habe ich vor kurzem eine Spotmessung auf die hellen Bereiche vorgenommen. Erwartungsgemäß war der Effekt "Ausbrennen" verschwunden - allerdings sind natürlich alle anderen Bildteile abgesoffen!
Freilich haben auch andere Kameras Schwierigkeiten mit so hohen Helligkeitsunterschieden! Aber ich habe bisher noch nie ein so krasses Ausbrennen beobachtet! "Sogar" meine Fuji X-S1, die immerhin nur einen kleinen 2/3 Zoll Sensor hat, schafft solche Situationen bei weitem besser!
Eine Alternative wäre natürlich: Belichtungsreihe "AB". Ich weiß nicht, ob ich einfach zu blöde bin, aber bei meiner SD15 passiert da GAR NICHTS. Ich stelle den gewünschten Unterschiedswert auf z.B. "1" und gehe dann wieder auf "A". Lauf Bedienungsanleitung müßte die Kamera jetzt bei jedem Druck auf den Auslöser eine Belichtungsreihe von 3 oder 5 Bildern, je nach Einstellung, machen, solange, bis der Wert in "AB" wieder auf "0" gesetzt wurde. So habe ich das wenigstens verstanden.
Meine Kamera aber löst nur wie sonst auch 1x aus!
Nach diesen Erfahrungen frage ich mich, ob die SD15 z.B. wegen des AFE einfach ungeeignet ist, Motive mit extremen Lichtern abzubilden.
Oder ob ich etwas grundlegend falsch mache.
Gibt es eine Möglichkeit, solche Situationen mit der SD15 in den Griff zu bekommen?
Oder liegt vielleicht ein Defekt vor?
Ein Telefonat mit einem Sigma-Techniker heute hat lediglich bekannte Fakten bestätigt: "Die SD15 hat nach oben weniger Spielraum als etwa die SD14." Ob meine Kamera hier besonders daneben liegt und vielleicht sogar nach Japan zur Feinjustierung eingeschickt werden muß, könnte natürlich nur nach einer Begutachtung im Haus festgestellt werden ..
Ich habe mich heute etwas mit den Reglern in SPP 5.5 gespielt: Mir fiel auf, daß bei einer ÜBERBELICHTUNG von etwa 1,5 Blenden und Fill-Light von etwa 0,5 der Effekt fast bis ganz verschwindet. Das Histogramm ist dann aber, wie zu erwarten, völlig nach rechts gedrängt, und die nicht überleuchteten Wolkenbereiche verlieren ihre Strukturen und werden flächig weiß.
Bisher war ich mit der SD15 (im Februar neu gekauft) recht zufrieden bis teilweise begeistert. Aber dieses Verhalten ist für mich ein absolutes "NO GO".
Ich will und brauche keine Kamera, die nur bei dezenter Beleuchtung wirklich gute Ergebnisse liefert ..
Habt Ihr Rat?
Gerne hätte ich Beispielbilder eingestellt, hab aber noch nicht herausgefunden, wie das hier funktioniert (außer Verlinken).
Gruß
Manfred




