Reichen eigentlich 6 Megapixel? ...

Klaus-R

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(...)Ist zwar etwas Theorie weil ein 36MPix Bild auf 6 herunterskaliert ja mehr Details zur verfügung hat als ein nativer 6ér Sensor aber ok... :p
(...)

Danke für den Beitrag. Die Überlegung ist richtig. Wenn ich native 36MP Bayer auf 6MP runerrechne, verrechne ich ja z.B. die Farbinformationen von mehr Pixeln, als wenn ich aufnahmeseitig nur 6MP hatte, deren Farbinfo geringer waren.

Die Schrift (Sprudelflasche) würde ROT bleiben, weil sie von mehr roten Bayer Pixeln "gesehen" wurde.

Nunja ... all diese "Probleme", die IMHO nicht wirklich welche sind (das Niveau ist insgesamt zu hoch), machen sowieso nur noch dann den "Unterschied", wenn eine sehr gute Optik auch noch optimal (maximal auflösend) abgeblendet wurde.

Grüße und schöne Photos

Klaus
 

S3NS3

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Die Sigmas sind schon klasse! Hatte auch mal ein paar Bilder bei Flickr geschaut, auch volle Auflösung mit 1:1 Ansicht. Da war eins mit Landschaft und Wiese, das war wirklich beeindruckend. Das Gras, wahnsinns Detail ohne gekünstelt zu wirken. Das hat mich wirklich überzeugt.

Einen AA Filter habe ich übrigens auch nicht vor dem Sensor, den allerdings Bayrischen ;)

Und beim Härchen zählen meinte ich wirklich der feine Pflaum im Gesicht einer Frau. Da war anfangs, kurz bevor die A7/A7R rauskam mal irgendein Tester der hatte ein Porträt mit der A7R und dem Sony/Zeiss 55/1.8 gezeigt und das war auch sehr beeindruckend. Ich mags halt so ;)

Ich versuche auch vorher das Motiv richtig abzulichten. Aber manchmal Crop ich und muss kein schlechtes Gewissen haben :)
 

S3NS3

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Danke für den Beitrag. Die Überlegung ist richtig. Wenn ich native 36MP Bayer auf 6MP runerrechne, verrechne ich ja z.B. die Farbinformationen von mehr Pixeln, als wenn ich aufnahmeseitig nur 6MP hatte, deren Farbinfo geringer waren.

Die Schrift (Sprudelflasche) würde ROT bleiben, weil sie von mehr roten Bayer Pixeln "gesehen" wurde.

Nunja ... all diese "Probleme", die IMHO nicht wirklich welche sind (das Niveau ist insgesamt zu hoch), machen sowieso nur noch dann den "Unterschied", wenn eine sehr gute Optik auch noch optimal (maximal auflösend) abgeblendet wurde.

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Klaus


Ja genau!

Ich nutze ja auch ab und zu ein Script in Lightroom das beim Export in beliebig vielen Zwischenschritten herunterskaliert und bei jeden Schritt einstellbar etwas nachschärft. Diese Methode bringt fürs Endergebnis dann sehr saubere Details. Zumindest wenn man sich die Mühe macht da enorm viel zu testen. Die Möglichkeiten sind unendlich.
 
Klaus-R

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Ja genau!

Ich nutze ja auch ab und zu ein Script in Lightroom das beim Export in beliebig vielen Zwischenschritten herunterskaliert und bei jeden Schritt einstellbar etwas nachschärft. Diese Methode bringt fürs Endergebnis dann sehr saubere Details. Zumindest wenn man sich die Mühe macht da enorm viel zu testen. Die Möglichkeiten sind unendlich.

Nochmal zu dieser Überlegung ....

Was Du da andenkst "6MP runterskaliert sind besser als native 6MP" stimmt definitiv für Bayer-Bildwandlung. Hier entsteht ganz klar ein Informationsgewinn im Vergleich, weil Bayer Bildsensoren keine "echten" Pixel abliefern, sondern immer schon vorinterpolierte.

Ein SIGMA SD1 15MP Bild auf SD15 vergleichbare 4,7MP herunterzurechnen hingegen bringt keinen Vorteil, weil die 4,7MP schon "echte" Pixel sind. ein Informationsplus ist ausgeschlossen.

Grüße

Klaus
 
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S3NS3

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Das meinte ich ja auch! Das mit dem Script habe ich nur zusätzlich erwähnt. Von wegen Herunterskalieren/Qualitätsgewinn (für Ausgabegröße) :daumen:
 
benmao

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Hallo,



folgender Versuch:

Der nicht vergrößerte Crop aus der 10D Testaufnahme hat eine zufällige Größe
von 411 auf 617 Pixel. Das 'isser!
...
Anschließend habe ich jetzt die BIMP Vergrößerung mit PS (bikubisch interpoliert) wieder auf 411 x 617 Pixel heruntergerechnet.

Da kann ich tatsächlich keinen Unterschied feststellen. Danke für den Vergleich und auch die Erklärung bezüglich roter Farbe.


Ernst
 
Klaus-R

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Hallo zusammen,

Auflösungsvergleiche zwischen Kameras verschiedener Pixelzahlen werden übrigens nicht nur von mir bei gleicher Bildgröße durchgeführt, sondern üblicherweise. Wie gesagt ... ich kann mir keine andere Vergleichsbasis vorstellen und bin da gar nicht der einzige:

Hier ein Traumflieger Vergleich 6,3MP gegen 8,2MP CANON:

http://www.traumflieger.de/desktop/20D/vergleichstest/canon_20D_im_Test_Teil4.php

Offensichtlich ist man auch hier der Meinung, dass das so sinnvoll und möglich ist.

Sinnvollerweise führt man ebenso auch die Rauschvergleiche durch. Nichts ist unsinniger, als das Bildrauschen einer Kamera am 100% Crop festzumachen. Auch das wird im oben referenzierten Test richtig gemacht, nämlich bezogen auf die selben Bildausschnitte der Kameras!!

Grüße und schöne Photos

Klaus

P.S. Ganz zufällig wurde da auch die Qualität der 18-55mm Kitlinse im Vergleich zu einem deutlich teureren Zoom deutlich bzw unübersehbar ... ähnliches hatte ich ja auch schon behauptet .....
 
Peter_M

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Und beim Härchen zählen meinte ich wirklich der feine Pflaum im Gesicht einer Frau. Da war anfangs, kurz bevor die A7/A7R rauskam mal irgendein Tester der hatte ein Porträt mit der A7R und dem Sony/Zeiss 55/1.8 gezeigt und das war auch sehr beeindruckend. Ich mags halt so ;)

Vielleicht war das der folgende Link mit der A7, also "nur" 24MP.
Wenn man etwas runter scrollt kommt man zu schicken Aufnahmen mit Flaum.
http://www.stevehuffphoto.com/2013/11/29/the-sony-a7-and-a7r-camera-review-by-steve-huff/

Das 55mm 1.8 scheint eine immens gute Linse zu sein.
 

S3NS3

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Hmmne, war nicht das was ich in Erinnerung hatte aber auch die vom Huff zeigen das Detail sehr gut! Das 55/1.8 ist nach vielen Fotos und den Meinungen aller und allen Messwerten ein wirklich absolut herausragendes 50ér. Recht knapp unter dem Zeiss Otus was auch das 4- Fache kostet!

Leider gehts finanziell gerade nicht das ich mir das Teil kaufe. Muss ich mit dem Canon 50/1.4 vorlieb nehmen was allerdings auch nicht schlecht ist und noch etwas lichtstärker ist. Und nur 70€ gekostet hat :daumen:
Halt Charakter gegen technische Perfektion :p
 
skynyrd

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Spätestens bei Ausschnittvergrösserungen schätze ich die 36 MP sehr ... an die anfallende Datenmenge habe ich mich gewöhnt und sehe mittlerweilen kein grosser Nachteil mehr. Grosse Speicherkarten gibt es ja wie Sand am Meer und (je nach Ansprüche) zu akzeptablen Preisen. Ebenso sind grosse Festplatten absolut erschwinglich.

Es gibt aber sicher auch viele "Anwendungen", wo 6 MP absolut ausreichend sind. Bei Portraits oder Makro sehe ich kein massiver Vorteil beim 36 MP-Sensor. Bei Landschaften (WW) und "zu kurzen Brennweiten" ist er aber schon praktisch.
 
analogTV

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Ich denke 6 Megapixel würden noch ausreichen, wenn sich die Leute die Fotos hauptsächlich noch im „analogen“ Fotoalbum ansehen würden. Bei den neuen iPad, MacBooks und Co. mit Retina Display wird’s dann schon eng. Vor allem weil sich kaum noch jemand ein Bild als ganzes ansieht, mittlerweile wird immer automatisch reingezoomt und hin und her geschoben. :)
 
Robert

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... Auflösungsvergleiche zwischen Kameras verschiedener Pixelzahlen werden übrigens nicht nur von mir bei gleicher Bildgröße durchgeführt, sondern üblicherweise. Wie gesagt ... ich kann mir keine andere Vergleichsbasis vorstellen und bin da gar nicht der einzige:

Hier ein Traumflieger Vergleich 6,3MP gegen 8,2MP CANON:

http://www.traumflieger.de/desktop/20D/vergleichstest/canon_20D_im_Test_Teil4.php

Offensichtlich ist man auch hier der Meinung, dass das so sinnvoll und möglich ist.

Sinnvollerweise führt man ebenso auch die Rauschvergleiche durch. Nichts ist unsinniger, als das Bildrauschen einer Kamera am 100% Crop festzumachen. Auch das wird im oben referenzierten Test richtig gemacht, nämlich bezogen auf die selben Bildausschnitte der Kameras!!...

Den Testaufbau auf Traumflieger.de verstehe ich anders!

Zitat:

"Die Bildschärfe wurde anhand eines 10-Euro-Scheins überprüft. Das nachfolgende Tableau zeigt hochaufgelöste JPEG-Ausschnitte (100% Crops) aus dem Bildzentrum."

Klar zeigen die Fotos den gleichen Bildausschnitt - jedoch bei 100% und demzufolge ohne Interpolation: dort wird stattdessen die Entfernung der Kamera zum Motiv variiert (Zitat: "Grössenangleichung über Abstandsveränderung zum Motiv"), was m.E. auch Sinn macht.
 
Klaus-R

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Hallo Robert,

"Die Bildschärfe wurde anhand eines 10-Euro-Scheins überprüft. Das nachfolgende Tableau zeigt hochaufgelöste JPEG-Ausschnitte (100% Crops) aus dem Bildzentrum."(Zitat: "Grössenangleichung über Abstandsveränderung zum Motiv")
O.k! der geht jetzt eindeutig an Dich ... den Unsinn hatte ich überlesen! Wenn die Jungs den Test wirklich sooo durchgeführt haben, dann kann man ihn komplett wegschmeißen!

was m.E. auch Sinn macht.
So ... und jetzt tu Dir mal den Gefallen und überlege mal Folgendes...

Wenn die Jungs bei der selben Brennweite den selben Bildausschnitt per 100% Crop verglichen haben, dann war es zwingend notwendig, die höher auflösende Kamera weiter vom Motiv abzurücken!

-Beide Kameras haben jetzt den selben Bildausschnitt mit exakt der selben Pixelzahl ihres jeweiligen Bildsensors erfasst!

-Die höher auflösende Kamera zoomt zwangsläufig stärker in das endliche Auflösungsvermögen der selben verwendeten Optik hinein!

-Die höher auflösende Kamera muss (bei vergleichberer Sensorarchitektur) das Ding immer verlieren!

Die Vorgehensweise ist sinnvoll?! NEIN! Das ist Unsinn!;);):D:D

Ich habe oben gezeigt, dass sogar zweimaliges Interpolieren zu keinen merklichen Bildqualitätsbeeinträchtigungen führt.

Dann ist das, was Du zuvor vorgeschlagen hattest, die selben Bildausschnitte bei unterschiedlicher Größe zu vergleichen sogar noch sinnvoller.

Fakt ist definitiv, dass ein höher auflösender Bildsensor den selben Bildausschnitt mit einer größeren Anzahl von Photodioden aufnimmt und genau das muss auch bei der Wiedergabe berücksichtigt werden.

Wenn die höher auflösende Kamera vom Motiv abgerückt wird, damit sie den selben Bildausschnitt dann mit der gleichen Pixelzahl aufzeichnet, wie die schwächer auflösende Kamera, dann kann das nicht sinnvoll sein.

Grüße

Klaus
 
Klaus-R

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Reichen denn nun 6 Megapixel?!

Hallo zusammen,

auch wenn ich mich bei der Frage nach der geeigneten Vergleichsmethode hinsichtlich Kameras verschiedener Sensorauflösungen, hier ausgesprochen bockig verhalte und schwerste Geschütze:D:D:cool::eek: gegen Robert auffahre (weil ich wirklich meine, dass ich da richtig liege), ist mir eigentlich klar, dass es keine schlussendliche Antwort darauf geben kann.

Macht man sich hingegen klar, dass man mit 6 Megapixeln die Fläche von drei Full HD Monitoren (per 100% Crop) abdecken kann, dann ist das schon eine wirklich ungeheure Anzahl von Bildpunkten, die auch heutzutage noch anzuerkennen ist.

Gegenarumente sind natürlich auch erlaubt ... so muss man bei den üblichen 6MP Sensorauflösung berücksichtigen, dass diese Pixelzahl schon interpoliert wurde (Ausnahme Foveon Bildwandlung).

Was eine alte 6MP Kamera an Bildauflösung abliefert ist allemal beeindruckend und reicht definitiv für ziemlich große Ausdrucke ... wenn mich jemand fragt ... sogar für beliebig große, wenn der Betrachtungsabstand so gewählt wird, dass das Bild als Ganzes noch aufgenommen werden kann.

Ich denke ... nach persönlicher Erfahrung ... dass es in der Praxis nicht gerade wenige Photos gibt, deren optische Abbildungsleistung deutlich unterhalb einer Sensorleistung von 6MP liegt. Schon leichteste Verwackelungen erledigen das Problem auf eine andere Art, nachlassnde Auflösung bei weit geöffneter Blende oder Beugungsunschärfen bei weit geschlossenen Blenden wirken ebenso.

Sehr interessant in diesem Zusammenhag finde ich diesen Aufsatz hier:

http://www.andreashurni.ch/wuehlkiste/megapixel.htm

Mal bezeichnede Zitate:

Im August 1999 las ich auf dpreview.com folgende Bewertung einer Kamera: however the total specifications of this camera are just stunning. Um was ging es da? Es war die Ankündigung der Nikon D1. 2,7 Megapixel versetzten die Fotobranche in Staunen. Die Bildqualität war so gut, dass die D1 für viele professionelle Fotografen zur Brot und Butterkamera wurde, ihr tägliches Arbeitspferd. Natürlich liess sich damit nicht alles erledigen, aber gute Abzüge bis A4 waren machbar.
ein verbreiteter Konsens war, das es kameraseitig schon 4 Megapixel sein müssten, um mit Film gleichziehen zu können.
Auf Luminous-Landscape machte Michael Reichmann Tests digital gegen analog. Das beste Equipment wurde aufgefahren, schwere Stative und Trommelscanner und was man sonst noch im realen Leben verbal hochhält. Michael kam zum Schluss, dass die Canon D30 dem Kleinbildfilm Provia 100 ebenbürtig sei.
Anmerkung: CANON EOS D30 (3 Megapixel CMOS Sensor)

Und jetzt das allerschönste Zitat:

Meine Erkenntnis daraus: Wenn 6 Megapixel nicht reichen hat der Fotograf eventuell noch ein anderes Problem.
Schön geschrieben:klatschen:....voller Ironie und Humor zeigt's die Relativität absoluter Aussagen ... könnte von mir sein ... nur schreibe ich "Photograph" ja eben anders.

Richtig gut ... im Verlaufe dieses Fadens... hat mir diese Kritik von OZ gefallen:

Die Eingangsfrage sollte m.E. doch besser lauten: Wofür reichen 6 Megapixel ;)
Naja ... ich würde mal sagen ... für richtig gute Photos.;)

Das ist doch mal die diplomatische Antwort ...:eek:

Grüße und schöne selbige

Klaus
 
Robert

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...

-Beide Kameras haben jetzt den selben Bildausschnitt mit exakt der selben Pixelzahl ihres jeweiligen Bildsensors erfasst!


<--->

Fakt ist definitiv, dass ein höher auflösender Bildsensor den selben Bildausschnitt mit einer größeren Anzahl von Photodioden aufnimmt ...


Öhem - widersprichst Du Dir da jetzt nicht selbst :fragezeichen:



..., ist mir eigentlich klar, dass es keine schlussendliche Antwort darauf geben kann...

Das ist doch mal ein Konsens ;)
 

S3NS3

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Die Tage waren wir unterwegs und da hatte ich ein lustiges Foto gemacht, beim bearbeiten dachte ich mir noch - das ist doch auch mal ein echtes Praxisbeispiel für höhere Auflösung. Das Foto hab ich recht extrem gecroppt!

DSC08971.jpg


Jetzt kann man natürlich sagen das man auch näher ran könnte für den selben Ausschnitt... jein! Ich hatte ein Minolta MD Zoom 35-70mm f3.5 mit Macrofunktion dabei, diese stand auf 1:4 und näher war nicht. Dazu war es so schon hart genug das Auge zu treffen. So meinte ich das, es gibt einen einfach mehr Freiheit nachher noch was zu machen oder sich am Detail zu erfreuen :)
 
benmao

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Hallo,

-Die höher auflösende Kamera zoomt zwangsläufig stärker in das endliche Auflösungsvermögen der selben verwendeten Optik hinein!

-Die höher auflösende Kamera muss (bei vergleichberer Sensorarchitektur) das Ding immer verlieren!

Das ist natürlich ein gutes Argument. Bei dieser Vergleichsmethode ist also die höher auflösende Kamera benachteiligt, weil Objektivfehler sozusagen mehr verstärkt werden.

Für die Fragestellung, ob ich mit einer höher auflösenden Kamera (24 MP statt 6 MP) auf ein stärkeres Teleobjektiv oder ein Telezoom verzichten kann (35 mm statt 70 mm) und statt dessen dementsprechend einen Ausschnitt raushole - dafür wäre der Test aber geeignet.

Ernst
 
Klaus-R

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Hallo Robert,

jetzt hast Du zwei Zitatbrocken von mir aus dem Zusammenhang gerissen.
Diesen Zusammenhang (ich habe das gerade geprüft) hatte ich richtig hergestellt.;)

Zitat:
Zitat von Klaus-R
...

-Beide Kameras haben jetzt den selben Bildausschnitt mit exakt der selben Pixelzahl ihres jeweiligen Bildsensors erfasst!


<--->

Fakt ist definitiv, dass ein höher auflösender Bildsensor den selben Bildausschnitt mit einer größeren Anzahl von Photodioden aufnimmt ...



Öhem - widersprichst Du Dir da jetzt nicht selbst :fragezeichen:
Mitnichten Robert!;)

Die obere Aussage beschreibt den referenzierten unsinnig durchgeführten Auflösungstest.

-Beide Kameras haben jetzt den selben Bildausschnitt mit exakt der selben Pixelzahl ihres jeweiligen Bildsensors erfasst!
Genau das muss dabei herauskommen, wenn man so "testet", wie die Herrschaften das wohl nach eigener Angabe gemacht haben.

Die andere Aussage ist von mir und macht viel mehr Sinn.

Fakt ist definitiv, dass ein höher auflösender Bildsensor den selben Bildausschnitt mit einer größeren Anzahl von Photodioden aufnimmt ...
Ich widerspreche also schon ... nur nicht mir selber.;)

Noch einmal in aller Deutlichkeit: Bei dem oben referenzierten "Test" wurde die EOS 20D deshalb weiter vom Motiv entfernt, damit der gezeigte Geldschein mit exakt der selben Pixelzahl aufgenommen wurde, wie mit der auflösung-schwächeren EOS 300D.

Genau das muss der Fall sein, wenn bei gleicher Brennweite aufgenommen wurde und ein gleich großer 100% Crop resultierte. Es geht nicht anders!;)

Dass das absolut keinen Sinn machen kann, erkläre ich jetzt nicht nochmal, das weißt Du selber auch.;)

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Klaus-R

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Verstehe ich jetzt leider nicht.;) Raum für Meinung immer da, wo es keine Beweise gibt.... das ist gelebte Pluralität.

Wenn aber jemand Auflösungsvergleiche bei gleicher Brennweite, gleicher Sensorfläche und unterschiedlichem Aufnahmeabstand durchführt, dann gibt es da leider keinen Raum für Meinung.

Das ist schlicht Unsinn, den ich zwar nicht verteufele, aber auch nicht für 5 Cent akzeptiere.

Genau so könnte jemand der Meinung sein, dass 2+2 vielleicht 5 ergeben könnte, oder dass die Sonne im Westen aufgeht.;)
Schöne Thesen aber nicht meine Religion.

Zitat von Klaus-R
..., ist mir eigentlich klar, dass es keine schlussendliche Antwort darauf geben kann...
Auch dem habe ich nichts hinzuzufügen oder es zu revidieren ....denn auch dieses Zitat ist in ganz anderem Zusammenhang geschrieben und sogar in einem ganz anderen Post.

So gibt es sicherlich keine Antwort auf die philosophische Frage, ob 6 Megapixel nun reichen oder nicht (das ist der Bezug).

Die Frage, ob der oben referenzierte "Test" so Sinn macht, kann IMHO aber ganz eindeutig beantwortet werden.... nämlich mit nein!;)

Grüße und schöne Photos

Klaus