Klaus-R
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Hallo zusammen,
bekanntlich kann man mit jedem "normalen" Objektiv auch in den 1:1 Makrobereich vordringen und weit darüber hinaus.
Dafür benötigt man entweder Makro-Zwischenringe oder (noch schöner) ein Balgengerät.
Beides wird zwischen Kamera und Objektiv montiert und rückt die jeweilige Optik um ein bestimmtes Maß von der Flanschebene des Kamerabajonettes ab.
Zwischenringe liefern allerdings keine beliebigen Auflagemaße, sondern nur gestufte Abstände, die ihrer Baulänge entsprechen.
Nun habe ich zwar mehrere M42 Balgengeräte und ein AF-Balgengerät für SIGMA SA, aber noch keines für meine manuellen Olympus OM-System Objektive.
Kurz ... ich habe ein CANON EOS Balgengerät für mein OM-Glas gekauft.
Warum CANON EOS Balgengerät für OLY-Glas??
Ganz einfach .... alle meine OM-Objektive sind mit Adaptern auf CANON EOS Anschluss montiert, so dass ich sie sowohl an CANON, wie auch an SONY-E Kameras nutzen kann. An den SONY Kameras ist also standardmäßig ein EOS Adapter montiert ... alles Glas an SONY ist folglich auch auf CANON umgebaut.
Warum erkläre ich das so aufwendig??!
Nun ... so ein EOS Balgengerät gibt's jetzt aus China für ein Taschengeld. Ich möchte also mal wieder einen LOW-Budget Weg in die MAKRO Welt aufzeigen.
Wichtig ist noch zu erwähnen, dass fast alle CANON EOS Balgengeräte NUR
für manuelle Objektive zu gebrauchen sind. Sie bieten also KEINE Datenübertragung von der Kamera zum Objektiv. AF-Glas kann also nur bei Offenblende genutzt werden ... Abblenden ist nicht möglich.
Die wenigen Balgengeräte, die Datenübertragung haben, liegen bei 700,-€ aufwärts. Für manuelle Optik braucht man's also nicht.
Die spannende Frage, ob man sich so explizite Makro-Optik sparen kann, soll jeder selber für sich beantworten.
Meine persönliche Erfahrung ist, dass ein gutes non Makro Objektiv sich in aller regel auch ganz gut in die Makro-Welt "wühlt" ... schau'n wir doch mal.
Hier das Olympus OM 85mm/f:2 am Balgengerät und an Kleinbild:
Viel Spaß:
#1

#2

#3

#4

#5

#6

Grüße und schöne Makros
Klaus
bekanntlich kann man mit jedem "normalen" Objektiv auch in den 1:1 Makrobereich vordringen und weit darüber hinaus.
Dafür benötigt man entweder Makro-Zwischenringe oder (noch schöner) ein Balgengerät.
Beides wird zwischen Kamera und Objektiv montiert und rückt die jeweilige Optik um ein bestimmtes Maß von der Flanschebene des Kamerabajonettes ab.
Zwischenringe liefern allerdings keine beliebigen Auflagemaße, sondern nur gestufte Abstände, die ihrer Baulänge entsprechen.
Nun habe ich zwar mehrere M42 Balgengeräte und ein AF-Balgengerät für SIGMA SA, aber noch keines für meine manuellen Olympus OM-System Objektive.
Kurz ... ich habe ein CANON EOS Balgengerät für mein OM-Glas gekauft.
Warum CANON EOS Balgengerät für OLY-Glas??
Ganz einfach .... alle meine OM-Objektive sind mit Adaptern auf CANON EOS Anschluss montiert, so dass ich sie sowohl an CANON, wie auch an SONY-E Kameras nutzen kann. An den SONY Kameras ist also standardmäßig ein EOS Adapter montiert ... alles Glas an SONY ist folglich auch auf CANON umgebaut.
Warum erkläre ich das so aufwendig??!
Nun ... so ein EOS Balgengerät gibt's jetzt aus China für ein Taschengeld. Ich möchte also mal wieder einen LOW-Budget Weg in die MAKRO Welt aufzeigen.
Wichtig ist noch zu erwähnen, dass fast alle CANON EOS Balgengeräte NUR
für manuelle Objektive zu gebrauchen sind. Sie bieten also KEINE Datenübertragung von der Kamera zum Objektiv. AF-Glas kann also nur bei Offenblende genutzt werden ... Abblenden ist nicht möglich.
Die wenigen Balgengeräte, die Datenübertragung haben, liegen bei 700,-€ aufwärts. Für manuelle Optik braucht man's also nicht.
Die spannende Frage, ob man sich so explizite Makro-Optik sparen kann, soll jeder selber für sich beantworten.
Meine persönliche Erfahrung ist, dass ein gutes non Makro Objektiv sich in aller regel auch ganz gut in die Makro-Welt "wühlt" ... schau'n wir doch mal.
Hier das Olympus OM 85mm/f:2 am Balgengerät und an Kleinbild:
Viel Spaß:
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Klaus





