Hallo Günther,
wahrscheinlich war das ein Missverständnis ... ich will auf gar keinen Fall Deine Pano-Kompetenz hier infrage stellen.

Aber es geht hier ja um die Sache ... das schöne an Technik ist, dass man vieles eindeutig klären kann.
Du schwenkst nicht in beiden Achsen im Nodalpunkt!
Eben doch!

So wie Du es hier zeigst, ist es leider grundfalsch! .... Kann aber auch sein, dass ich Dich jetzt missverstehe, und Du zeigen wolltest, wie es falsch ist??
So geht es nicht.
Mal systematisch!
Hier sieht man mit dem bloßen Auge schon, dass mein Billigstativ den Kamera-befetigungspunkt hinter der Drehachse führt.
Würde ich also die Winkelschiene einfach (ohne Makroschlitten) hier anschrauben, würde sie "aus der Mitte" drehen.
Eben diese Abweichung wird nun über den Makroschlitten korrigiert.
Jan hat das absolut richtig geschrieben ... die L-Schiene MUSS genau über der Drehachse drehen, sonst wird das NIX!
Der eigentliche Nodalpunkt (horizontaler Schwenkversuch!) wird nun über eine Verschiebung der Kamera im Langloch der geraden (oberen) Blitzschiene einjustiert.
Zuvor muss die Kamera aber auch noch aus dieser Ansicht hier horizontal so verschoben werden, dass die Optische Achse der Kamera die Stativachse (vertikal) schneidet ... und genau dafür ist nun die andere Ebene des Makroschlittens goldwert.:daumen:
Es ist nun wirklich so, dass sich im NODALPUNKT der Optik eben diese drei Achsen schneiden müssen, wenn ganz exaktes Arbeiten gefordert is.
Nach Prüfung kann ich jetzt wirklich "meine" Konstruktion empfehlen. Sie ist nicht nur konkurrenzlos preiswert (unter 40,-€ Material) + den oben verlinkten Spezialgewindebohrer (knapp 10,-€)
Ich finde übrigens, dass das Dingen so gar nicht gebastelt aussieht ...
Die Schnittkanten (blankes Hartaluminium - Pulverbeschichtet -) habe ich ganz einfach mit einem schwarzen Edding beilackiert ... sieht gut aus.
Grüße und schöne Photos
Klaus