Mein klitzekleines Labor

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  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #61
.....ich kann nur jedem empfehlen, der im ANSATZ über Filmphotographie nachdenkt, die damit verbundenen FOTO-Arbeiten nicht
abzugeben, sondern selber zu machen .... denn das ist ja eben das eigentliche Erlebnis und verbunden mit ganz vielen Gestaltungsmöglichkeiten.
Filmentwicklung ist dann sowieso unumgänglich!

Postitive (Prints) selber zu erstellen ist ebenso interessant und jetzt gibt es eben zwei Wege, die beide interessant sind. Nass oder eben HYBRID-Trocken (eben über eine Digitalisierung).
Ich finde beides toll und mache auch beides ... je nach Lust und Laune.
Der klassische C-Print macht wirklich enormen Spaß ... und wie gesagt .... es ist bei einem riesigen Gebrauchtangebot überschaubar von den Kosten her.

Wer "Second Hand" scheut, kann inzwischen sogar auch wieder NEU kaufen:

Hier ein neuer (klassischer) Kondensor-Vergrößerer mit idealer 7x7cm Filterschublade!



Dieses Gerät gefällt mir gut ... ist bis 6x6 geeignet (Negativbühne 6x6 ist nicht dabei und Optik fehlt auch)
(soll im Sommer wieder lieferbar sein.....)
(Negativbühne 6x6cm kann man selber bauen und Vergrößerungsobjektive M39 kriegt man nachgeworfen!)


Hier etwas teurer und lieferbar:



Richtig interessant finde ich dieses "Komplettlabor" .... incl. 50mm Optik ....



(leider auch ausverkauft und ohne Angabe zukünftiger Verfügbarkeit)😟

Der Vorteil solcher Neuware ist, dass dann wirklich alles komplett und funktional ist!

Für einen Gebrauchtkauf muss man definitiv einiges WISSEN, oder sich ggfls. beraten lassen. Die Gefahr bei einem Altgerät ist, dass
Teile des Gerätes fehlen, die man dann einfach nicht mehr bekommen kann ... man muss sich auskennen und genau sehen, ob da z.B. wichtige Teile fehlen ... oder ob z.B. ein Vergrößerungsgerät komplett und einsatzbereit ist.

Grüße und viel Spaß

Klaus
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #62
Habe gerade das Labor in Betrieb genommen. Alles perfekt, die Dunkelkammerleuchte passt, das Vergrößerungsgerät passt und und der Foma- Papier und -Entwickler läuft prima. Hier der erste Abzug :)IMG_20260220_143637.jpg16.jpg
Ist etwas dunkler als der Scan - aber nicht ganz so schwarz wie auf dem Bild vom Smartphone.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #63
Ich habe heute Vormittag weiter gemacht und nun ein erstes Resümee.
  1. Der Platz ist verdammt wenig, mehr als 13x18cm wird nicht passen und es ist eng.
  2. Im Gegensatz zu den Foma-Filmen überzeugt mich das Fomaspeed Variant 313 Papier erst einmal. Mal schauen wie es mit der Stabilität des Papiers und der Emulsion aussieht.
  3. Das Kaiser-Vergrößerungsgerät (Typ VP 6000) ist Klasse, läuft super und es ist alles dran was ich brauche.
  4. Die gekaufte Zeitschaltuhr () ist ganz großer Mist, das eingebaute Relais hängt und klebt - muss öfter mit einem Schlag aus Gerät gelöst werden - hier muss ich als Bastler mal ran.
  5. Mit den Zangen für die Schalen muss ich mal schauen, die die ich habe sind nicht so doll, rutschen weg und langen öfter in der Schale.
  6. Das Rotfilter der Dunkelkammerleuchte passt. Eine zweite Dunkelkammerleuchte (rote Folie (Bezugsquelle), doppelt gepackt) macht dann so hell dass man die Bilder im Entwickler erkennen kann. Ich konnte keine Vergrauung feststellen.
  7. Mit der LED-Lampe im Vergrößerer (Bezugsquelle) liege ich bei Blende 8 bis 11 so im Zeitbereich von 2 bis 10 Sekunden je nach Negativdeckung und -dichte.
Die erste Packung zum testen mit 25 Blatt ist verbraucht, davon waren 15 gut geworden, jetzt weiter auswerten, Relais tauschen und weiter gehts...
Weitere Tipps und Hinweise sind immer willkommen.
 
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