Mein klitzekleines Labor

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  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #21
Scherenschnitt-Papier, -Karton
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #22
Frūher habe ich Gelb/Grün Leuchtmittel im S/W-Labor verwendet. Da ließ sich der Fortschritt der Entwicklung besser beurteilen. Hat prima funktioniert.
Den Meopta Axomat und später den Opemus hatte ich auch. Fürs Geld waren das prima Geräte.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #23
Frūher habe ich Gelb/Grün Leuchtmittel im S/W-Labor verwendet. Da ließ sich der Fortschritt der Entwicklung besser beurteilen. Hat prima funktioniert.
Den Meopta Axomat und später den Opemus hatte ich auch. Fürs Geld waren das prima Geräte.
Gelbgrün geht ja (wie Christof schon schrieb) mit Gradationswandelpapier nicht mehr!

Du hast damals noch mit verschiedenen Schachteln Photopapier vergrößert. 😊 Da standen Zahlen von "0" bis "5" drauf, die das
Kontrastverhalten der SW-Papiere von ultraweich "0" bis ultrahart "5" definierten. "3" war "normales" Photopapier.
Heute nennt man das "festgraduiertes" Photopier, das man aber KAUM noch angeboten bekommt ... Foma stellt nur noch NORMAL und WEICH als festgraduiertes Papier her.

Heute wird der Kontrast durch "Einfärben" des Vergrößerungslichtes mit immer dem selben Photopapier gesteuert, das man
"Gradationswandelpapier" oder "Multigrade" Papier nennt.

Vorteil: Man braucht nicht unzählige verschiedene Schachteln mit graduiertem Papier zu kaufen!

Diese Papiere sind also spektral so sensibilisiert, dass man mit dem selben Papier beliebige Gradationen durch "FARBE" erreichen kann. Dabei wird das Vergrößerungslicht zwischen "SEHR GELB" = Ultraweich bis "sehr MAGENTA (purpur)" = sehr hart gefiltert.

Einziger Nachteil ist ja eben, dass es für das Safelight weniger Möglichkeiten gibt. FOMA Papiere sind besonders lichtempfindlich (benötigen also verglechsweise kurze Belichtungszeiten) "Gelbgrün" geht also gar nicht mehr! Orange geht mit Ilford, Harman bzw.
Fotoimpex Papieren ... FOMA braucht unbedingt ROT.

Grüße

Klaus
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #24
Doch, doch.
Damals gab es schon Gradationswandelpapier von Ilford. War damals, in den siebziger Jahren, eine sensationelle Neuheit. Da brauchte man so spezielle Filter fūr. Hat mit Gelb/Grūn einwandfrei funktioniert.
Das hat sich dann heute wohl geändert.
Vielleicht liege ich aber auch falsch, bin auch nicht mehr der Jüngste. 😂
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #25
Doch, doch.
Damals gab es schon Gradationswandelpapier von Ilford. War damals , in den siebziger Jahren, eine sensationelle Neuheit. Da brauchte man so spezielle Filter fūr. Hat mit Gelb/Grūn einwandfrei funktioniert.
Das hat sich dann heute wohl geändert.

...dann musst Du aber verdammt "schnell" gewesen sein und mit verdammt großer Lampenentfernung beleuchtet haben!

Überlege mal selber ... kann ja nicht sein! Das Papier reagiert doch auf GELBES Licht definiert!

1771027189909.png

Schau mal hier! das sind solche multigrade Schubladenfilter (gibt es von FOMA oder von Ilford. So kann man verschiedene
Gradationen "legen" indem man quasi von GELB nach MAGENTA (weich bis hart) legt.
GELBGRÜN kann da als Safelight nie funktioniert haben ... das muss da wirklich verschleiern!

Grüße und schöne Photos

Klaus

PS .... Das sagt die "KI" auf meine Frage: Kann man als Laborbeleuchtung GELBGRÜN für Multigrade Papier verwenden?

Antwort:

Nein, eine
gelbgrüne Laborbeleuchtung ist nicht für modernes Multigrade-Papier (variabel kontrastierendes Fotopapier) geeignet. Es besteht ein sehr hohes Risiko, dass das Papier verschleiert (grau wird), da Multigrade-Papier empfindlich auf Grünlicht reagiert.
Hier sind die wichtigsten Fakten zur Dunkelkammerbeleuchtung:

  • Multigrade/VC-Papier: Benötigt ein sicheres Licht, das den Bereich der Farbempfindlichkeit nicht abdeckt. Gelb-Grün (wie z.B. der klassische Kodak OA Filter) ist oft zu hell und grünlastig.
  • Empfohlene Farben: Verwenden Sie dunkelrot oder dunkelorange/braun (z.B. Ilford 902/906, Kodak OC). Diese Farben sind sicher, da sie kaum Grünanteile enthalten.
  • Ausnahme: Gelbgrünes Licht ist nur für ältere, orthochromatische Papiere oder spezielle Festgradationspapiere geeignet, aber nicht für moderne, kontrastvariable Papiere.
Fazit: Wenn Sie Multigrade-Papier verwenden, nutzen Sie unbedingt eine rote oder orangefarbene Lampe, um Schleierbildung zu vermeiden.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #26
OK ... ich übrlege gerade .... natürlich steht da jetzt "modernes" Multigrade Papier ... aber die Filtersätze reichten
immer schon von GELB nach Magenta ... von daher kann das Gelbgrünes Safelight noch nie funktioniert haben .... 🤨
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #27
Asche über mein Haupt!
Stimmt, da gab es eine spezielle Leuchte dafür.
Was.die Farbe betriff muss mich meine Erinnerung wohl doch getäuscht haben.
Habe ich auch nicht sehr lange verwendet, hatte dann in Farbe gemacht. Gerne auch mit diesem sündhaft teurem Cibachrome für Vergrößerungen von Farbdias.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #28
Ich habe die rote Folie mal zusätzlich reingeklemmt, wird ganz schön dunkel dann. Wenn es losgeht werde ich es mit Fomapapier durchtesten, die rotorange Originalscheibe, nur die rote Folie und dann beides...
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #29
Das wurde schon probiert!😊



1771063360429.png

Meine "Theorie" ist ja, dass auch für andere hersteller ORANGE nicht wirklich GANZ gut ist ... aber eben
noch tolerabel. Das Foma Papier ist aber generell merklich lichtempfindlicher ... und vielleicht deswegen
noch empfindlicher???
Egal! Orange geht nicht!
Ich bin mit Foma Papier übrigens ganz zufrieden.

Mach kein Quatsch!😂

HIER gibt's das passende Filterglas!



Grüße

Klaus
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #30
Das wurde schon probiert!😊



Anhang anzeigen 196650

Meine "Theorie" ist ja, dass auch für andere hersteller ORANGE nicht wirklich GANZ gut ist ... aber eben
noch tolerabel. Das Foma Papier ist aber generell merklich lichtempfindlicher ... und vielleicht deswegen
noch empfindlicher???
Egal! Orange geht nicht!
Ich bin mit Foma Papier übrigens ganz zufrieden.

Mach kein Quatsch!😂

HIER gibt's das passende Filterglas!



Grüße

Klaus
Ok, ich habe die Scheibe jetzt einmal raus genommen, für mich sieht sie bei Tageslicht ziemlich rot aus:
IMG_20260214_111422.jpg
So sieht die Rote bei Fotoimpex auch aus...
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #31
OK ... ich übrlege gerade .... natürlich steht da jetzt "modernes" Multigrade Papier ... aber die Filtersätze reichten
immer schon von GELB nach Magenta ... von daher kann das Gelbgrünes Safelight noch nie funktioniert haben .... 🤨
Die Unterscheidung zwischen gelbgrün einerseits und braun andererseits ist aber uU eher eine subjektiv sprachliche, die missverständlich sein kann. Tiefrote Maskierungsfolie aus der Druckerei-Vorstufe hat sich hier gut bewährt.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #32
Genau… Nennt/nannte sich Ulanofolie.
Langsam gehen in meinem Hirn wieder so einige Schubladen auf.
Ich hatte auch ein paar Jahre als Reprofotograf in einer Druckerei gearbeitet.
Die Druckvorlagenhersteller schnitten damit, mit einem Skalpell, sehr sorgfältig die Konturen der eigentlichen Motive aus
um diese freizustellen.
Sehr mühsam!
Wenn ich da heute an Photoshop und Co. denke...
Aber das ist ein anderes Thema.
Übrigens mit einem Braunton der Leuchte für das Ilford Papier kannst Du recht haben.
Denn ein rotes Licht hatte ich in meinem damaligen Fotolabor defenitiv nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #33
Laut der Kurve von Fomaspeed variant sollte auch oranges Licht gerade noch funktionieren, das beginnt bei ca. 580nm, dort wo die Empfindlichkeitskurve laut der Tabelle endet. Aber Rot, wie die Scheibe ist, ist da absolut sicher.
1771080066867.png
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #34
Ich hatte auch ein paar Jahre als Reprofotograf in einer Druckerei gearbeitet.
Die Druckvorlagenhersteller schnitten damit, mit einem Skalpell, sehr sorgfältig die Konturen der eigentlichen Motive aus
um diese freizustellen.
Sehr mühsam!
Da haben wir etwas gemeinsam, das habe ich nämlich auch gemacht.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #35
Mit welchen Belichtungszeiten muss ich eigentlich rechnen? Damals mit dem ORWO-Papier und so 13x18 cm waren es so um die 10 bis 20 Sekunden mit so einer Funzel-Opallampe von 60W. Jetzt hab ich eine LED- Opallampe von EGLO drin, 2700K und 12W und will Fomaspeed variant benutzen.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #36
Musst du halt deutlich kürzer belichten. 😉
Ich würde mal mit einer Sekunde anfangen und schauen was passiert.
Wenn zu kurz, immer verdoppeln.
Die Blende am Objektiv würde ich aber bei der kritischen Blende belassen, wird so f5.6 - f8.0 sein.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #37
Kritische Blende? Meinst Du den Optimalwert zwischen Beugung und Schärfe?
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #38
Genau!
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #39
Ja, den muss ich auch noch austesten - das EL-Nikkor 50mm 1:2,8 hat da leider keine Markierung. Ich werde wohl mit 8 (Bildfeldwölbung des Objektivs ist bei 1:8 auskorrigiert) anfangen.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #40
Das Obkjektiv habe ich auch, benutze es allerdings für Makroaufnahmen retro am Balgen von ABM 1:1 bis ABM 3:1
Eine super Linse! Beste Leistung bei f5.6
f8.0 geht natürlich auch noch.
Damit bist du super aufgestellt!
 
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