Mein klitzekleines Labor

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  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #41
👍 und danke.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #42
Bei 13x18 auf aktuellem Fomapapier wird die Belichtungszeit bei Blende 8 wahrscheinlich zu kurz sein. Du musst wohl entweder weiter abblenden oder eine schwÀchere Lampe einsetzen.

Das mit den Beugungserscheinungen bei weiterem Abblenden wĂŒrde ich nicht so kritisch sehen. Bei dem kleinen Bildformat wird das nicht so sehr auffallen.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #43
Vielleicht hilft da auch ein Graufilter in der Filterschublade.
Es gibt da gĂŒnstige Folien.
Nur so eine Idee...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #44
Die nĂ€chste Frage, frĂŒher musste man, wenn man glatte glĂ€nzende AbzĂŒge haben wollte, die Bilder auf einen polierte Edelstahlplatte walzen, am besten noch mit etwas Tapetenkleister, und heiß trocknen. Ist das noch notwendig oder gibt es inzwischen Papier was nicht so wellig und glĂ€nzend trocknet.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #45
Nein, die sind schon seit 50 Jahren PE beschichtet und brauchen so eine Trockenpresse nicht.
Ob es heute noch Photopapier ohne Beschichtung gibt weiß ich allerdings nicht.
BĂŒttenrand ist ja wohl auch nicht mehr gefragt. 😀
Obwohl das hĂ€tte schon wieder was. und dann mit Orange/Umbra Toner behandeln, fĂŒr den alten Look. 👍
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #46
Ich bin Anfang der 80ziger mit Dunkelkammer ausgestiegen, hatte keinen Platz mehr dafĂŒr, mehrfach umgezogen usw. Und dann waren andere Sachen wichtiger :) Deshalb die etwas komischen Fragen...
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #47
Zum Fragen stellen ist so ein Forum ja auch da. 😀
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #48
Die nĂ€chste Frage, frĂŒher musste man, wenn man glatte glĂ€nzende AbzĂŒge haben wollte, die Bilder auf einen polierte Edelstahlplatte walzen, am besten noch mit etwas Tapetenkleister, und heiß trocknen. Ist das noch notwendig oder gibt es inzwischen Papier was nicht so wellig und glĂ€nzend trocknet.
Auch heute noch gibt es Barytpapier, dass fĂŒr Hochglanz auf eine Hochglanzfolie aufgezogen werden muss. Dagegen ist PE-Papier viel einfacher zu verarbeiten.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #49
Kann PE- Papier auch in die Trockenpresse? Da sind sie schneller trocken.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #50
Auf keinen Fall. Das wird viel zu heiß. Es gibt aber spezielle Trockner fĂŒr PE-Papier.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #51
Barytpapiere gibt es schon noch (nur noch in SW!), sie sind aber ENORM arbeitsintesnsiv und teuer!

Baryt Papier:

-lÀngere Entwicklungszeiten -auch Spurzeiten- (saugen sich ja voll!)
-hohe Chemikalienverschleppung (saugen sich halt voll)
-mĂŒssen nach dem Entwickeln vor dem Fixieren gestoppt werden (weil ja vollgesaugt entwickeln sie sonst lange nach)
-lÀngere Fixierzeiten (aus immer dem selben Grund)
-extrem lange EndwĂ€sserungszeiten (mindestens 1h mit mehreren Wasserwechseln, damit alle Chemie wirklich ausdiffundieren kann!) KĂŒrzere EndwĂ€sserungszeiten gelten nicht als "archivfest!!
-mĂŒssen IMMER trockengepresst werden, weil sich Papier nunmal wellt.
VIEL ARBEIT, dafĂŒr aber der klassische Baryt-look der Prints ... das hat schon was!

Erforderlich sind Trockenpressen im entsprehenden Printformat ... meine grĂ¶ĂŸete schafft 30x40cm

PE-Papier: hat einen Kunsstoff-TrĂ€ger, der keine FlĂŒssigkeit aufnimmt und sich NICHT beim Trocknen verzieht (wellt).

-kurze Entwicklungszeit
-kaum Chemikalienverschleppung
-muss vor dem Fixieren nicht gestoppt werden, weil der Entwickler fast vollstÀndig abtropft
-kurze Fixierzeit
-viel kĂŒrzere EndwĂ€sserungszeit (10min).
-trocknen perfekt an der Luft (auf z.B. ein Handtuch gelegt .... Schichtseite natĂŒrlich oben!)

Fazit: PE-Papier hat enorme Vorteile und kann EINFACH getrocknet werden ..... ABER!!!

Ein Papiertrockner lohnt sich schon wohl doch!

Es ist nicht zwingend, aber wenn man dann doch mal 72 Aufnahmen in 13x18cm oder 10x15cm belichtet, dann wird es
am ort der Trocknung sehr schnell ENG, denn das Trocknen der Papiere dauert schon doch ziemlich lange ... in Deinem
"Labörchen" kannst Du das tatsÀchlich vergessen!

Die wenigen großen Prints, die man macht, sind gar nicht das Problem ... die kriegt man durch Auslegen immer getrocknet,
den Platz brauchen die kleinen Prints und dafĂŒr habe ich tatsĂ€chlich einen Papiertrockner:

Bild - 0.jpg

Bild - 1.jpg

Das Maschinchen ist wirklich klasse, kann bis zu zwei x13x18cm oder 4x 9x12cm Prints in kĂŒrzester Zeit trocknen, schaltet
soch, (wenn trocken) selber ab und zeigt das mit LEDs auch an.
So lĂ€sst sich quadratmetergroße TrockenflĂ€che vermeiden.
wichtig ist nĂ€mlich, dass NIE unvollstĂ€ndig getrocknete Photos ĂŒbereinander gelegt werden!!! Die kleben unlösbar zusammen
und sind dann fĂŒr die Tonne!

GrĂŒĂŸe und viel Spaß

Klaus
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #52
Zu Fomabrom Variant habe ich eine Frage.
Ich habe 5 Jahre altes Material , selber gekauft und immer kĂŒhl gelagert, jetzt wiedermal verwendet , leider erhalte ich violette Schlieren auf den AbzĂŒgen.
Sofern ich mich erinnere war das auch bereits nach einem Jahr der Fall.
Ist dieses Material nicht lagerungstabil , muss man das Papier so schnell wie möglich verarbeiten oder verwende ich die falsche Chemie?
Ich nehme immer noch N120 ORWO Pulver Entwickler,natĂŒrlich frisch angesetzt....
Ich frage deshalb da ich immer noch festgraduiertes ORWO Papier von 1988 ohne Probleme verarbeite....

Gruß Jan
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #53
Ups, ich hÀtte die dann einfach draufgelegt - aber wenn die auch so glatt trocknen ist so ein Teil ja nicht mehr notwendig.
N112 kenne ich noch - mir war aber M-H 28 lieber, passte irgendwie besser :)
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #54
Die alten Orwo Pulverentwickler N113 und N120 sind klasse. Violette Schlieren kann ich mir nur durch ein defektes oder verbrauchtes Fixierbad oder eine unzureichende SchlusswĂ€sserung erklĂ€ren. Da die Orwo-Entwickler stark alkalisch sind, wĂŒrde ich auch beim PE-Papier immer ein saures Stopbad zwischen Entwickler und Fixierbad schalten.

Ich habe auch einen PE-Trockner. Mich nervt aber die LĂ€rm des LĂŒfters. Nehme ihn nur noch, um Kontaktbogen schnell trocken zu haben und damit arbeiten zu können. Ansonsten kommen die PE-Papiere auf einen TrockenstĂ€nder. Mit einem billigen GeschirrstĂ€nder von Ikea und Trinkhalmen lĂ€sst sich so ein TrockenstĂ€nder auch prima impovisieren, wenn man das Geld fĂŒr den großen von Kaiser sparen möchte.





IMG_20240502_221850508_HDR.jpg
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #55
Danke Christof, das kÔnnte es sein.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #56
Ich habe die Fotos immer gegen die gekachelte Badezimmerwand geklatscht, sind sie trocken, fallen sie in die (trockene ) Wanne
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #57
Ja, und die Ecken sind schön angestoßen, und die RĂŒckseite bleibt nass.
FrĂŒher habe ich das auch so gemacht, heute wĂŒrde ich das nicht mehr wollen. Zumal so ein TrockenstĂ€nder viel praktischer ist.
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #58
....wie vieles ist nicht alles wirklich zwingend notwendig ... macht aber letztlich einfach Spaß und muss auch alles nicht sofort sein.
So ein Rapid-TrockengerĂ€t ist SW zur Beurteilung von Probestreifen nicht ganz so unentbehrlich ... spĂ€testens aber Farbphotos mĂŒssen zur Endbeurteilung wirklich trocken sein, sonst kann man keine Filterung machen. Dann ist das GerĂ€t wirklich eine schöne Sache ... natĂŒrlich kann man auch einen Fön nehmen ... dann wird's schnell warm im Labor ....😂
Mein's nervt wirklich nicht mit Krach .... lÀuft super leise, energieeffizient und heizt den Raum dabei so gut wie nicht auf.
Selbiges gilt fĂŒr vieles ... auch ein Filmtrockner ist nicht UNBEDINGT erforderlich ... aber schön, wenn die Negative schon nach wenigen Minuten wirklich staubfrei trocken sind .... auch Durchlauf-Papier-Entwicklungsmaschinen .... muss man nicht haben ... ist aber nett .... usw.usw. ... Je lĂ€nger man sich mit der Sache beschĂ€ftigt, desto kreativer und anspruchsvoller wird man wohl automatisch .... 😊😊

Dabei macht es IMMER Sinn (wie Christof oben an einem Beispiel zeigt😊) mal um die Ecke zu denken und zu suchen ... insbesondere hier im Forum nach Lösungen zu fragen!! Vieles kann man zweckanpassen, selber bauen, neu erfinden. Dabei kann man auch einiges an Geld sparen.

Viel Spaß!

GrĂŒĂŸe

Klaus

P.S. Zur Zeit kriegt man das eigene Photolabor so gĂŒnstig wie noch nie realisiert! Dabei lohnt es sich, auch mal nach kompletten Laborauflösungen zu gucken! Oft muss "das Zeug" einfach nur schnell weg, die VerkĂ€ufer haben wirklich null Ahnung und kein eigenes Interesse an den Sachen ... und da machst Du dann den "Schnapp"
GerĂ€tschaften dĂŒrfen dabei ruhig auch SEHR ALT sein!!! Ein uraltes VergrĂ¶ĂŸerungsgerĂ€t, das vielleicht "vorsintflutmĂ€ĂŸig" aussieht,
muss deswegen nicht schlecht sein ... ganz im Gegenteil ... einfach mit Leuten austauschen, die den Kram einschÀtzen können ...
natĂŒrlich gibt es da auch "Meinungen" .... man darf ja filtern....😊
 
  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #59
Ich habe lange mit der Nassentwicklung geliebeugelt und wenn ich die tollen BeitrĂ€ge hier lese könnte ich glatt noch in Versuchung kommen und mein Trockenlabor auf nass umzustellen. Technisch wĂ€re es kein Problem, denn im Gegensatz zu „mensabrot“ ist mein altes Bad ein Luxuslabor in das noch heuer ein A3 Drucker einzieht wird. Das Platzproblem (Aufstellung) muss ich noch lösen.
 
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  • Mein klitzekleines Labor Beitrag #60
Nass- und Trockenlabor wĂŒrde ich streng trennen, schon wegen der Feuchtigkeit und der Chemikalien.
Aber schönes Arbeitszimmer, ich habe meines in meinem Fotostudio in einer Ecke, drei Monitore, ein Grafiktablett, einen Filmscanner, Fotodrucker u.a. Spielereien ;-)
 
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