Janni
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Hallo Freunde der Makrofotografie 
Da ich mittlerweile schon einige Makrolinsen habe wollte ich Euch mal demonstrieren wie sich das mit den unterschiedlichen Nahgrenzen und Motivabständen verhält.
Die meisten von Euch (die erfahrenen Fotofreaks) weiss, buw. kennt natürlich den Unterschied, aber für Einsteiger ist es doch manchmal etwas verwirrend...
Der Hersteller des Objektivs gibt immer eine Nahgrenze an, bei Makroobjektiven ist dies der Motivabstand bei einem ABM von 1:1
Oft liest man ja nur eine Zentimeterangabe bei einem ABM von 1:1 und meint das dies der Abstand vom Objektiv zum Motiv wäre...das ist aber nicht korrekt
Die vom Hersteller angegebene Nahgrenze bedeutet also immer der Abstand von der Sensorebene zum Motiv und nicht von der Frontlinse zum Motiv.
Damit man weiss wo die Sensorebene in der Kamera liegt hat der Hersteller auf der Kamera ein kleines Symbol angebracht das aussieht wie Strich der durch ein Kreis
geht, wobei der Strich die Sensorebene in der Kamera ist
Anhand der unten gemachten Bilder kann ich die Sache mit der Nahgrenze optisch am besten darstellen, gleichzeitig habe ich einen kleinen Bokehvergleich der unter-
schiedlichen Makroobjektive angefertigt.
Hier die Kandidaten einmal ohne aufgesetzte Streulichtblende :

...und nochmal mit Streulichtblende (das MP-E ganz links hat keine)

Alle diese Objektive schaffen einen Abbildungsmaßstab (ABM) von 1:1, das heisst das Motiv kann in originaler Grösse auf dem Bildsensor der Kamera abgebildet
werden...eine Fliege von 1cm Durchmesser nimmt also auf dem Bildsensor auch 1cm ein, bzw. ein 1-Cent-Stück wird in Originalgrösse auch auf dem Bildsensor
exakt genauso gross dargestellt :daumen:
Bei Makroobjektiven gilt : Je länger die Brennweite des Objektivs desto grösser kann der Abstand zum Motiv bei einem ABM von 1:1 werden.
In der Praxis bedeutet dies, das man bei gleichem ABM mit kurzen Brennweiten viel näher ans Motiv herangehen muss.
Um dies zu verdeutlichen hier einmal die unterschiedlichen Motivabstände der einzelnen Makroobjektive bei einem ABM von 1:1
Das Lupenobjektiv von Canon : MP-E 65mm (bei einem ABM von 1:1 liegt die Nahgrenze bei ca. 24cm)

Das ältere Makroobjektiv von Canon : EF 100mm (bei einem ABM von 1:1 liegt die Nahgrenze bei ca. 31cm)

Das modernere Makroobjektiv von Sigma : 150mm (bei einem ABM von 1:1 liegt die Nahgrenze bei ca. 38cm)

Das alte Makroobjektiv von Canon : EF 180mm (bei einem ABM von 1:1 liegt die Nahgrenze bei ca. 48cm)

Wenn man sich jetzt noch die Streulichtblenden wegdenkt wird der Abstands-Unterschied noch deutlicher
...geht weiter !
Da ich mittlerweile schon einige Makrolinsen habe wollte ich Euch mal demonstrieren wie sich das mit den unterschiedlichen Nahgrenzen und Motivabständen verhält.
Die meisten von Euch (die erfahrenen Fotofreaks) weiss, buw. kennt natürlich den Unterschied, aber für Einsteiger ist es doch manchmal etwas verwirrend...
Der Hersteller des Objektivs gibt immer eine Nahgrenze an, bei Makroobjektiven ist dies der Motivabstand bei einem ABM von 1:1
Oft liest man ja nur eine Zentimeterangabe bei einem ABM von 1:1 und meint das dies der Abstand vom Objektiv zum Motiv wäre...das ist aber nicht korrekt
Die vom Hersteller angegebene Nahgrenze bedeutet also immer der Abstand von der Sensorebene zum Motiv und nicht von der Frontlinse zum Motiv.
Damit man weiss wo die Sensorebene in der Kamera liegt hat der Hersteller auf der Kamera ein kleines Symbol angebracht das aussieht wie Strich der durch ein Kreis
geht, wobei der Strich die Sensorebene in der Kamera ist
Anhand der unten gemachten Bilder kann ich die Sache mit der Nahgrenze optisch am besten darstellen, gleichzeitig habe ich einen kleinen Bokehvergleich der unter-
schiedlichen Makroobjektive angefertigt.
Hier die Kandidaten einmal ohne aufgesetzte Streulichtblende :

...und nochmal mit Streulichtblende (das MP-E ganz links hat keine)

Alle diese Objektive schaffen einen Abbildungsmaßstab (ABM) von 1:1, das heisst das Motiv kann in originaler Grösse auf dem Bildsensor der Kamera abgebildet
werden...eine Fliege von 1cm Durchmesser nimmt also auf dem Bildsensor auch 1cm ein, bzw. ein 1-Cent-Stück wird in Originalgrösse auch auf dem Bildsensor
exakt genauso gross dargestellt :daumen:
Bei Makroobjektiven gilt : Je länger die Brennweite des Objektivs desto grösser kann der Abstand zum Motiv bei einem ABM von 1:1 werden.
In der Praxis bedeutet dies, das man bei gleichem ABM mit kurzen Brennweiten viel näher ans Motiv herangehen muss.
Um dies zu verdeutlichen hier einmal die unterschiedlichen Motivabstände der einzelnen Makroobjektive bei einem ABM von 1:1
Das Lupenobjektiv von Canon : MP-E 65mm (bei einem ABM von 1:1 liegt die Nahgrenze bei ca. 24cm)

Das ältere Makroobjektiv von Canon : EF 100mm (bei einem ABM von 1:1 liegt die Nahgrenze bei ca. 31cm)

Das modernere Makroobjektiv von Sigma : 150mm (bei einem ABM von 1:1 liegt die Nahgrenze bei ca. 38cm)

Das alte Makroobjektiv von Canon : EF 180mm (bei einem ABM von 1:1 liegt die Nahgrenze bei ca. 48cm)

Wenn man sich jetzt noch die Streulichtblenden wegdenkt wird der Abstands-Unterschied noch deutlicher
...geht weiter !





