oz75
Moderator
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Hier noch eine extrem gute Anleitung zur Rubinar-Optimierung:
http://www.fen-net.de/reinhold.graf/as-mc.html
Mit so einem verbesserten Rubinar sind dann solche Bilder möglich:
http://www.bilderforum.de/t19750-eos-m-bodies-zum-schleuderpreis.html#post205789
Die Diskussion Spiegel- oder Linsentele hat schon einen ziemlichen Bart.
M.E. haben beide Konzepte unterschiedliche Stärken und Schwächen, aber halt auch Überlappungsbereiche, in denen sie ähnlich performen können.
Das 500er Bero ist z.B offenblendscharf, so dass bei f/8 sehr gute Aufnahmen möglich werden. Zudem ist es hochgradig portabel und kinderleicht in der Anwendung.
Ein modifiziertes MTO11-CA ohne Feldkorrektor liefert bei f/7.1 710mm Brennweite bei sehr guter BQ.
Astronomisch sind Russentonnen den hier häufig thematisierten Linsenteles, wie dem Bero 500 oder Samyang 650-1300, m.E. überlegen. Sie bieten ein gutes Brennweite-Öffnungsverhältnis und Mondaufnahmen gibt es ohne die üblichen (->häßlichen<-) Fringe-Ränder, wie man sie von Nicht-Apochromaten so häufig kennt.
Um Mißverständnisse zu vermeiden: Es gibt natürlich Linsenteleskope, die sehr gut auf astronomische Einsatzbereiche optimiert sind. Die guten darunter sind aber alles keine Leichtgewichte und dazu noch sehr teuer...
Grüße,
Oz