Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop

Diskutiere Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop im Sigma Digitalkameras Forum im Bereich Sigma Forum; Danke für den Bildlink, Oz. Ich hatte nur schematische Darstellungen gefunden und kein echtes Foto. Die Auswertung der Rohdaten ist wohl das...
  • Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop Beitrag #21
Danke für den Bildlink, Oz. Ich hatte nur schematische Darstellungen gefunden und kein echtes Foto.
Die Auswertung der Rohdaten ist wohl das internste know-how der Kamerahersteller. Nikon holt aus den Sony-Sensoren ja auch andere Bilder als Sony selbst, viele meinen sogar bessere.
Und ja, jede SIGMA-Generation hatte eine andere "Handschrift" und so manches ist softwarebedingt. Ich hatte das Phänomen, das mein von Canon auf SIGMA umgebautes 12-24er von der SD1 nicht als solches erkannt wurde und lila Ecken ablieferte. Bei einem "original" SIGMA/SIGMA 12-24er kommen die Bilder ohne lila Ecken. Was der Sensor sieht und was die Kamera ausgibt sind heutzutage schon 2 sehr verschiedene Dinge...
 
  • Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop Beitrag #22
Würde Dir eine Kompakte mit entsprechend kleinem Sensor zum schlachten als Spende für die Wissenschaft reichen? :D Ich hätte da noch die eine oder andere ... (nein, keine Polaroid!)

Klar! Danke! :daumen::daumen: Ich schlachte gerne Kameras. :D

Ich habe jetzt auch eine defekte EOS350D im Zulauf. Die hat Mikrolinsen. Und dann werden wir mal sehen, ob die gut sichtbar sind...:)


Was der Sensor sieht und was die Kamera ausgibt sind heutzutage schon 2 sehr verschiedene Dinge...

Und was SPP erst so alles anstellt. Deswegen ist RAWDigger so unheimlich nützlich, wenn es um die Analyse der Rohdaten geht.

Übrigens: So sehr ich sonst über den Quattro schimpfe - farbtechnisch (Lebendigkeit der Aufnahmen) ist die SD-Q wirklich toll abgestimmt.

Gruß,
Oz
 
  • Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop Beitrag #23
Ich hatte das Phänomen, das mein von Canon auf SIGMA umgebautes 12-24er von der SD1 nicht als solches erkannt wurde und lila Ecken ablieferte. Bei einem "original" SIGMA/SIGMA 12-24er kommen die Bilder ohne lila Ecken.

Das ist kein Wunder. Es gibt vom 12-24 zwei Ausführungen, eine Version I (ohne gesonderte Bezeichung) und eine Version II (mit der römischen "II" aufgedruckt). Erstere erzeugt an der SD1 farbige Ecken, die "II" nicht - mindestens dann nicht, wenn es ein natives SA-Objektiv ist. Das liegt aber nicht an der Optik, sondern am Objektivprozessor. Der muss den Korpus der SD1 mit bestimmten Informationen versorgen (ich vermute: die genaue Lage der bildseitigen Hauptebene), damit der Kameraprozessor den "Lenscast" korrigieren kann.

Das muss man beim Umbau beachten. An der SD quattro funktionieren die Farbige-Ecken-Objektive wieder problemlos.

Zurück zum Thema: Ich bin gespannt, ob man die Mikrolinsen mit dem Lichtmikroskop nachweisen kann, zumindest bei senkrechter Aufsicht. Meiner Ansicht benötigt man für einen eindeutigen Nachweis ein Elektronenrastermikroskop wie bei der Beispielaufnahme im Beitrag 08.01.2018 22:21. Oder mindestens ein Schrägsicht-Lichtmikroskop, falls die Auflösung ausreicht.

Mikrolinsen haben halt die unangenehme Eigenschaft, durchsichtig zu sein...:eek:

Andreas
 
  • Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop Beitrag #24
Sehr interessant Oz, und danke für die Mühe! :daumen: :daumen: :daumen:

Falls Du im weiteren Verlauf doch noch Mikrolinsen findest, und dann einen SD9-Sensor
zum Vergleich suchst: Die Schlachte-SD9 könnte ich beisteuern.

Herzlicher Gruß!
 
  • Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop Beitrag #25
Hallo Waldschrat, hast Du eine PN von mir bekommen? Mein Postausgang zeigt die Antwort nicht an...
Willst Du meine alte, defekte SD9 der Wissenschaft spenden??
 
  • Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop Beitrag #27
Mikrolinsen haben halt die unangenehme Eigenschaft, durchsichtig zu sein...:eek:

Sicherlich. Die Linsen sind aber nicht plan sondern sphärisch - und dementsprechend bei Schrägbeleuchtung (Ringlicht / Ringblitz) zumindest reflektierend.

Ich bleibe jedenfalls dran, da das Thema doch recht interessant ist. Mal sehen, wie es sich bei der 350D darstellt.

Ein Elektronenmikroskop wäre perfekt - leider habe ich keines im Zugriff (zumindest nicht kostenlos...).

Sehr interessant Oz, und danke für die Mühe! :daumen: :daumen: :daumen:

Besten Dank und nachträglich frohes neues Jahr, Schrat. :)

Falls Du im weiteren Verlauf doch noch Mikrolinsen findest, und dann einen SD9-Sensor
zum Vergleich suchst: Die Schlachte-SD9 könnte ich beisteuern.

Klar, sehr gerne! Ich melde mich per PN dazu.

Gruß,
Oz
 
  • Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop Beitrag #29
Ein Elektronenmikroskop wäre perfekt - leider habe ich keines im Zugriff (zumindest nicht kostenlos...).

Ich kann mal fragen. Aber erst: Eins nach dem anderen.

Der springende Punkt ist nicht das Mikroskop selbst, sondern die notwendige Präparation des Objektes. Da die Mikrolinsen vermutlich nicht aus elektrisch leitendem Material sind, müsste die Sensoroberfläche erst mal mit einer wenige Atomlagen dicken Goldschicht versehen werden. Sonst würde sich die Oberfläche durch den Elektronenstrahl elektrisch aufladen und diesen ablenken.

Vielleicht sieht man im Schrägsicht-Lichtmikroskop auch schon etwas. Aber führe erst mal Dein Programm zu Ende durch. Wenn Du willst, kannst Du Dich dann per PN bei mir melden. Dann sehen wir weiter.

Andreas
 
  • Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop Beitrag #30
Sensor Pola X530

Hi Oz


Bist Du am Sensor einer Pola X530 interessiert?




Klar! Danke! :daumen::daumen: Ich schlachte gerne Kameras. :D

Ich habe jetzt auch eine defekte EOS350D im Zulauf. Die hat Mikrolinsen. Und dann werden wir mal sehen, ob die gut sichtbar sind...:)




Und was SPP erst so alles anstellt. Deswegen ist RAWDigger so unheimlich nützlich, wenn es um die Analyse der Rohdaten geht.

Übrigens: So sehr ich sonst über den Quattro schimpfe - farbtechnisch (Lebendigkeit der Aufnahmen) ist die SD-Q wirklich toll abgestimmt.

Gruß,
Oz
 
  • Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop Beitrag #31
Thema:

Foveon F7X3-C9110 unter Mikroskop

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