Hallo Dirk,
es heisst Schärfentiefe

Eine recht gute Erklärung warum das so ist gibts hier :
http://timmermann.tv/technik/schaerfentiefe.php
Zu Deinen Bildern :
Bei Bild 1 und 2 kann man kein genaues Motiv ausmachen, ausgehend von den vielen Unschärfeanteilen im Bild weiss man
nicht so recht wo das Auge ruhen soll.
Bei solchen allgemeinen Moos-Motiven ist es besser die gesamte Moosfläche scharf darzustellen oder nur ein bestimmten
klar definierten Teil, Beides kann ich hier nicht erkennen

Die anderen Bilder zeigen dagegen schon klar definierte Makro-Motive, da funktioniert das auch mit der Freistellung gut.
Bei den beiden Magnolienknospen ist die Schärfentiefe dennoch ein wenig zu knapp und kurz, vielleicht wäre es hier besser
die haarige Knospe mit höherer Blendenzahl
(stärker Abblenden) abzulichten oder "andersherum" wirklich nur eine sehr geringe
Schärfezone der äusseren Häärchen im Gegenlicht scharf darzustellen, dazu Offenblende wählen und den Bildsensor exakt
auf einer Ebene zur Mitte der Knospe ausrichten
Das A und O bei Makroaufnahmen ist auch das Licht, bzw. die Ausleuchtung.
Bei solchen Gegenlichtaufnahmen ist es schon OK wie Du es gemacht hast, das Licht von hinten dürfte nuhig noch stärker
Aufleuchten.
Bei der anderen Knospe
(Bild 5) wäre eine vordere Ausleuchtung noch ratsam, dies kann man mit gehaltenem Reflektor
hinbekommen oder mit
dezent eingesetztem Aufhellblitz

Viele scheuen sich davor bei Makro einen Blitz zu verwenden, aber wenn man ihn bewusst dezent einstellt und auch gezielt
darauf achtet, sprechen die anschliessenden Ergebnisse für sich :daumen:
Gruss
JAN
