danke fuer's Feedback.
Ein paar Anmerkungen zur Kamera
EIn sehr gutes, detailreiches und Erfahrungbasiertes review mit guten Beispielbildern (Landschaft hauptsaechlich) gibt es
hier (english only

). Es zeigt gut die beiden Seiten der NX200.
Ich bin im Moment dabei auszuloten wie ich am besten mit der kleinen umgehen muss. Als Nutzer der NX10 und NX100 ist das erstmal keine grosse Umgewoehnung, eher einige Details die wichtig sind.
Also die Befuerchtung die 20Mpixel auf dem APS Sensor koennten zuviel sein, sind meiner meinung nach unberechtigt. Es schein auch so zu sein das Samsung bei der NX200 etwas am AA Filter dreht, der nach Meinung einiger (Diskussion Photozone.de und soundimageplus) schwaecher ausfaellt als beim Vorgaenger und auch bei den aktuellen Sony's, was der NX zumindest im lowISO Bereich vielleicht sogar Vorteile verschafft.
Das sich heute ja alles auf HighISO fokussiert sei dazu gesagt, das bis ISO1600 die NX sauber nutzbar ist und ab 3200 gegenueber der Sony abfaellt, aber im Gegensatz zum alten Sensor noch zumindest bis 6400 eingeschraenkt nutzbar bleibt. RAW ist ab 1600 Pflicht, da Samsung (aus welchen Gruenden auch immer) darueber den Entrauscher aufdreht und deutliche Detailverluste in Kauf nimmt.
Zum Thema RAW noch soviel: Samsung legt zwei Konverter bei, den Samsung RAW SilkyPix clone und eine Lizenz CaptureOne Express. Um es kurz zu machen, der SilkyPix Clone kommt mit den Aufnahmen ab ISO800 schlicht nicht zurecht und produziert fleckige Aufnahmen waehrend C1 absolut saubere JPG's konvertiert.
Man sollte allerdings nicht vergessen, das die RAW's weil unkomprimiert sehr gross werden, also sollte man sich darauf einstellen der NX200 eine schnelle SD KArte zu spendieren (und mit schnell meine ich eine UHS-1). Eine CLASS4 oder CLASS6 sollte man tunlichst nur mit JPG verwenden, oder aber Geduld mitbringen. Dies bezieht sich auf die Aenderung von Menueeinstellungen, nicht auf die Bildaufnahme. Als SigmaSD Benutzer ist einem dieses Geduldspiel allerdings gelaeufig. Mit einer 95Mb/s (read) Sansdisk geht das ganze aber auch bei RAW schnell und ohne stoernde Verzoegerungen von statten.
Trotz Allem ist die NX200 in der Lage auch in RAW deutlich schnellere Serienbilder zu schiessen als ihre Vorgaengerin, es dauert halt danach etwas Zeit um die masse an Daten auf die Karte zu speichern.
Durch den ausgepraegteren Griff ist die Haptik der NX200 bezogen auf die Haltung mit Objektiv fast so gut wie die der NX10/11. Die ganze kamera wirkt um eine klasse besser als die Plastiklastige NX100 (ohne das die wirklich schlecht dabei gewesen waere, nur passt die NX200 besser zum hoeheren Preis) Sie sieht etwas wie eine NV7 aus....(die mir bis auf das Bedienkonzept immer gut gefallen hat)
Ein wichtige Verbesserung in der Handhabung ist die Einfuehrung von DMF (Direct manual focus), bei der man (wie bei OLY und Sony) aus dem AF direkt in den MF Modus geht, wenn man an dem Fokusrad dreht. Sollte die MF Hilfe aktiviert sein wird an der Stelle des gesetzten Fokusfelds die 5 oder 8fach Lupe aufgespannt. Man muss also nicht mehr fibbelig umschalten und die Lupe geht nicht mehr immer nur im Bildzentrum auf. (Allerdings durch die Verknuepfung mit dem DMF Modus ist das bei
adaptieren Objektiven keine Verbesserung, wenn man von der hoeheren Lupenvergroesserung absieht)
Nachteile sammelt die NX200 dann, wenn man einen Sucher via Accessory Port braucht bzw an der NX100 die Klinke fuer den Fernausloeser benutzt hat. Beides ist gegenueber der NX100 weggefallen. Wer also einen Sucher braucht wird um das warten auf die NX20 (Q1/2012) oder eine Marke nicht umhinkommen.
Mit den jetzt drei Pancakes (eines als 1,8/55 kommt wohl noch in Q2/2012) ist die NX200 allerdings die perfekte Einhandknipse mit einer Monster BQ und einem ansonsten ueberzeugenden Bedienkonzept.
Cheers, Tjobbe