Steffen1207
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...günstige Akkus mit geringer Selbstentladung?
Moin zusammen,
diese Frage stellte sich mir wieder vor einiger Zeit, als ich mir einen Batteriegriff für die Nikon zulegte, bei dem ein Batteriefach für Standard AA-Zellen dabei ist.
Ich habe mir also einen Satz (8 Stück) Billigheimer zugelegt, Marke "Powerking (Ready To Use)", Stückpreis 1,50 € mit 2300mAh pro Zelle (diese Marke wird von einer großen Supermarktkette vertrieben), ferner einen Satz weiße Eneloops mit 1900 mAh pro Akku (Stückpreis 2,50 € beim Elektronikmarkt mit dem beringten Planeten im Firmenlogo). Schwarze Eneloops haben etwas mehr Kapazität, der Hersteller läßt sich diesen Vorteil aber mit dem doppelten Anschaffungspreis gegenüber den weißen ordentlich versilbern. Meinerseits gibt es keine Bereitschaft, das zu bezahlen.
Aber lohnt sich die Anschaffung der teureren Eneloops überhaupt? Klares Ja! Beide Akkuvarianten (günstig und teuer) halten erstmal viel länger durch, als der Akku von Nikon (hier der EN-EL3e). Selbst nach ca. 1000 geschossenen Fotos (darunter Langzeitbelichtungen von 20-30 Sekunden) fehlt noch kein Balken der Füllstandsanzeige. Klar, hier gibt es deutliche Kapazitätsvorteile bei den AA-Zellen beider Varianten gegenüber dem serienmäßigen Akku von Nikon.
Aber: die günstigen Akkus brechen bei kalten Temperaturen sehr schnell ein. Erst wenn man sie wieder erwärmt, erhalten sie ihre Kapazität zurück. Einige Male bekam ich einen leeren Akku angezeigt und mußte den Batterieeinschub aus dem Batteriegriff entnehmen, um ihn in der Innentasche der Jacke zu erwärmen. Dann klappte alles wieder bis zur nächsten Unterbrechung.
Dieses Verhalten zeigen die Eneloops nicht! Ihnen machen niedrige Temperaturen weit weniger aus als den Billigheimern von "Powerking". Das ist bei Außenaufnahmen im Winter ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
(Die Nikon EN-EL3e sind übrigens auch nicht kälteempfindlich, nur der Vollständigkeit halber).
Übrigens: Meinen Batteriegriff (Nikon MB-D 10), verwendbar an der D300(s) und der D700 gibt es auch als sogenanntes Speedkit. Hier kann durch einen weiteren Einschub der Akku aus der D3(s) verwendet werden. Diese Maßnahme erhöht die Bildrate bei Serienaufnahmen von 6 auf 8. Das muß aber durch die Anschaffung des EN-EL 4-Akkus aus der D3(s) und eines weiteren Ladegerätes für ein Schweinegeld erkauft werden.
Durch die Verwendung von AA-Akkus im Batteriegriff (egal ob günstig oder teuer) läßt sich das Gleiche erreichen. Das verschweigt Nikon freilich.
Moin zusammen,
diese Frage stellte sich mir wieder vor einiger Zeit, als ich mir einen Batteriegriff für die Nikon zulegte, bei dem ein Batteriefach für Standard AA-Zellen dabei ist.
Ich habe mir also einen Satz (8 Stück) Billigheimer zugelegt, Marke "Powerking (Ready To Use)", Stückpreis 1,50 € mit 2300mAh pro Zelle (diese Marke wird von einer großen Supermarktkette vertrieben), ferner einen Satz weiße Eneloops mit 1900 mAh pro Akku (Stückpreis 2,50 € beim Elektronikmarkt mit dem beringten Planeten im Firmenlogo). Schwarze Eneloops haben etwas mehr Kapazität, der Hersteller läßt sich diesen Vorteil aber mit dem doppelten Anschaffungspreis gegenüber den weißen ordentlich versilbern. Meinerseits gibt es keine Bereitschaft, das zu bezahlen.
Aber lohnt sich die Anschaffung der teureren Eneloops überhaupt? Klares Ja! Beide Akkuvarianten (günstig und teuer) halten erstmal viel länger durch, als der Akku von Nikon (hier der EN-EL3e). Selbst nach ca. 1000 geschossenen Fotos (darunter Langzeitbelichtungen von 20-30 Sekunden) fehlt noch kein Balken der Füllstandsanzeige. Klar, hier gibt es deutliche Kapazitätsvorteile bei den AA-Zellen beider Varianten gegenüber dem serienmäßigen Akku von Nikon.
Aber: die günstigen Akkus brechen bei kalten Temperaturen sehr schnell ein. Erst wenn man sie wieder erwärmt, erhalten sie ihre Kapazität zurück. Einige Male bekam ich einen leeren Akku angezeigt und mußte den Batterieeinschub aus dem Batteriegriff entnehmen, um ihn in der Innentasche der Jacke zu erwärmen. Dann klappte alles wieder bis zur nächsten Unterbrechung.
Dieses Verhalten zeigen die Eneloops nicht! Ihnen machen niedrige Temperaturen weit weniger aus als den Billigheimern von "Powerking". Das ist bei Außenaufnahmen im Winter ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
(Die Nikon EN-EL3e sind übrigens auch nicht kälteempfindlich, nur der Vollständigkeit halber).
Übrigens: Meinen Batteriegriff (Nikon MB-D 10), verwendbar an der D300(s) und der D700 gibt es auch als sogenanntes Speedkit. Hier kann durch einen weiteren Einschub der Akku aus der D3(s) verwendet werden. Diese Maßnahme erhöht die Bildrate bei Serienaufnahmen von 6 auf 8. Das muß aber durch die Anschaffung des EN-EL 4-Akkus aus der D3(s) und eines weiteren Ladegerätes für ein Schweinegeld erkauft werden.
Durch die Verwendung von AA-Akkus im Batteriegriff (egal ob günstig oder teuer) läßt sich das Gleiche erreichen. Das verschweigt Nikon freilich.
