MissC
- Beiträge
- 245
Hallo Wuschel,
bei mir ist es noch nicht so lange her wie wohl bei allen anderen hier, dass ich angefangen habe, mich ernsthaft mit der Fotografie zu beschäftigen.
Zuerst wollte ich dir auch raten, dir eine kompakte Kamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten zu kaufen. Aber die teilweise auch nicht gerade günstig, und wenn du eine Ausbildung im fotografischen Bereich machen möchtest, ist es meiner Meinung nach besser, du kaufst dir gleich eine DSLR. Am Anfang müsste dir ein gutes Kit-Objektiv genügen, da bekommst du für max. 600 Euro schon was Ordentliches.
Zur Sigma muss ich sagen, dass diese wirklich sehr speziell ist und ich sie für einen Anfänger nicht empfehlen würde. Und das liegt nicht nur an den fehlenden Motivprogrammen. Ich habe ein paar Einsteiger-DSLR probiert, mit der Sigma (ok, das ist auch keine Einsteiger-Kamera) bin ich am wenigsten zurechtgekommen, sie ist schon etwas "speziell". Und das, obwohl ich mir mit einer Kompakten (Superzoom) schon einige Grundkenntnisse angeeignet hatte und ich bei den meisten Kameras inzwischen für die wichtigsten Funktionen kaum noch ins Handbuch gucken muss.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt hier gehauen werde
:
Motiv- und Szeneprogramme können für einen Anfänger durchaus sinnvoll sein, weil:
Du kannst wenigstens sofort anfangen zu fotografieren, erst einmal ohne dir über die optimale Einstellung Gedanken machen zu müssen. So schlecht sind die Automatik- und Motivprogramme in der Regel nicht.
Parallel dazu lernst du nach und nach alles über die Zusammenhänge von Brennweite, ISO, Verschlusszeiten, Blende etc. und tastest dich langsam an die manuellen Einstellungen heran.
Wenn du kein begnadetes Naturtalent bist, dauert das schon eine ganze Zeit. Ich stelle mich bestimmt nicht doof an, aber so 1 1/2 Jahre habe ich doch gebraucht. Und das obwohl ich Unmengen gelesen und immer gleich versucht habe, das Gelesene sofort umzusetzen. Jede freie Minute habe ich mir die Kamera geschnappt und geknipst, was mir vor die Linse kam.
Wozu ich auch heute noch die Motivprogramme ab und zu nutze: Wenn ich mit irgendeiner Aufnahmesituation (ging mir neulich bei einem Sonnenuntergang so) nicht klarkomme, schaue ich, welche Einstellungen die Kamera im Motivprogramm wählt. Da sehe ich meinen Fehler meistens sofort, orientiere mich daran und das, was ich womöglich doch nicht so optimal finde, korrigiere ich nach meinem Geschmack.
Lass dich nicht verunsichern, wenn du jetzt noch so vieles nicht verstehst. Wenn du Spaß an der Sache hast, wirst du das alles schnell lernen.
Liebe Grüße
Conny
bei mir ist es noch nicht so lange her wie wohl bei allen anderen hier, dass ich angefangen habe, mich ernsthaft mit der Fotografie zu beschäftigen.
Zuerst wollte ich dir auch raten, dir eine kompakte Kamera mit manuellen Einstellmöglichkeiten zu kaufen. Aber die teilweise auch nicht gerade günstig, und wenn du eine Ausbildung im fotografischen Bereich machen möchtest, ist es meiner Meinung nach besser, du kaufst dir gleich eine DSLR. Am Anfang müsste dir ein gutes Kit-Objektiv genügen, da bekommst du für max. 600 Euro schon was Ordentliches.
Zur Sigma muss ich sagen, dass diese wirklich sehr speziell ist und ich sie für einen Anfänger nicht empfehlen würde. Und das liegt nicht nur an den fehlenden Motivprogrammen. Ich habe ein paar Einsteiger-DSLR probiert, mit der Sigma (ok, das ist auch keine Einsteiger-Kamera) bin ich am wenigsten zurechtgekommen, sie ist schon etwas "speziell". Und das, obwohl ich mir mit einer Kompakten (Superzoom) schon einige Grundkenntnisse angeeignet hatte und ich bei den meisten Kameras inzwischen für die wichtigsten Funktionen kaum noch ins Handbuch gucken muss.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt hier gehauen werde
Motiv- und Szeneprogramme können für einen Anfänger durchaus sinnvoll sein, weil:
Du kannst wenigstens sofort anfangen zu fotografieren, erst einmal ohne dir über die optimale Einstellung Gedanken machen zu müssen. So schlecht sind die Automatik- und Motivprogramme in der Regel nicht.
Parallel dazu lernst du nach und nach alles über die Zusammenhänge von Brennweite, ISO, Verschlusszeiten, Blende etc. und tastest dich langsam an die manuellen Einstellungen heran.
Wenn du kein begnadetes Naturtalent bist, dauert das schon eine ganze Zeit. Ich stelle mich bestimmt nicht doof an, aber so 1 1/2 Jahre habe ich doch gebraucht. Und das obwohl ich Unmengen gelesen und immer gleich versucht habe, das Gelesene sofort umzusetzen. Jede freie Minute habe ich mir die Kamera geschnappt und geknipst, was mir vor die Linse kam.
Wozu ich auch heute noch die Motivprogramme ab und zu nutze: Wenn ich mit irgendeiner Aufnahmesituation (ging mir neulich bei einem Sonnenuntergang so) nicht klarkomme, schaue ich, welche Einstellungen die Kamera im Motivprogramm wählt. Da sehe ich meinen Fehler meistens sofort, orientiere mich daran und das, was ich womöglich doch nicht so optimal finde, korrigiere ich nach meinem Geschmack.
Lass dich nicht verunsichern, wenn du jetzt noch so vieles nicht verstehst. Wenn du Spaß an der Sache hast, wirst du das alles schnell lernen.
Liebe Grüße
Conny