Olaf 66
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Ich erinnere mich noch recht gut, als ich vor acht Jahren meine erste digitale SLR gekauft habe. Ausgepackt, Kit Objektiv drauf und ab in den Garten. Das allererste Bild, das ich damit gemacht habe war dieses:

Wow, das war ja einfach:klatschen:. Super Foto, eigentlich ja schon ein Makro, auch wenn es mit keiner speziellen Makro Linse gemacht wurde.
Doch die Ernüchterung folgte schnell. Immer wieder machte ich Versuche, die kleinen Dinge auf den Sensor zu bannen, aber irgendwie war ich mit den Ergebnissen nie richtig zufrieden. Beispielhaft dafür das nächste Bild:

Eigentlich nicht so schlecht, aber irgendwie ist der Schärfebereich bei den Bildern so verdammt klein. Die obere Flügelspitze ist ok, aber der Kopf mit den Fühlern schon nicht mehr ganz. Und die untere Flügelspitze schon wieder aus der Schärfeebene heraus. Dafür sind die Blüten, die ich gar nicht so dominant haben wollte schön scharf. Aber offenblendiger als Offenblende geht ja nicht
.
Vielleicht muss eine andere Kamera oder ein Makroobjektiv her?
Irgendwann kam dann eine andere Kamera und ein anderes Objektiv. Festbrennweite aber noch kein Makro. Der nächste Versuch:

Schon besser. Das was scharf sein soll ist scharf und der Rest nicht. Aber bei dem Bildaufbau ja auch kein Problem. Außer dem Hornveilchen ist ja auch nichts auf dem Bild drauf
. Und der Schärfebereich ist ja echt nur Millimeter breit (Ok, Blende 2).
Irgendwann kam dann doch das Makroobjektiv dazu. Aber die erhoffte Konstanz in der Qualität blieb aus. Mal waren die Bilder gelungen

mal wieder nicht so, wie gedacht
.
Irgendwann hat man die Kamera nicht dabei und man macht dann so ein Foto mit dem Smartphone

OK, ein bisschen mehr Offenblende für den unschärferen Hintergrund wäre nicht schlecht und ein bisschen mehr Auflösung für ein DIN A4 Ausdruck. Aber mehr Offenblende heißt auch, vielleicht ist dann nicht mehr alles scharf, was scharf sein soll.
Manchmal fragt man sich, ob sich das ganze teure Geraffel, was man sich so im Laufe der Zeit anschafft, wirklich lohnt, wenn man mit vergleichsweise günstiger Ausrüstung schon einigermaßen beachtliche Bilder machen kann.
Nein, eigentlich nicht. Ich muss mein Geld nicht mit Fotos verdienen und es ist schließlich ein Hobby. Außerdem sind Herausforderungen und die Fehlschläge, das, was mich letztendlich weiterbringt.
Wer also jetzt bei meiner kleinen Auswahl den entscheidenden Fehler sieht, den ich mache, oder andere hilfreiche Tipps hat :idee:, immer her damit.
Und alle anderen, denen es vielleicht genauso geht, wie mir. Stellt doch einfach die nicht so tollen Bilder mal ein. Denn:
Hier werden Sie geholfen! :daumen:

Wow, das war ja einfach:klatschen:. Super Foto, eigentlich ja schon ein Makro, auch wenn es mit keiner speziellen Makro Linse gemacht wurde.
Doch die Ernüchterung folgte schnell. Immer wieder machte ich Versuche, die kleinen Dinge auf den Sensor zu bannen, aber irgendwie war ich mit den Ergebnissen nie richtig zufrieden. Beispielhaft dafür das nächste Bild:

Eigentlich nicht so schlecht, aber irgendwie ist der Schärfebereich bei den Bildern so verdammt klein. Die obere Flügelspitze ist ok, aber der Kopf mit den Fühlern schon nicht mehr ganz. Und die untere Flügelspitze schon wieder aus der Schärfeebene heraus. Dafür sind die Blüten, die ich gar nicht so dominant haben wollte schön scharf. Aber offenblendiger als Offenblende geht ja nicht
Vielleicht muss eine andere Kamera oder ein Makroobjektiv her?
Irgendwann kam dann eine andere Kamera und ein anderes Objektiv. Festbrennweite aber noch kein Makro. Der nächste Versuch:

Schon besser. Das was scharf sein soll ist scharf und der Rest nicht. Aber bei dem Bildaufbau ja auch kein Problem. Außer dem Hornveilchen ist ja auch nichts auf dem Bild drauf
Irgendwann kam dann doch das Makroobjektiv dazu. Aber die erhoffte Konstanz in der Qualität blieb aus. Mal waren die Bilder gelungen

mal wieder nicht so, wie gedacht
.Irgendwann hat man die Kamera nicht dabei und man macht dann so ein Foto mit dem Smartphone

OK, ein bisschen mehr Offenblende für den unschärferen Hintergrund wäre nicht schlecht und ein bisschen mehr Auflösung für ein DIN A4 Ausdruck. Aber mehr Offenblende heißt auch, vielleicht ist dann nicht mehr alles scharf, was scharf sein soll.
Manchmal fragt man sich, ob sich das ganze teure Geraffel, was man sich so im Laufe der Zeit anschafft, wirklich lohnt, wenn man mit vergleichsweise günstiger Ausrüstung schon einigermaßen beachtliche Bilder machen kann.
Nein, eigentlich nicht. Ich muss mein Geld nicht mit Fotos verdienen und es ist schließlich ein Hobby. Außerdem sind Herausforderungen und die Fehlschläge, das, was mich letztendlich weiterbringt.
Wer also jetzt bei meiner kleinen Auswahl den entscheidenden Fehler sieht, den ich mache, oder andere hilfreiche Tipps hat :idee:, immer her damit.
Und alle anderen, denen es vielleicht genauso geht, wie mir. Stellt doch einfach die nicht so tollen Bilder mal ein. Denn:
Hier werden Sie geholfen! :daumen:
