Bei diesen großen Dampfloktreffen geht es immer sehr lebhaft zu.
Meist sind es gefühlt mehr Besucher als so mancher Verein aufnehmen kann.
Wie Dirk schreibt beansprucht jeder sein Motoiv auf unterschiedliche Art und Weise.
Man hat als Gast Eintritt bezahlt und fordert so ein "besitzergreifendes" Recht die Lokomotiven ohne Besucher fotografieren zu können.
Es gab da schon hitzige Wortgefechte, Handgreiflichkeiten habe ich noch nicht erlebt.
Man braucht an solchen Tagen einen starken Geduldsfaden.
Mir war es in den letzten fünf Jahren vergönnt das ich einen Eisenbahnverein vor Ort hatte der mir gesonnen war.
Somit hatte ich zu jeder Zeit Zugang zum Gelände und konnte mit austoben.
Sehr viele Aufnahmen habe ich in diesen Jahren hier im bilderforum eingestellt und wer diese mal heraussucht wird feststellen das es viele Details und auch andere Perspektiven gibt.
Nur eben sind diese alle ohne Zeitdruck, ohne Besuchertrauben und zu allen möglichen Tageszeiten erfolgt.
Diesen Bonus hat man als zahlender Besucher nicht, meist Öffnungszeiten 10-18 Uhr am Sonnabend.
Auch zu den Festen ist Schicht nach 18 Uhr, außer es gibt noch eine Photographenstunde, diese aber meist kostenpflichtig.
Hier
https://fotoschule.fotocommunity.de...grafie-einstieg-in-die-fotografie-von-zuegen/
mal einige Gedanken zum Thema.
Natürlich ist es Dokumentarfotografie diese Lokomotiven in ihrer Schönheit als Portrait zu zeigen.
Die klassische Perspektive ist nun mal den Sehgewohnheiten folgend schräg von Vorn und auch Frontal.
Wer in Meiningen oder bei einen anderen Fest war kann sich sicher erinnern das die Gelände nicht Besenrein sind.
Wer im Blaumann anreist ist klar im Vorteil und kann sich so auch mal für eine besondere Perspektive ins Gleisbett legen.
Oil, Schmiere und Kohlenstaub sind allgegenwärtig und behagen nicht jedem Besucher.