Klaus-R
Moderator
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Verwackelungsproblematik ....
Hallo zusammen,
da geht jetzt IMHO aber einiges durcheinander.
Bei Blitzaufnahmen macht der BLITZ die Belichtungszeit, die man auch "Abbrennzeit" nennt.
Ist das Umgebungslicht gering genug, trägt es quasi überhaupt nicht zur Belichtung bei und kann dementsprechend auch nicht zu Bewegungsunschärfen führen.
Die an der Kamera eingestellte Verschlusszeit spielt NUR dann überhaupt eine Rolle, wenn man das Umgebungslicht nur "aufhellen" möchte.
Gesicherte Erfahrungswerte. Wenn das Umgebungslicht zwei oder mehr Belis unterhalb der Blitzbelichtung liegt, dann spielt es praktisch keine Rolle mehr für die Ausleuchtung der Szene.
Blitzsynchronzeit:
Wenn man bei Nachtschwärze blitzt, spielt die Länge der Verschlusszeit also gar keine Rolle, weil der Verschluss kein Umgebungslicht durchlassen kann. Er muss eben nur mindestens für die Dauer der Blitzabbrennzeit vollständig geöffnet sein. Stellt man also kürzer als z.B. 1/200s bei der EOS 600 ein, dann hat man dfinitiv den Verschlussvorhang in der Aufnahme verewigt, also nur eine "Schlitzbelichtung".
Längere Verschlusszeiten sind also möglich und ändern quasi nix.
Ich beschreibe oben (Links!) wie man mit einem Computerblitz Umgebungslicht ganz exakt dosieren (aufhellen) kann ... das ist sehr unproblematisch, wenn man das einmal verstanden hat.
Blitzbelichtungen sind IMMER Kurzzeitbelichtungen, die kaum Verwacklungsgefahr mit sich bringen. Je größer die Blitzleistung, desto länger wird die Abbrennzeit. Dennoch kann man auch bei maximaler Blitzleistung von Belichtungszeiten nicht länger, als 1/500s ausgehen und eben auch dann, wenn die Verschlusszeit der Kamera z.B. 1/60s beträgt, was gar keine Rolle spielt, solange das Umgebungslicht vernachlässigbar gering bleibt.
Grüße und schöne Photos
Klaus
Hallo zusammen,
da geht jetzt IMHO aber einiges durcheinander.
Bei Blitzaufnahmen macht der BLITZ die Belichtungszeit, die man auch "Abbrennzeit" nennt.
Ist das Umgebungslicht gering genug, trägt es quasi überhaupt nicht zur Belichtung bei und kann dementsprechend auch nicht zu Bewegungsunschärfen führen.
Die an der Kamera eingestellte Verschlusszeit spielt NUR dann überhaupt eine Rolle, wenn man das Umgebungslicht nur "aufhellen" möchte.
Gesicherte Erfahrungswerte. Wenn das Umgebungslicht zwei oder mehr Belis unterhalb der Blitzbelichtung liegt, dann spielt es praktisch keine Rolle mehr für die Ausleuchtung der Szene.
Blitzsynchronzeit:
Wenn man bei Nachtschwärze blitzt, spielt die Länge der Verschlusszeit also gar keine Rolle, weil der Verschluss kein Umgebungslicht durchlassen kann. Er muss eben nur mindestens für die Dauer der Blitzabbrennzeit vollständig geöffnet sein. Stellt man also kürzer als z.B. 1/200s bei der EOS 600 ein, dann hat man dfinitiv den Verschlussvorhang in der Aufnahme verewigt, also nur eine "Schlitzbelichtung".
Längere Verschlusszeiten sind also möglich und ändern quasi nix.
Ich beschreibe oben (Links!) wie man mit einem Computerblitz Umgebungslicht ganz exakt dosieren (aufhellen) kann ... das ist sehr unproblematisch, wenn man das einmal verstanden hat.
Blitzbelichtungen sind IMMER Kurzzeitbelichtungen, die kaum Verwacklungsgefahr mit sich bringen. Je größer die Blitzleistung, desto länger wird die Abbrennzeit. Dennoch kann man auch bei maximaler Blitzleistung von Belichtungszeiten nicht länger, als 1/500s ausgehen und eben auch dann, wenn die Verschlusszeit der Kamera z.B. 1/60s beträgt, was gar keine Rolle spielt, solange das Umgebungslicht vernachlässigbar gering bleibt.
Grüße und schöne Photos
Klaus