oz75
Moderator
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Interessant, dass diese tollen Bilder eines professionellen Sportfotografen so sehr die Gemüter erhitzen.
Klartext: Solche Bilder dürfen wir ruhig aushalten. Wir haben hier ein riesiges Spektrum an Bildfäden - für jeden ist etwas dabei. Niemand muss in einen Thread abtauchen, der einen -wie auch immer- befremdet. Wenn doch, ist Sachlichkeit in der Bilddiskussion sicherlich hilfreich.
Klar: Boxen ist gesundheitsschädlich - mit potenziellen Langzeitfolgen. Saufen auch. Rauchen auch. Zu viel Essen auch.
Boxen verbieten? Den Rest verbieten? Kalorienzufuhr vorschreiben?
Formel 1, dank Luftverpestung, verbieten?
Fußball? Die Randalierer kosten die Gemeinheit viel Geld.
Warum nicht Zoos verbieten?
Oder besser doch nicht?
Gut. Deal!
-------
Zur Sache:
@camerawerk: Wichtig ist, im Falle einer Provokation der Versuchung zu widerstehen, in die persönliche Ebene abzugleiten.
(Die Fähigkeit/Unfähigkeit, Sätze ohne Rechtschreibfehler zu verfertigen, geht ein Stück in diese Ebene. Beispiel: Menschen mit Lese-Rechtschreibschwäche...)
@sw-labor:
Nett formuliert: Nein.
Mord, ein vorsätzliches, geplantes Tötungsdelikt, setzt (in Abgrenzung zum Totschlag) die "qualifizierenden" Merkmale "niedere Beweggründe" (z.B. Tötung zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, etc...), "Heimtücke" (Stichwort Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers, etc...) o.ä. voraus.
Boxen, wie andere Kampf- und Körperkontaktsportarten auch, setzt die Willenserklärung aller aktiv Beteiligten voraus, potenziell körperverletzendes Verhalten zu akzeptieren, sofern diese "regelkonform" erfolgt. Selbst bei regelwidrigem Verhalten ist die Toleranzbandbreite hoch. Hier entscheidet der Grad der Handlung ("sporttypisch").
Dies ist beim Boxen sicherlich gegeben. Beim Fußball, Handball (ein extrem harter Sport mit hoher zugefügter Verletzungsrate), etc... auch.
Übrigens:
Kein Tod ohne Körperverletzung als "Durchgangsstadium". Daher willigen jene, die o.g. Willenserklärung abgeben, auch ein, dass eine Körperverletzung im schlimmsten Falle im eigenen Tod enden kann.
Beispiel Ringen: Ein regulärer Wettkampf, bei dem sich die Beteiligten -nicht- "weiche Birnen" zufügen, endet unglücklich -bei einem Wurf des Opponenten- in dessen Genickbruch.
Das Gegenüber geht straffrei aus. Natürlich.
Elimination? Kampfunfähigkeit? Boxkämpfe werden üblicherweise gewonnen, ohne dass ein Gegenüber "KO geht".
Boxen muss einem nicht gefallen (ich mag diesen Sport -aufgrund der impliziten Aggression- auch nicht sonderlich). Daraus Weiteres für die Gesellschaft abzuleiten, ist sehr einfach gedacht.
Du tust es indirekt, indem Du in diesem Thread postest.
-----
Keine weiteren Provokationen bitte.
@camerawerk: Deine Sportbilder bereichern dieses Forum!
Gruß und weiterhin viel Spaß allen,
Oz
Klartext: Solche Bilder dürfen wir ruhig aushalten. Wir haben hier ein riesiges Spektrum an Bildfäden - für jeden ist etwas dabei. Niemand muss in einen Thread abtauchen, der einen -wie auch immer- befremdet. Wenn doch, ist Sachlichkeit in der Bilddiskussion sicherlich hilfreich.
Klar: Boxen ist gesundheitsschädlich - mit potenziellen Langzeitfolgen. Saufen auch. Rauchen auch. Zu viel Essen auch.
Boxen verbieten? Den Rest verbieten? Kalorienzufuhr vorschreiben?
Formel 1, dank Luftverpestung, verbieten?
Fußball? Die Randalierer kosten die Gemeinheit viel Geld.
Warum nicht Zoos verbieten?
Oder besser doch nicht?
Gut. Deal!
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Zur Sache:
@camerawerk: Wichtig ist, im Falle einer Provokation der Versuchung zu widerstehen, in die persönliche Ebene abzugleiten.
(Die Fähigkeit/Unfähigkeit, Sätze ohne Rechtschreibfehler zu verfertigen, geht ein Stück in diese Ebene. Beispiel: Menschen mit Lese-Rechtschreibschwäche...)
@sw-labor:
..., es ist menschlicher Mord auf Raten.
Nett formuliert: Nein.
Mord, ein vorsätzliches, geplantes Tötungsdelikt, setzt (in Abgrenzung zum Totschlag) die "qualifizierenden" Merkmale "niedere Beweggründe" (z.B. Tötung zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, etc...), "Heimtücke" (Stichwort Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers, etc...) o.ä. voraus.
Boxen, wie andere Kampf- und Körperkontaktsportarten auch, setzt die Willenserklärung aller aktiv Beteiligten voraus, potenziell körperverletzendes Verhalten zu akzeptieren, sofern diese "regelkonform" erfolgt. Selbst bei regelwidrigem Verhalten ist die Toleranzbandbreite hoch. Hier entscheidet der Grad der Handlung ("sporttypisch").
Dies ist beim Boxen sicherlich gegeben. Beim Fußball, Handball (ein extrem harter Sport mit hoher zugefügter Verletzungsrate), etc... auch.
Übrigens:
Kein Tod ohne Körperverletzung als "Durchgangsstadium". Daher willigen jene, die o.g. Willenserklärung abgeben, auch ein, dass eine Körperverletzung im schlimmsten Falle im eigenen Tod enden kann.
Beispiel Ringen: Ein regulärer Wettkampf, bei dem sich die Beteiligten -nicht- "weiche Birnen" zufügen, endet unglücklich -bei einem Wurf des Opponenten- in dessen Genickbruch.
Das Gegenüber geht straffrei aus. Natürlich.
Man ziehlt immer daraufhin ab den Gegner zu eliminieren also kampfunfähig zu setzen.
Elimination? Kampfunfähigkeit? Boxkämpfe werden üblicherweise gewonnen, ohne dass ein Gegenüber "KO geht".
Es ist in einer Gesellschaft die den Hang zur Gewalttätigkeit zeigt ein leichtes diese zu bejubeln.
Boxen muss einem nicht gefallen (ich mag diesen Sport -aufgrund der impliziten Aggression- auch nicht sonderlich). Daraus Weiteres für die Gesellschaft abzuleiten, ist sehr einfach gedacht.
@camerawerk
Ich werde nie Bilder kommentieren die von "Kampfsportarten" gezeigt werden deren Ausübung Gefahren für Leben und Gesundheit der betreffenden Beteiligten beinhalten.
Du tust es indirekt, indem Du in diesem Thread postest.
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Keine weiteren Provokationen bitte.
@camerawerk: Deine Sportbilder bereichern dieses Forum!
Gruß und weiterhin viel Spaß allen,
Oz
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