Jorch
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Hallo Georg,
wie ich oben schon schrieb, weiß ich, dass es auch 6x7-Diarahmen gab bzw. immer noch gibt. Die Frage war aber, ob die Aufnahme
oben vom Dia gescannt ist?! Das würde zumindes die viel zu harten Kontraste erklären .... wie gesagt, wenn das ein Scan vom Farb-Negativ ist, dann sollte da viel mehr möglich sein.
Farbverschiebungen sind ein unlösbares Problem bei direkter Farb-Ausbelichtug (C-Prints!) Farbstiche kann man immer beim konventionellen Aubelichten ausfiltern, Farbverschiebungen leider nicht.
Digital sind aber auch Farbverschiebungen kein Problem! Deswegen ergeben sich bei der hybriden Bearbeitung (Digitalisierung plus anschließende digitale Optimierung) sehr interessante Möglichkeiten auch problematische analoge Vorlagen zu berichtigen!
Zumindest die Frbverschiebung kann man so korrigieren:
Anhang anzeigen 185489
Ferner sind so auch Verzerrungen und Verzeichnungen korrigierbar, die man bei Dias einfach fressen musste.
Ich gehe sogar noch weiter! Es ist inzwischen mit privaten und bezahlbaren Mitteln sogar möglich, ein analoges Bild zu digitalisieren, dann zu bearbeiten und anschließend von der bearbeiteten Variante wieder ein Negativ zum Ausbelichten oder ein Dia zum Projizieren herzustellen .... in ausgezeichneter Qualität .... keine Gedankenexperimente sondern Dinge, die ich schon gemacht habe!
Ich möchte hier zum Photographieren mit Film MOTIVIEREN ..... nicht GEGEN DIGITAL sondern in Verbindung zu Digital!
Es gibt inzwischen Schnittstellen in beide Richtungen!!
Ich kann nicht nur Film und DIA digitalisieren, sondern ich kann auch digitale Aufnahmen analogisieren, also auf Internegativ oder Dia belichten und dann C-Prints davon ausbelichten. Das schafft ungeahnte Möglichkeiten, die wir nicht per E-mail diskutieren sollten, sondern öffentlich, damit alle Interessierten etwas davon haben.
Wenn Film überleben soll, dann müssen vor allem auch Newcomer Interesse an der Film Photographie bekommen .... da können Insider-Geheimnisse nicht helfen .... da muss Forum-Debatte her ..... dafür ist dieser Laden ja eben gut zu gebrauchen!
Grüße und rettet Film
Klaus
Ja Klaus, ich denke es macht Sinn die beiden Welten kongenial zu verschmelzen und das beste für das Bild (und den Bertrachter) herauszuholen. Die technischen Möglichkeiten schreiten rasend schnell voran. St. Batholomä gefällt mir jetzt besser.
Apropos Dia: Seit dem ich meine alten Dias (egal ob Kleinbild oder MF) scanne habe ich schnell gemerkt, dass ich da einiges "fressen" muss. Habe jetzt die ersten "modernen" Negativ-Filme ausprobiert und ausentwickelt vorliegen und sehe, dass beim Scannen Welten zwischen DIA und Negativ liegen, auch bei den neuen Filmen. Kann es sein, dass die alten Objektive bei Verwendung der neuen Filme auch noch mal ne Schippe drauflegen können? Das würde die Sache ja richtig interessant machen. Na ja, das alte Chemie-Material in den 40 Jahre alten Filmen hat ja auch gelitten .... Um so erstaunlicher, was da noch geht.
Warum viel Dia und weniger Negativ? Alles DIAS vom Königssee. Die Verlage haben damals darauf bestanden. Ich habe noch die alten Druckfahnen vom Falken-Verlag im Keller. Darauf kann ich erkennen dass meine Bilder in Spanien und Jugoslawien gedruckt wurden. Es musste alles schnell und billig abgearbeitet werden. Aber das ist ein anderes Thema.
Muss ich noch liefern: Das Wellenbild vom Königssee im neuen Gewand. Einfachster Scan-Modus, weniger geht nicht. Aber man erkennt mehr Details und die 1,5° Linksschiefe der Wasseroberfläche sind dank Adobe auch weg.

