Yashica electro 35

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  • Yashica electro 35 Beitrag #1
Gast11423
Guest
Die Yashica Electro 35 wurde in 6 Modelvarianten produziert und zwar als
Electro 35 , 35 G (steht für vergoldete Kontakte) 35 GS und 35 GSN (wobei die GSN einen Blitzschuh mit Mittenkontakt hat , sogenannter Hotshoe,die GS nur einen Coldshoe ).
Diese 4 Modelle gibt es mit Chromoberkappe.
Ganz in schwarz wurde die 35 GT und GTN geliefert.
Alle genannten Modelle wurden zwischen 1966-77 gebaut.
alle Varianten verfügen über ein sehr hochwertiges (Color) Yashinon DX 45 mm f/1.7, 6 Linsen in 5 Gruppen. 55 mm Filtergewinde.
Die Electro 35 (und alle Varianten ) sind als Zeitautomaten ausgelegt.
Die Belichtungsmessung erfolgt durch eine
CdS-Zelle neben dem Sucher, ausserhalb des Filtergewindes.
Zeitautomatik mit Blendenvorwahl, kein manueller Modus.
Fokussiert wird mit hilfe eines gekuppelten Mischbild Entfernungsmessers
und dies funktioniert sehr präzise.
Der Sucher bietet einen Leuchtrahmen mit Parallaxenausgleich nebst Warnlampen bei Überbelichtung und Verwacklungsgefahr.
Strom bezieht die Kamera durch PX 32 Quecksilber (5.6 V) die allerdings schwierig aufzutreiben sein dürften . Alternativ lassen sich aber auch 4.5 und 6 V-Batterien, die in das Batteriefach passen , nutzen.
Wäre noch der elektronisch gesteuerter Copal Elec Zentralverschluss zu erwähnen der Aufnahmen von mehrere Minuten bis 1/500 + B. erlaubt.
Ein Selbstauslöser gehört ebenfalls zur Ausstattung.
Ein konstrucktionsbedingtes der Kamera soll nicht verschwiegen werden , das sogenannte " PAD of Death ! Ein kleiner Gummipuffer in der Verschlussmechanik der zur Auflösung neigt !
Liegt dieser Schaden vor läßt sich nicht auslösen ! Allerdings ist dieses Problem auch ohne
die Kamera total zu zerlegen , mittels Ersatz ,z.B. aus einer Schuhsohle, relativ leicht zu beheben -Geduld natürlich vorrausgesetzt. Habe das selbst an einem Model erfolgreich repariert. Wenn ich noch Fotos davon finde stelle ich die noch ein.
So , finde der roman ist groß genug und für weitere Infos gibt es einiges an Webseiten
z.B. "Eric Fiss"

Die Electro 35-- Bild 1

Electro 35 GS--Bild 2 , 3 , und 4

Electro 35 GS mit Weitwinkel und Televorsatz +WW/Tele-Finder-- Bild 5

Electro 35 GSN--Bild 5 + 6

Bild 7+8

selbstgebastelter Adapter (aus einer ausgebohrten Altbatterie in die eine Feder eingelötet wurde.
das Ganze dann in einer außen mit Allufolie passenden Pappröhre)
 
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  • Yashica electro 35 Beitrag #2
Hallo zusammen , hier jetzt noch Fotos welche ich mit der 35 GS im Juli 2011 auf "Fujifilm Superia 200"
aufgenommen habe. Der film war , wie bei allen meinen Kamerafunktionstests schon länger abgelaufen.
C-41 Eigenentwicklung im Jobo-Color Prozessor-Scans der Negative.
gute Unterhaltung-OTTI

*das mir hier niemand über Foto 3 lästert , ich konnte ,da alles zugeparkt war , die störende Laterne nicht vermeiden 😎
 
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  • Yashica electro 35 Beitrag #3
Vielen Dank für die Vorstellung 👍
Die Bildergebnisse sehen doch erstmal vielversprechend aus!
Hast Du Weitwinkel- bzw. Televorsatz auch ausprobiert?
 
  • Yashica electro 35 Beitrag #4
Interessante Kamera!! Und die Bilder sehen für einen "abgelaufenen" Film doch sehr gut aus.
Nur das Bildereinstellen musst Du noch ändern so wie Du sie hier einstellst muss man die Bilder durchzählen um auf ein entsprechendes Foto zu reagieren.
 
  • Yashica electro 35 Beitrag #5
... Nur das Bildereinstellen musst Du noch ändern ...

Nein, da muss sicher nichts geändert werden: wir haben hier keine diesbezügliche Regel!
Auch ich stelle meine Bilder ohne "Durchzählappell" ein - so schwer ist es ja nun auch nicht, ggf. vom "dritten" oder welchem Bild auch immer zu sprechen ;)
 
  • Yashica electro 35 Beitrag #6
Vielen Dank für die Vorstellung 👍
Die Bildergebnisse sehen doch erstmal vielversprechend aus!
Hast Du Weitwinkel- bzw. Televorsatz auch ausprobiert?
Hallo Robert , nein -die Vorsätze brauchte ich nicht zum Funktionstest.
Danke für Deine Anmerkung , Gruß-OTTI
 
  • Yashica electro 35 Beitrag #7
Nein, da muss sicher nichts geändert werden: wir haben hier keine diesbezügliche Regel!
Auch ich stelle meine Bilder ohne "Durchzählappell" ein - so schwer ist es ja nun auch nicht, ggf. vom "dritten" oder welchem Bild auch immer zu sprechen ;)
Ihr werdet lachen , ich hab probiert zuerst einen kleinen Text mit Modelbezeichnung zu schreiben und darunter das entsprechende Foto einzustellen....klappt nicht.
Entweder ich kann Text bearbeiten oder ein Foto hochladen , beides zusammen geht nicht bzw. ich weiß nicht wie 😢
Andererseits hat man ja 10 Finger zum Zählen , noch dazu wo ich es Textmäßig verortet habe 😀
beste Grüße-OTTI
 
  • Yashica electro 35 Beitrag #8
Interessante Kamera!! Und die Bilder sehen für einen "abgelaufenen" Film doch sehr gut aus.
Nur das Bildereinstellen musst Du noch ändern so wie Du sie hier einstellst muss man die Bilder durchzählen um auf ein entsprechendes Foto zu reagieren.
mein Dank eilt Dir hinterher , Moment....ok-meine erste Antwort 😀
lG-OTTI
 
  • Yashica electro 35 Beitrag #10
Hier ein kleines Update zu dieser Modellreihe. Es ist korrekt, dass es vier Chrom-Modelle gab:
  1. Electro 35
  2. Electro 35 G
  3. Electro 35 GS
  4. Electro 35 GSN

Zu jedem Chrom-Modell gab es auch ein schwarzes Aquivalent :
  1. Electro 35 Professional
  2. Electro 35 GT (erste Ausführung)
  3. Electro 35 GT (zweite Ausführung)
  4. Electro 35 GTN

Warum die GT beim Upgrade nicht umbenannt wurde, kann ich nicht sagen. Die Unterschiede lassen sich aber leicht an den unterschiedlichen ASA Werten (12-500 bzw. 25-1000) und dem geänderten Boden leicht erkennen. Die beiden ersten Modelle hatten im Boden eine Aussparung zum leichteren Filmwechsel, die beiden letzten nicht. Man könnte noch die 1975 erschienene Yashica MG-1 als Nachfolgerin von GSN/GTN mit zur Reihe zählen. Sie gibt es ebenfalls in zwei Farben (chrom und schwarz), das Gehäuse ist sehr ähnlich. Das Objektiv ist einfacher (Tessar-Typ), nicht ganz so lichtstark (f/ 2.8) und besitzt ähnlich wie die kleineren Electro 35 den Belichtungsmesser am Objektiv innerhalb des Filtergewindes.

Hier wurde noch nach Weitwinkel- bzw. Televorsatz gefragt. Ich habe diese Vorsätze mal ausprobiert, aber richtig viel Spaß machen die nicht. Eine Einbuße der Lichtstärke ist klar, aber die Bedienung ist leicht nervig. Nach dem Einstellen der richtigen Entfernung im Messsucher muss die Entfernung nochmal manuell angepasst werden. Die notwendigen Werte zur Korrektur befinden sich auf den Vorsatzlinsen. Ich habe das einmal ausprobieren, seitdem bleiben die Linsen zu hause im Koffer. Deutlich besser ist der Makrovorsatz mit seiner "Brille" für den Messsucher. Da die Naheinstellgrenze ohne Vorsatz bei 80 cm liegt, macht das Teil definitiv Sinn.

Und noch ein Nachtrag zum "Pad of Death". Ich finde die Bezeichnung inzwischen komplett übertrieben, da sich dieser Fehler recht gut selbst beheben lässt. Es lassen sich zwei unterschiedliche Wege zur Reparatur im Netz finden. Bei der einen wird die Kamera recht weit zerlegt. Eine Anleitung lässt sich bei Erik Fiss finden, wobei ich in einem Punkt nicht so ganz übereinstimme: so schwierig finde ich die Montage nicht. In der Regel mache ich die Reparatur auf diesem Weg, weil man viel besser an das Pad kommt.

Es gibt noch Anleitungen zu einem anderen Weg, bei dem das Pad nach dem Abnehmen der Oberkappe durch einen sehr schmalen Spalt gewechselt wird. Mir persönlich ist das zu viel Fummelei. Zudem ist die Gefahr zu groß, dass sich Reste ins Innere verkrümeln und dort Schaden anrichten. Dann lieber gleich "richtig" reparieren.

Bei den späteren Modellen wurde übrigens ein anderer Werkstoff für das Pad eingesetzt. Das Problem tritt daher seltener auf, aber es ist nicht weg. Schon fast gravierender sind Probleme mit ausgelaufenen Batterien, denn in der Regel reicht es nicht aus, dass Batteriefach zu reinigen. Der Deckel ist in Teilen recht filigran gearbeitet. Wenn das dünne Blech wegfault, funktioniert die Kamera nicht mehr. Ersatz gibt es kaum. Außerdem verabschiedet sich ganz schnell mal das Kabel am Minuspol des Batteriefaches. Dann muss die Kamera recht weit zerlegt und das Kabel neu verlötet werden. Das ist aber machbar.

Prizipiell lohnt es sich, eine Yashica Electro 35 zu erhalten. Das Objektiv ist wunderbar, der Sucher passt und vor allem die Bedienung macht Spaß. Okay ... viel gibt es ja nicht zu bedienen. Yashica hat aber mit Gewicht, Größe und Form eine Kamera gebaut, die richtig gut in der Hand liegt. Sie sieht toll aus und hört sich auch sehr gut an. Kurz ... ich mag sie sehr! Da gibt es auch ein paar Bilder zum Pad
 
  • Yashica electro 35 Beitrag #11
Danke für Deine wissenswerten Beitrag und Entschlüsselung der gebauten Varianten.

Grüße von unterwegs
.
 
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