Try
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Wie die Verlockung manchmal ist, eigentlich bin ich mit Festbrennweiten, Weitwinkelzoom, Telezoom und Standardzoom schon mehr als genug abgedeckt, aber ein Zoom mit durchgängig 2.8 ist noch einmal eine andere Hausnummer. Und kürzlich habe ich ein schon fast unmoralisch günstiges Angebot für ein Tamron 28-75/2.8 bekommen.
Im Hinterkopf habe ich als direkten Vergleich mein Canon 24-85 USM.
Das Tamron ist etwas schwerer, deutlich länger, aber wirkt sehr zierlich und hat den gleichen Filterdurchmesser von 67mm.
Ein Blick in die technischen Daten hat mir gesagt, dass es eine Nahgrenze von 33cm hat. Das allein merkt man schon deutlich zu den vorher vorhandenen 50cm. Plötzlich kann man fast überall wieder schön nah herangehen.
Ich habe es an die Kamera herangeschraubt und hindurchgeguckt, und wow, der Blick durch den Sucher bei Blende 2.8 lässt ja schon fast Festbrennweitengefühl aufkommen, schon allein dafür hat es sich gelohnt (jaja, ich spinne, ich bewerte Objektive danach, wie schön man da durchgucken kann..).
Erste Testbilder haben dann ergeben, dass das Objektiv auch hervorragende Endergebnisse schon bei Offenblende liefert, hier habe ich absolut nichts an der optischen Leistung auszusetzen.
Handhabung: Damit es beim Aufbewahren nicht unbeabsichtigt herausfährt, lässt sich das Objektiv bei 28mm fixieren. Bei Tamron bewegt sich leider der Zoomring umgekehrt als bei Canon-Objektiven, ich muss mich also jederzeit wieder daran gewöhnen und drehe mehrmals falschherum.
Das Objektiv hat keinen USM-Antrieb, d.h. ich kann weder jederzeit manuell eingreifen, noch ist es besonders schnell. Immerhin ist aber die Frontlinse nicht mitdrehend, einen Filter könnte man also jederzeit einsetzen.
Die Fokusgeschwindigkeit habe ich dann noch einmal knallhart getestet, wie sehr sie sich im Alltag auswirkt. Der Unterschied ist schon merkbar, wenn man es einfach mal so benutzt und wild etwas anfokussiert, eben laut und langsam.
Gut, die Alltagsprobe war dann an der 40D ein Fußballspiel meiner kleinen Cousins. Es gab tatsächlich Ausschuss, weil das Objektiv nicht immer hinterherkam (und deutlich mehr, als ich es mit dem 24-85 USM gehabt hätte), aber es gab auch etliche wirklich knackscharfe Bilder. Für einen solchen Einsatzzweck würde ich es aber nicht ausdrücklich empfehlen. Nur, wenn man mal solche Bilder machen möchte, ohne darauf angewiesen zu sein, dass ganz bestimmte Situationen auf jeden Fall scharf sind, dann sollte man sich nicht davon abhalten lassen, bloß weil im Internet steht, das Objektiv ist langsam. Ja, ist es, und wenn ich planen würde, Sportaufnahmen zu machen, wäre das sicher nicht meine erste Wahl, aber wenn sich zufällig mal welche ergeben, dann ist das schon ok.
Ich bin und bleibe begeistert von dem Objektiv, auch wenn es nur ein olles Zoom ist und ich keine Zooms mag.
Die Einschränkungen muss man sich eben bewusst machen, aber optisch habe ich persönlich noch kein besseres Zoom kennengelernt und kann es definitiv weiterempfehlen.
Wie auch in meinem anderen Bericht, Beispielbilder folgen, wenn ich dazu komme.
Im Hinterkopf habe ich als direkten Vergleich mein Canon 24-85 USM.
Das Tamron ist etwas schwerer, deutlich länger, aber wirkt sehr zierlich und hat den gleichen Filterdurchmesser von 67mm.
Ein Blick in die technischen Daten hat mir gesagt, dass es eine Nahgrenze von 33cm hat. Das allein merkt man schon deutlich zu den vorher vorhandenen 50cm. Plötzlich kann man fast überall wieder schön nah herangehen.
Ich habe es an die Kamera herangeschraubt und hindurchgeguckt, und wow, der Blick durch den Sucher bei Blende 2.8 lässt ja schon fast Festbrennweitengefühl aufkommen, schon allein dafür hat es sich gelohnt (jaja, ich spinne, ich bewerte Objektive danach, wie schön man da durchgucken kann..).
Erste Testbilder haben dann ergeben, dass das Objektiv auch hervorragende Endergebnisse schon bei Offenblende liefert, hier habe ich absolut nichts an der optischen Leistung auszusetzen.
Handhabung: Damit es beim Aufbewahren nicht unbeabsichtigt herausfährt, lässt sich das Objektiv bei 28mm fixieren. Bei Tamron bewegt sich leider der Zoomring umgekehrt als bei Canon-Objektiven, ich muss mich also jederzeit wieder daran gewöhnen und drehe mehrmals falschherum.
Das Objektiv hat keinen USM-Antrieb, d.h. ich kann weder jederzeit manuell eingreifen, noch ist es besonders schnell. Immerhin ist aber die Frontlinse nicht mitdrehend, einen Filter könnte man also jederzeit einsetzen.
Die Fokusgeschwindigkeit habe ich dann noch einmal knallhart getestet, wie sehr sie sich im Alltag auswirkt. Der Unterschied ist schon merkbar, wenn man es einfach mal so benutzt und wild etwas anfokussiert, eben laut und langsam.
Gut, die Alltagsprobe war dann an der 40D ein Fußballspiel meiner kleinen Cousins. Es gab tatsächlich Ausschuss, weil das Objektiv nicht immer hinterherkam (und deutlich mehr, als ich es mit dem 24-85 USM gehabt hätte), aber es gab auch etliche wirklich knackscharfe Bilder. Für einen solchen Einsatzzweck würde ich es aber nicht ausdrücklich empfehlen. Nur, wenn man mal solche Bilder machen möchte, ohne darauf angewiesen zu sein, dass ganz bestimmte Situationen auf jeden Fall scharf sind, dann sollte man sich nicht davon abhalten lassen, bloß weil im Internet steht, das Objektiv ist langsam. Ja, ist es, und wenn ich planen würde, Sportaufnahmen zu machen, wäre das sicher nicht meine erste Wahl, aber wenn sich zufällig mal welche ergeben, dann ist das schon ok.
Ich bin und bleibe begeistert von dem Objektiv, auch wenn es nur ein olles Zoom ist und ich keine Zooms mag.
Die Einschränkungen muss man sich eben bewusst machen, aber optisch habe ich persönlich noch kein besseres Zoom kennengelernt und kann es definitiv weiterempfehlen.
Wie auch in meinem anderen Bericht, Beispielbilder folgen, wenn ich dazu komme.
















