Stative,Köpfe & Co

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  • Stative,Köpfe & Co Beitrag #21
Ich hab jetzt nur was zu dem Bilora 1111 Problem gefunden.
Wir sind hier aber beim 1123 III, da hab ich noch nix Negatives gefunden.
Diese generelle Vorverurteilung find ich nicht gut.
Wenn 500,00 € (in meinen Fall) paar Euro sind dann weiß ich nicht.
Wer ne Kamera mit Objektiv für 8000,00€ auf ein Stativ setzt, der hatt
auch die 1000,00€ fürs Stativ.
Das Bilora ist von der Verarbeitung und Qualität kein runderneuerter Reifen.

stativgrübelnde Grüße
jens-uwe
 
  • Stative,Köpfe & Co Beitrag #22
Hallo Jens-Uwe,
ist Dir das Komma verrutscht?
500,00?????
Sollte doch sicher 50,00 sein?:confused:
Gruß
Uwe
 
  • Stative,Köpfe & Co Beitrag #23
Hallo Uwe,

wenn ich ein Gitzo Stativ um 350,00€ und den Linhof Kugelkopf um 250,00€ nehme
sind das 600,00€.
Das Bilora Stativ 1123 und der Bilora Kugelkopf 2258 kosten zusammen inkl Versand
105,00€.
Lassen wir die Preise hin und her schwanken sind es immer noch gute 400,00€

Schau mal hier, da kostet 2007 so ein Stativ ab 664,00€.



Also wenn "Rolls Royce" dann aber richtig, ohne runderneuerten Reifen.

Mir ist meine Ausrüstung sehr wichtig, aber wenn ich die Kohle nicht habe
kann ich nicht zu solch Boliden von Stativen greifen. Da bleibt eben nur der
preiswerte Sektor übrig. Ich bin dann auch hier ehrlich und schreibs rein,
sollte mein Bilora zusammenbrechen.

inzwischen FREUNDLICHE BILORASTATIV Grüße

bis zu Kugelkopf mit
 
  • Stative,Köpfe & Co Beitrag #24
Ich achte bei Stativen mittlerweile auch auf die Art der Verriegelung der einzelnen, ausziehbaren Stativbeine.
Mein erstes (Kaufhaus)-Stativ hatte als Verriegelung diesen Klappmechanismus, ansich nicht schlecht nur bei meinem war das problem, das alles aus Kunststoff war und nach einiger Zeit an ein,zwei Verriegelungen das Plastik, welches die Drehachse des Versclusses hielt, gebrochen war. dadurch konnte ich leider den entsprechenden verschluss nicht mehr arretieren und das Stativ war unbrauchbar geworden.

Also achte ich beim Kauf eines Statives auf diese Schwachstellen.
Es gibt oder gab ja auch von der Firma GoldPhoto () Stative, bzw. Stativköpfe die denen von Manfrotto ähnlich sind, allerdings günstiger.
Im blauen Forum sind aber zu diesen Stativen auch einige negative Meinungen (bezüglich der Verriegelung der einzelnen Segmente), wo erst durch Umbau mit Original Manfrotto Ersatzteilen eine Verbesserung eintrat.
Und damit war dann auch schon der Preisvorteil weg!

Letztendlich bestimmt aber auch der Anwendungszweck die Anschaffung eines Statives.
Für Wanderungen werde ich bestimmt kein großes,schweres Stativ mitschleppen, sondern irgendetwas in der Art des "Benro Travel Angel".
Und Carbonstative sind schön leicht aber auch wieder nicht für jeden erschwinglich.
Andererseits geben wir sehr viel Geld für unsere Kamera nebst Objektiven aus, da sollte man sich doch schon überlegen, ob nicht doch ein "teureres" Stativ im Endeffekt günstiger ist.
Und da meine ich, gibt es durchaus Alternativen zu Gitzo, Manfrotto & Co.

In diesem Sinne

Harald
 
  • Stative,Köpfe & Co Beitrag #25
Hallo Jens-Uwe,
sorry,da hab ich was falsch mitbekommen.:ups:
Ich dachte die 500,00 bezogen sich auf das zitierte 1123 II.
Gruß
Uwe
 
  • Stative,Köpfe & Co Beitrag #26
Hallo Karsten,

irgendwo habe ich noch Fotos der beiden Bruchstellen. Aber letzlich ist es auch egal. Das Problem jeglicher billiger Chinaware besteht darin, daß es dort keine vernünftigen Qualitätskontrollen gibt. Wenn ein Metallgußteil minderwertig ist, dann kann es problemlos brechen.

Bei Manfrotto oder Gitzo wird so etwas nicht vorkommen, deshalb kostet es auch auch das vierfache.

Gruß Ingo

Hallo Ingo,

die Fotos würden mich wirklich sehr interessieren! Du bist der zweite (nach meinen Recherchen im Netz), der dezidiert über solcherart Probleme mit dem 1111 berichtet hat - zu den Modellen 1122 und 1123 hab' ich noch nie ähnliches gelesen bzw. gehört. Mag vielleicht daran liegen, dass das 1111 das erste der Bilora-Professional-Serie war und es mit der Qualitätskontrolle haperte - keine Ahnung, ist nur Mutmaßung.

Zum Thema: bei Gitzo kommt sowas nicht vor fällt mir die Story der Stativserien 53 und 55 ein (aktuelle Serie), die Berufsfotografen bei heftiger Kälte (um die 30 Grad unter Null) schlicht auseinandergebröselt sind...die Dinger kosten ab 800 Euro aufwärts... und wer sich nie im Winter in Norwegen bewegt, wird's nicht merken...

Bitte jetzt nicht falsch verstehen, ich will ein Bilora 1123 nicht in die Klasse der 800-Euro-Stative hieven - ich stehe aber dazu, dass genau dieses Modell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, dass mir beim Thema Stativ jemals untergekommen ist.

Ach ja: auch ich werde berichten, falls das 1123 irgendwelche seltsamen Erscheinungen hat - versprochen.

Edith meint, mir ist grade noch was eingefallen: ich muss die nächsten Tage sowieso noch mit Bilora telefonieren, weil ich noch 'n paar Wechselplatten brauche - ich frag' mal ganz grün nach Problemen mit dem 1111...Edit Ende


Gruß, Karsten
 
  • Stative,Köpfe & Co Beitrag #27
Hallo Karsten,

das Bilora 1111 war eine Gitzo-Kopie. Meine Fotos finde ich nicht mehr, aber ich habe in ein Bild die Bruchstelle eingemalt. Das verwendete Metall war dort einfach bröseliger Guß. Leider sieht man sowas nicht von außen.

Unbenannt-1 Kopie.jpg

Inwieweit das Bilora 1123 konstruktiv geändert wurde, weiß ich natürlich nicht. Im besten Fall verwenden sie dort kein Guß mehr.

Gruß Ingo
 
  • Stative,Köpfe & Co Beitrag #28
Hallo Ingo,

Danke für's Foto! Sieht ja wirklich aus wie eine Sollbruchstelle - wenig Material und dann die Klemmschraube...

O.K. - die Nachfolger sehen erstens anders aus und die Mimik ist auch "schlüssiger" konstruiert. Die Hülse und das Bein haben mehr Überlappungsfläche und die Hülse selber ist (soweit ich das beurteilen kann) hinsichtlich der zu erwartenden Krafteinleitung besser konstruiert.

So sieht's bei den Nachfolgern aus (meine Güte, solange ich nur diesen Bildausschnitt zeige, könnte ich mein Bilora glatt als neuwertig anpreisen...:D)

SDIM0122.jpg

Gruß, Karsten
 
  • Stative,Köpfe & Co Beitrag #29
.... Werner als Maschinenbauingenieur würde das wahrscheinlich so erklären, dass an der Sollbruchstelle nicht nur das Material kritisch werden kann ... sie ist auch absolut fehlgestaltet.

Maximal mögliche Kerbspannungsüberhöhung bei maximal möglichem Biegemoment an der Stelle. Da gehören absolut keine "scharfen" Kanten hin ... schon gar nicht bei Gußteilen, die sowieso zu Sprödbrüchen neigen.

Ich verwende schon lange ein No-Name Stativ ....keine 20,-Flocken.
Da ist noch nie was gebrochen.:rolleyes:

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
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