Frankg
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Klar ist die Verarbeitung aufwändig und auch handwerklich gut gemacht. Das Problem ist die Idee dahinter. Man kann doch um ein fertiges Gehäuse keine Halbschalen gleich welchen Materials herumbauen, die dann teilweise die Bedienelemente verdecken, bzw. schwer erreichbar machen. Zudem ergeben sich eine Reihe von Designproblemen.
1. Diese Art von Plastik und Holz ergeben einfach keinen schönen Materialkontrast.
2. Die notwendige Materialstärke verdickt das Gehäuse, so dass die Proportionen darunter leiden und ergeben keine schönere Form
3. Ist es allgemein als Bankrotterklärung des Designs anerkannt, wenn man, um eine Form zu verdecken, eine darüber baut. Und wenn man es schon macht sollte das Ergebnis zumindest schöner oder funktionaler sein als vorher.
Eine echte Sonderedition hätte ein eigenes Gehäuse in dem die Holz, Titan, Karbon oder Lederelemente integriert sind.
Da diese geschmackliche Entgleisung nur in Deutschland zu haben ist, scheint es eine Idee von Sigma-Deutschland zu sein um die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Offenbar hat man aber den Aufwand einer seriösen und handwerklich guten Bearbeitung des Gehäuses gescheut und statt dessen diese Schalenlösung entwickelt, die nichts halbes und ganzes darstellt.
Vielleicht sieht man sich in der gleichen Liga wie Ricoh mit ihrer lackierten Sonderedition der GR Digital, den verschiedenen Rollei Aurum oder Royal Urushi Modellen oder den Leica Sondermodellen Hermès, Titan oder sonstwas.
Es wäre sinnvoller gewesen Louis Vuitton zu fragen, ob sie eine Tasche für die SD1 entwickeln. Das hätte wenigsten noch ein Rest von Sinn und zugleich den ausreichenden Protzfaktor. Außerdem könnte man die Tasche zum Fotografieren ja dann zu Hause lassen.
Das was hier gemacht wurde ist mit hohem Aufwand maximalen Dilettantismus zu produzieren und die Kamera endgültig der Lächerlichkeit preis zu geben.
Das hat sie nicht verdient. Ich halte sie nach wie vor für eine hervorragende Spezialkamera zu einem leider überhöhten Preis.
Gruß
Frankg
1. Diese Art von Plastik und Holz ergeben einfach keinen schönen Materialkontrast.
2. Die notwendige Materialstärke verdickt das Gehäuse, so dass die Proportionen darunter leiden und ergeben keine schönere Form
3. Ist es allgemein als Bankrotterklärung des Designs anerkannt, wenn man, um eine Form zu verdecken, eine darüber baut. Und wenn man es schon macht sollte das Ergebnis zumindest schöner oder funktionaler sein als vorher.
Eine echte Sonderedition hätte ein eigenes Gehäuse in dem die Holz, Titan, Karbon oder Lederelemente integriert sind.
Da diese geschmackliche Entgleisung nur in Deutschland zu haben ist, scheint es eine Idee von Sigma-Deutschland zu sein um die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Offenbar hat man aber den Aufwand einer seriösen und handwerklich guten Bearbeitung des Gehäuses gescheut und statt dessen diese Schalenlösung entwickelt, die nichts halbes und ganzes darstellt.
Vielleicht sieht man sich in der gleichen Liga wie Ricoh mit ihrer lackierten Sonderedition der GR Digital, den verschiedenen Rollei Aurum oder Royal Urushi Modellen oder den Leica Sondermodellen Hermès, Titan oder sonstwas.
Es wäre sinnvoller gewesen Louis Vuitton zu fragen, ob sie eine Tasche für die SD1 entwickeln. Das hätte wenigsten noch ein Rest von Sinn und zugleich den ausreichenden Protzfaktor. Außerdem könnte man die Tasche zum Fotografieren ja dann zu Hause lassen.
Das was hier gemacht wurde ist mit hohem Aufwand maximalen Dilettantismus zu produzieren und die Kamera endgültig der Lächerlichkeit preis zu geben.
Das hat sie nicht verdient. Ich halte sie nach wie vor für eine hervorragende Spezialkamera zu einem leider überhöhten Preis.
Gruß
Frankg