Hallo Siggi!
Versuch doch mal ISO50 und pirsch Dich an die korrekte Belichtung heran.
ISO50 rauscht in den Schatten sichtbar weniger als ISO100.
Das gilt aus meiner Erfahrung auch für DP2s und DP1x.
Eines ist an Deinen Beispielbildern oben auch zu sehen:
Das Licht ist schön gleichmäßig! Exakt die Situation, wo eine
SD15 (und andere Sigmas) richtig brillieren können. :daumen: Bis auf
wenige handverlesene Exemplare (Klaus-R scheint so eine SD15 zu besitzen

) ist es bei der SD15 nämlich nicht nur nach unten "schwierig" (dieses
grobe Farbrauschen), sondern nochmehr und viel böser nach oben.
Diese Freds kennste bestimmt schon:
http://www.bilderforum.de/t8886-sd15-hilfe-wird-gebraucht.html
http://www.bilderforum.de/t16699-sd-15-extrem-ausgefressene-sonnewolken.html
Wer kann, ist wohl auch deshalb auf Merrills umgestiegen?
Mir macht die SD9 unter anderem Freude, weil sie dieses wirklich
hässliche Spitzlichter-Verhalten der SD15 nicht kennt.
Summa summarum: Die SD15 ist wie jede Sigma ein wundervolles Werkzeug
mit schweren Macken. Eine Sigma eben.

Den Vorschlag oben "andere Kamera" meinte ich Ernst für den Fall,
dass
Mann/Frau nicht bereit ist, sich wirklich auf das Werkzeug einzustellen.
Das sehe ich nicht off-topic, sondern einfach mal pragmatisch.
Steffen, ziehst Du nicht manchmal Deine NIKON der SIGMA vor?
Canon, Nikon, Sony, Pentax, und wie sie alle heißen sind sicherlich
pflegeleichter und machen schöne natürliche Bilder.
Da fehlt dann aber halt das Flair der Foveon-Farben und der
Foveon-Knackschärfe, die ja genau den Reiz ausmachen! :daumen:
"Natürlich" und "problemlos" kann übrigens auch langweilig sein.

feil: Zusammenfassung: Sigma kennen lernen und
lieben lernen, oder lieber sein lassen.
Soviel meine 2 cent.
Sigma-verliebte Grüße
vom Waldschrat...
_
Dann muss ich doch am besten mal in einen Kugelkopf für mein Stativ investieren, denn mit 3 Wege Neiger ist das manchmal sehr umständlich die Kamera spontan in eine bestimmte Perspektive zu bewegen.
Die SD1 finde ich ja auch ganz interessant, aber was mich an der Kamera stört ist, dass sie kein Schulterdisplay hat, denn dieses möchte ich wirklich nicht mehr missen. Ich stelle lieber alles über die Rädchen ein und überprüfe dann auf dem Schulter Display als jedesmal auf dem großen Display rumzuwurschteln.
Das ist auch etwas was mir an den Sigma Kameras mitlerweile wirklich gut gefällt und weshalb ich auch immer die Krise bekomme wenn ich mit der Sony Bridge eines Freundes mal fotografiere. Ich mag dieses für mich umständliche einstellen in den Menüs nicht mehr. Das drehen der Rädchen geht viel flotter und in der Nacht blendet das Schulterdisplay nicht so stark die Augen.
Wegen den Ausgefressen Bereichen bei Überbelichtung bzw. normalbelichtung?" hat mir mal jemand gesagt, dass ich die Fotos lieber unterbelichten und dann in Camera Raw aufhellen soll.
Der kommt allerdings aus der Bayerfraktion und so wie ich das jetzt gehört habe, ist es wohl beim Bayersensor einfacher dunkle Bereiche stärker aufzuhellen als beim Foveon. Dies merke ich dann auch an dem starken Farbrauschen was auftritt, weil die Farbinformationen wohl nicht alle richtig vorhanden sind.
Mitlerweile hab ich mal die Belichtungswarnung eingeschaltet um an der Kamera schon ausgefressene Bereiche zu sehen. (Hab endlich mal die Bedienungsanleitung der SD15 gelesen

)
Klasse Kamera Siggi! Aber womit hast du die denn aufgenommen? DAS Bild rauscht nämlich wirklich fies! Denn bei den Bildern aus Post #1 frage ich mich, worüber du eigentlich meckerst.
Ich meckere nicht, ich stelle fest!

Ich frage mich halt warum und wie andere das besser hinbekommen als ich und wo meine Fehler liegen. Ich find manche Bilder so klasse die ich hier sehe und sie sind mit der selben Kamera gemacht und da denke ich mir mit etwas Übung kann ich sowas auch irgendwann hinbekommen, nur irgendwie wirds nix.
Ich hab die Kamera jetzt schon so lange, aber irgendwie macht sie immer noch nicht was ich will, diese Diva
Als ich die Kamera damals kaufte war mein erster Post in einem anderen Forum.. Sigma SD15 ich hab mist gebaut oder so ähnlich, weil ich die Kamera damals kaufte ohne überhaupt was über Fotografie zu wissen, außer dass man den Auslöser drücken muss. Viele sagten zu mir, da hast du einen Haufen Schrott gekauft und deine Kohle verbrannt. Zurückschicken wollte ich sie nicht weil sie mir irgendwie optisch gefallen hat und ich auch viele Beispielbilder im Internet gesehen habe die mit dieser Kamera gemacht wurden und einfach Atemberaubend waren. Da dachte ich mir, dann kann das Gerät doch gar nicht so übel sein.
Ein Industriefotograf sagte mal zu mir (selber Sigma Nutzer), dass dies eigentlich die perfekte Kamera für mich sei, denn damit bin ich gezwungen mich mit den Grundlegenden Funktionsweisen der Fotografie auseinanderzusetzen. Er meinte auch.... Wenn du mit dieser Kamera richtig fotografieren kannst, dann kannst du es mit jeder!
Und zumindest da hatte er recht, denn wenn ich die Sigma nie gekauft hätte sondern damals die Canon EOS 600D, hätte ich mir wahrscheinlich nie großartig Tutorials angeschaut, Bücher darüber gelesen und mir Gedanken über Blende, Verschlusszeit usw gemacht.
Meine Schwester besaß damals schon einige Jahre eine Pentax DL 2 und ich war immer neidisch darauf, da ich auch gerne eine Spiegelreflex haben wollte. Mit der Sigma erfüllte ich mir den Wunsch.
Als ich mit der Kamera aber gar nicht zurecht kam rief ich meine Schwester an und fragte sie ob sie mir helfen könnte, das Ding zu verstehen.
Sie meinte kein Problem, was ist es denn für ne DSLR?
Ich sagte SIGMA SD15.
Sie darauf hin gleich SIGMA?? So eine wollte ich auch haben! War mir damals aber zu teuer. Mein Arzt hat immer von seiner Sigma Kamera geschwärmt.
Als sie dann mit ihrer DSLR vorbei kam um mir zu zeigen wie das Ding funktioniert stand sie selber erstmal auf dem Schlauch..
Ihr erster Satz war, die Kamera ist aber nen ganzschöner Brocken

Im Vergleich zur Pentax wirkte die Sigma Monströs.
Sie suchte vergeblich das Automatikprogramm welches sie ausschließlich bei ihrer DSLR benutzte.
Helfen konnte sie mir somit nicht, also blieb mir nichts anderes Übrig außer Bücher zu kaufen und mir Tutorials anzusehen um zu verstehen wie so eine Kamera funktioniert.
Seitdem Fotografiere ich bei jeder Kamera die ich in der Hand halte ausschließlich im Modus M.
Das lustige ist, dass ich obwohl meine Schwester Jahre vor mir ihre DSLR hatte ich heute mehr weiß als sie und ihr selber noch Sachen beibringen konnte, wie Langzeitbelichtung, Arbeiten mit Tiefenunschärfe usw.
Das habe ich alles dieser Kamera zu verdanken.
Trotzdem lag sie die ersten 2,5 Jahre im Schrank, da ich nichts mit anzufangen wusste. Erst seit Ende letzen oder Anfang diesen Jahres habe ich sie wieder rausgekramt und sauge seit dem ein Tutorial nach dem anderen auf um mich zu verbessern und um mehr zu lernen.
Daher stelle ich halt fest, dass ich trotz allen Versuchen irgendwie mit dieser Kamera nicht richtig voran komme, jedenfalls nicht so wie ich mir das erhoffe und suche deshalb jetzt Hilfe bei Leuten die diese Kamera im Griff haben

Bei euch!
Daher nochmal vielen Dank für die ganzen Antworten die ich bis jetzt in dem Forum hier bekommen habe.