Meine Pferde und Hunde Fotografie

Diskutiere Meine Pferde und Hunde Fotografie im Tiere Forum im Bereich Bildbesprechungen; Hallo! ich heiße Julie, bin 34 Jahre alt und habe einen Traum: Ich möchte selbstständige Tierfotografin werden. Spezialisiert auf Hunde und...
  • Meine Pferde und Hunde Fotografie Beitrag #1
MomentArt
MomentArt
Beiträge
70
Hallo!

ich heiße Julie, bin 34 Jahre alt und habe einen Traum: Ich möchte selbstständige Tierfotografin werden. Spezialisiert auf Hunde und Pferde.

Der Markt ist zwar gesättigt, doch das ist mir egal. Es macht mir Spaß und ich möchte anderen Menschen schöne Erinnerungen an ihre Lieblinge schenken. Vielleicht auch, weil ich von meinem Hund zu wenig Bilder gemacht habe.

Bis es soweit ist, muss ich noch viel lernen. Also keine Sorge, es wird noch dauern bis ich den Schritt wage.

Ich habe auch brav meine Hausaufgaben gemacht und werde zu jedem Bild die Exif Daten dazu schreiben.

Ich freue mich riesig über Feedback, ob das Bild euch gefällt und was ihr anders gemacht hättet:
Ihr dürft die Bilder auch runterladen, eure Veränderung einfügen und dann nur hier in diesem Thread wieder hochladen (bitte nirgendswo anders).

Meine Ausrüsung:

Aktuell habe ich die Canon Eos R10.
Ein 50mm Festbrennweiten Objektiv RF 50mm f1.8
Ein EF 70-200mm f2.8 L
Und ein altes EF 75-300mm Objektiv
Das RF-S 18-45mm

Tatsächlich habe ich festgestellt, dass ich das 50mm Festbrennweiten Objektiv liebe und ich mir in Zukunft nur noch Festbrennweiten zulegen möchte :) Naja, das Zoom Objektiv habe ich ja bereits und mehr braucht es ja auch nicht.

Ich fange mal mit meinem Pony an (ja ich brauche noch Fotografenhalfter):

Glanni Kopie.jpg
Fokus-Einstellung: One Shot; Einzelfeld
Belichtungsmessung: Mittenbetonte Messung 0.0ev
ISO: 400
Blende: F5.6
Verschlusszeit: 1/1600s
Brennweite:50mm
50mm Festbrennweiten-Objektiv.

Der Atemdampf war reiner Zufall =D

Und dann habe ich noch ein Pferdchen von meiner Freundin:

Hraunar.jpg

Fokus-Einstellung: One Shot; Einzelfeld
Belichtungsmessung: Mittenbetonte Messung 0.0ev
ISO: 640
Blende: F4.5
Verschlusszeit: 1/800s
Brennweite: 70mm
EF 70-200mm.

Und dann nochmal mein Pony:
IMG_6611 Kopie_1.jpg
Fokus-Einstellung: One Shot; Einzelfeld
Belichtungsmessung: Mittenbetonte Messung 0.0ev
ISO: 400
Blende: F1.8
Verschlusszeit: 1/161s
Brennweite: 50mm
50mm Festbrennweiten-Objektiv.
 
  • Meine Pferde und Hunde Fotografie Beitrag #2
Mit Fotografieren Geld verdienen ist heutzutage sehr schwer.
Viele, die ein Mobiltelefon haben, das laut Werbung jeder Fotokamera ebenbürtig ist,
glauben wirklich, dass sie die Fotos von ihren Liebsten, egal ob Mensch oder Tier, selbst am besten machen können.
Durch eingebaute Bildbearbeitung, sehen die Bilder auf den ersten Blick auch meistens nicht schlecht aus.
Was ich damit sagen will, es kommt kaum noch jemand auf die Idee, Geld auszugeben um Fotos
von Hund, Katze, Maus machen zu lassen.

Zu deinen Bildern:
Bei Bild 1 und Bild 3 kommt mir der Beschnitt zu eng vor.
Die Augen würde ich mir auch deutlicher sichtbar wünschen.
Beim mittleren Bild, hätte ich wahrscheinlich eine andere Position gewählt,
so dass die Horizontlinie nicht zu sehen wäre, die stört mich in diesem Bild.
Allgemein sind sie aber gut gelungen.

Festbrennweiten sind optisch immer eine gute Wahl,
aber zum Beispiel in der Hundefotografie, da macht man doch nicht nur Bilder vom
sitzenden Hund, die Kundschaft möchte bestimmt auch gerne Aktionbilder
von ihrem Hund, wie er rennt oder über ein Hindernis springt, denn das geht mit dem Handy weniger gut,.
Dafür ist dann ein guter kontinuierlicher Autofokus in der Kamera und ein 70-200 f2.8 das ideale Werkzeug.

Viel Erfolg von meiner Seite und wie immer gilt, Übung macht den Meister.
 
  • Meine Pferde und Hunde Fotografie Beitrag #3
Danke =)

Hast du denn selbst Tiere? :) In meinem Stall werden jedes Jahr Fotografen gebucht. Teilweise für Unsummen wie ich finde. Dass das nicht einfach wird weiß ich. Aber das Handy wird den Fotografen trotzdem nicht ablösen :) die Emotionen einzufangen und vor allem Mensch und Pferd zu fotografieren, wird mit dem Handy nicht unbedingt so einfach möglich sein! Ist gar nicht so einfach, finde ich, dass man die Verbindung zwischen beiden einfängt.

An meinem Bildausschnitt muss ich noch arbeiten.

Vor allem weil ich es nie schaffe so zu fotografieren, wie ich es am ende haben möchte und ich alles croppen muss. Bei dem letzten bild finde ich, dass ich das Auge gut getroffen habe. Da war ich mit dem Pony alleine spazieren. Da muss ich mir fürs nächste Mal entweder eine Longe mitnehmen oder das Weitwinkel Objektiv, um mehr Abstand reinzubekommen.

Beim 2. Bild war alles rutschig und vereist. Ich war quasi gezwungen die ganze zeit gegen die Sonne zu fotografieren und nur den acker zu fotografieren, hätte mir auch nicht gefallen. Also die Stelle war notgedrungen, weil wir nirgendswo anders hinkonnten, weil alles vereist war.

Das nächste mal schreibe ich solche Informationen nochmal dazu. Beim nächsten mal übe ich, von anfang an einen besseren Bildschnitt zu bekommen :)

Für Action Bilder habe ich ja das 70-200mm Objektiv. Aber für Portaits mag ich das 50mm deutlich mehr!
 
  • Meine Pferde und Hunde Fotografie Beitrag #4
Die 50 mm Festbrennweite ist an der R10 (stimmt doch, oder?) ja schon ein leichtes Tele.
Damit braucht man bei einem so großen Tier wie einem Pferd schon einen gewissen Abstand.
Zudem ist man damit ja relativ unflexibel.
Für den Eigengebrauch sind solche Fotos mit einer sehr geringen und präzise gesetzten Schärfentiefe bestimmt reizvoll, für Fotografenkollegen ein Grund für ein Lob.
Potenzielle Kunden schätzen sowas allerdings eher nicht so, die wollen in der Regel mehr Tiefenschärfe.
Dh mit deiner Festbrennweite schränkst du dich stark ein, zumindest solange du nicht mit einer zweiten Kamera unterwegs bist.
 
  • Meine Pferde und Hunde Fotografie Beitrag #5
Hallo Julie, lange nix mehr gehört von Dir (seit letzten Juni) 😉

Mit dem 70-200/2.8 haste ja schon ein tolles Werkzeug, auch für Portraits eignet sich das sehr gut, dann aber eher am langen Ende (z.B. 130-200mm bei Offenblende).
Für reine Tier- oder Kopfportraits würde ich eher zur Offenblende raten damit die Freistellung besser rüberkommt 😉
Würde bei Bild 1 auch ganz anders aussehen und wirken als mit der verwendeten Blende 5.6, da der unruhige Hintergrund dadurch noch etwas unschärfer sein würde.
Mit 200mm und Blende 2.8 wäre das BIld vermutlich richtig klasse, hätte man natürlich nur mehr Abstand haben müssen.

Mach doch einfach mal für Dich selbst ein paar Testaufnahmen mit unterschiedlichen Blenden, bei der Canon also mal im AV-Modus wo man nur die Blende manuell wechselt, die Belichtungszeit regelt die Kamera dann selber bei fest voreingestellter ISO.
Also ein festes Motiv was sich vielleicht innerhalb einer Minute mal nicht wegbewegt (oder ruhig so eine Situation wie bei Bild 1 mit einem Hintergrund der auch weiter weg vom Motiv ist) und mache bei gleicher Brennweite (ruhig mit dem 50mm) 3 Aufnahmen, einmal Blende 1.8, dann 5.6, und noch eins mit Blende 8 oder 11.....dann vergleiche die Bilder am grösseren Bildschirm (PC oder Laptop) mal miteinander, so siehst Du mal den Unterschied am ehesten was sich im Bild überhaupt verändert 😎

Bild 2 ist vom Licht her schon sehr gut gewählt und auch gut gemacht. Würde mir hier bei dem Blick des Pferdes in die Ferne viel mehr "Weite" wünschen, also mehr Platz nach links (in Blickrichtung des Pferdes), dann kommt die Landschaft auch in Verbindung mit dem Pferd auch noch besser rüber. Das also mit viel weniger Brennweite als die verwendeten 70mm, höchsten mit 50mm dafür aber mehr Abstand zum Motiv oder natürlich gleich ein Weitwinkel (ca. 18mm) verwenden. Wenn man dann hinterher noch etwas von oben und unterem Bildrand wegschneidet hat man schon eine Art Landschaftspanorama mit Pferd 😉

Über die Bildschnitte gehen oft die Meinungen auseinander, der eine mags mehr so, der andere so.....
Solange man die "gefällige" Drittelregel verwendet kann man nix falsch machen, denke mal die kennst Du ja bereits.

Da Du ja noch vieles ausprobierst, mache ruhig von einer Situation mal mehr unterschiedliche Bilder, d.h. mal näher ran, andere Blende, mal weiter weg, anderen Blickwinkel oder mal in die Hocke gehen, einfach mal herumprobieren, dann beim vergleichen der Bilder hinterher schauen was einem am besten gefällt.

Kleiner Tip : Bei weniger Brennweite oder grösserer Entfernung kann man hinterher auch ruhig mal aus dem Bild einen unterschiedlichen Ausschnitt (Crop) rausschneiden. Nur wenn man sich sehr sicher ist kann man das Bild direkt anfangs so aufnehmen ohne es hinterher beschneiden zumüssen.

Also dran bleiben und weitermachen 👍
 
Thema:

Meine Pferde und Hunde Fotografie

Ähnliche Themen
Klaus-R
Antworten
49
Aufrufe
1.700
Klaus-R
Klaus-R
Klaus-R
Antworten
3
Aufrufe
1.425
Gast11445
Klaus-R
Antworten
28
Aufrufe
2.805
Klaus-R
Klaus-R
Zurück
Oben Unten