Hallo Angela, ja, ich bearbeite die Bilder generell ca. so: zuerst lasse sie in SPP6.6.1 auf original RAW - XRF ganz links oben entwickeln, dann klicke auf AUTO (in der Mitte) und dann auf CUSTOM meine individuelle Nachbesserungen wie Kontrast usw. Nachschärfen und Farbe mach ich in SPP grundsätzlich nicht. In einem anderen Programm, egal welchen, das gute Schärfen Eigenschaften freilich besitzen muss, zuerst mach das Bild kleiner für z.B. Bilderforum und auf letzten Mal das Bild ein bischen nachschärfe, wenn es das Bild braucht.
Freilich in SPP sind riesige Möglichkeiten das Bild perfekt machen.
Ein Tipp von mir für die SD9:
Zuerst lass das Bild auf XRF entwickeln, dann auf AUTO - das zeigt dir wie ist das Bild eigentlich gut oder nicht so gut belichtet, aber mach kein Fehler mit der Kamera, weil am meistens in dieser Position die Belichtung in PLUS sich automatisch verschiebt, was manche Fotografen betrachten als die Belichtung in der Kamera falsch eingestellt ist und einstellen es in der Kamera in PLUS um 0,5 EV, was dann die hellsten Partien im Bild überbelichtet sind. Am Besten die Belichtung in der Kamera auf Neutral, nicht auf Minus und nicht in Plus.
Ich mach es so: Nach dem AUTO verschiebe die Belichtung in Minus!!!! auf ca. - 1,0, dann verschiebe Kontrast auf ca. 8 bis 1,0 mehr oder weniger in Richtung Plus. Jetzt ist das Bild schrecklich dunkel, aber es ist nur die erste Fase der Verarbeitung, keine Angst....

das dem Bild bringt am Ende der Verarbeitung das Wichtigste für ein Bild, nämlich die Dynamik und lebende Perspektive generell, dann Schatten auch in Richtung Plus nach Bedarf, aber nicht zu viel, weil dann ist das Bild kontrastarm und schlecht, dann gebe Filleight auf ca. plus 3, manchmal auch mehr, aber du muss dabei den Himmel auf dem Bild kontrollieren, dass das FL nicht im Himmel am Rand mit Horizont unten etc. keine Geister- helle Flecken verursacht oder in den Bäumem um die Äste etc. Dann freilich auch die Spitzlichter in Plus verschieben; holt jetzt das Bild gut ausbalanzieren das die Lichter gut lesbar sind und die Schatten auch. Wenn Die Schatten, z.B. fotografiert in der Früh, sehr tief sind, dann sie heller nur so weit aushellen, dass der Betrachter nur die stärkste Konturen spüren kann.... Holt es braucht am Anfang etwas Übung, aber dann geht es sehr schnell.
Am Besten, ohne zu viel denken, am Anfang, automatisch in dem Bild diese Werte sofort verschieben mit Klick in Minus un Plus. Dann sind die Werte ca. auf Minus 8 bei der Belichtung und die Andere in 8 Plus.... Und jezt nur ausbalanzieren. Dann kriegst du ein super plastisches Bild inkl. Farben, die freilich sind viel mehr intensiv wenn die Belichtung in SPP in Minus verschiebt ist.
Solche Verarbetung eines Bildes gilt für alle andere Kameras, egal ob es Foveon ist oder Bayer. Normal verarbeitete Bilder, oder überhaupt nicht verarbeitete Bilder sind nichts Extra Besonderes, eher schwach und schlecht und zeigen uns auf keinen Fall die Möglichkeiten und Qualitäten......
Und für die, die Quattro besitzen, habe die BELICHTUNG IN DER KAMERA GRUNDSÄTZLICH IN MINUS, also von MINUS 0,7 EV bis MINUS EV 2, manchmal mehr. So zeigt die Quattro Kamera den maximale Dynamik Potenzial... UND, wenn man will Spitzen Qualität von MIKROKONTRAST, was nicht mit "normaler" Verarbeitung des Bildes fast unmöglich ist und gerade diese einfache Art von "Verarbeitung" bringt die "klevere" Polemik, dass die Kamera nicht so gut wie die ..XY... ist.....


Liebe Grüße,
Peter