Seit wenigen Tagen gibt es hier einen B+W 486 UV-IR-Sperr-Filter.
Ziemlich clever kam es mir vor, diesen vor das Objektiv zu setzen!
Hurra, diesmal müsste ich *nicht* fünfzig Mal den kamerainternen
UV-IR-Sperrfilter = Staubschutz ausbauen und wieder einbauen und
wieder ausbauen, und..., sondern könnte die Schärfelage einfach ohne
diese Tortur justieren. Der UV-IR-Sperrfilter vor dem Objektiv
übernimmt den Job, UV und IR fernzuhalten.
Nunja! Tatsächlich ging der Abgleich auf diese Weise sehr schnell.
Es war wohl noch keine Stunde vergangen, und der Fokus saß
perfekt und wiederholbar richtig. :daumen:
Ernüchterung folgte dann nach dem Einsetzen des kamerainternen
UV-IR-Sperr-Filters. Der Fokus lag konsistent einen Tick daneben.

Bei Vollspektrum-Aufnahmen war mir die leichte Verkürzung des Auflagemaßes
der Kamera nach Entfernen des Staubschutzes früher schon aufgefallen.
Ist ja auch logisch (schräger Strahlengang durch eine planparallele Platte).
Inwieweit sich die Strahlengänge
1. Objektiv - (Staubschutz) - Spiegel - Mattscheibe
2. Objektiv - (Staubschutz) - Sensor
aber nun derart unterscheiden, dass der Staubschutz dabei
*unterschiedlich* ins Gewicht fällt, ist mir füsikalisch noch nicht eingängig.
Wer hat dazu Ideen?
Kurzum: Es lief dann doch auf eine Staubschutz ausbau - Staubschutz
einbau... - Orgie hinaus. Aber nun stimmt der
manuelle Fokus so ungefähr.
Für die Justage des
AF müsste ich mal gaaanz viel Langeweile haben.
Im Grunde ist für meine Arbeitsweise AF auch verzichtbar.
