So, da bin ich wieder....
hier hat sich ja einiges getan.
@ Maik
Deine Ausarbeitung ist ja schon wirklich der Hammer. Und daß Du das HDR aus meinem kleinen Forum-Bild gezaubert hast ist ja schon unglaublich. :klatschen::klatschen:
Ehrlich gesagt, beneide ich Euch. Ich beneide Euch dafür, die Geduld und das Wissen zu haben, solche EBV-Ergebnisse zu erzielen.
Das, von Maik gezeigte HDR ist wirklich ein tolles Bild und HDR kann schon eine eigene Form der Kunst darstellen.
Jetzt kommt aber das grosse Aberrrrr...
Auch wenn viele HDR´s sehr kunstvoll und interessant sind, so geht es mir jedoch nicht darum, ein HDR des HDR wegens zu machen, sondern ich möchte ein Bild erstellen, welches einfach natürlich ist, trotzdem aber den Kontrast und Detailreichtum einer solch schwierigen Belichtungssituation wieder gibt.
Demzufolge wünsche ich mir also ein Bild, welches weiterhin auch aussieht wie ein Foto. Also natürlich.
Nun, wenn ich das alles richtig verstehe kann meine Kamera einen Kontrastumfang von etwa 9 Blendenstufen bewältigen.
Richtiger Weise müsste ich jetzt also, vor Ort, ertsmal am Motiv den Kontrastumfang feststellen.
Das heiß also: Hellsten Teil des Motives, Dunkelsten Teil des Motives und einen Bereich in der Mitte anmessen, Werte merken und daraus die Beli.-Reihe errechnen.
Da mir das etwas zu umständlich ist, messe ich einfach einen mittleren Bereich, stelle bei AEB +2 und -2 ein und feuere los.
Jetzt hab ich also den ganzen Kontrastumfang, gebändigt auf drei Bildern, auf meiner Karte, freue mich über ein geiles Bild und geh heim....
Zuhause werden nun also die drei Bilder per Dpp kaum bearbeitet, höchstens etwas geschärft, und dann in LumninanceHDR zusammengewurschtelt.
Soweit ist noch alles gut.
Habe nun ein HDR. Ein Bild, welches den grossen Kontrastumfang in sich vereint. Leider kann mein Monitor diesen aber nicht wiedergeben, also muss per Tonemapping das Bild abgespeckt werden.
Und jetzt kommt das böse Erwachen....
Danach wird mein schönes Bild zur Tinky-Winky-Bubblegum-Lachnummer.

Also liegt ganz offensichtlich das Problem beim, leider nötigen, Tone-Mapping.
Abgesehen davon, daß man von irgendwelchen abstrusen Gammawasweißichwas-Werten erschlagen wird, hat man doch das Gefühl, daß diese globalen und lokalen Operators beim Schreiben der Rechenprozesse offenbar auf LSD unterwegs gewesen sein müssen.

sst:
Gibt es denn keine Möglichkeit das Tone-Mapping natürlich zu gestalten?
Gruß Thomas