Hallo zusammen,
das Problem ist das Auflagemaß (Flanschmaß).
Nikon-F liegt mit 46,5mm Abstand zur Bildebene extrem hoch. Nikon hält hier fast schon das Rekordmaß aller SLR-Kamerasysteme und wurde wohl nur noch von KONTAX-N (48mm) überboten.
Adaptiern kann man immer nur Objektive, die ein größeres Auflagemaß haben, als das Kamerasystem, an das sie angepasst werden sollen.
Dadurch, dass das damalige Universalsystem M42x1 mit 45,46mm bzw. 45,50mm schon sehr weit "griff", kann man diese "Schätzkes" jetzt an fast alle derzeitig noch erhältlichen SLR-Kamerasysteme adaptieren.
NIKON ist da leider die Ausnahme.
Die beiden Notlösungen wurden oben schon zutreffend beschrieben. Bei dem Linsenadapter muss zusätzlich zur Verschlechterung der Bildqualität auch noch eine Verschlechterung der Lichtstärke und eine Verlängerung der Brennweite berücksichtigt werden.
Alternative:
Ich würde für NIKON eigentlich einen anderen Weg, als M42 empfehlen wollen.
NIKON hat seit 1956!!! das F-Bajonett mechanisch nicht verändert, was man gar nicht hoch genug anerkennen muss.:klatschen::klatschen:
Es passen also alle jemals gefertigten manuellen NILON-F Objektive an derzeitige NIKON D-SLRs. Es passen auch, die nicht seltenen fremd-hergestellten Objektive mit NIKON-F Anschluss.
Da sollte eigentlich Auswahl genug sein! Da würde ich mal nachforschen.
Warum NIKON bei vielen preiswerten Modellen den Belichtungsmesser (und damit die Zeitautomatik) deaktiviert, erschließt sich mir nicht wirklich. Kundenfreundlich ist das leider nicht, zumal man bei manuellen NIKON-F Objektiven ja keine Chance hat, mit einem Chip, die Kamera auszutricksen.
Also informieren, welche Modelle belichtungstehnisch manuelle Objektive unterstützen.
Grüße
Klaus