Steffen1207
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Moin Leute,
neuerdings ist ja mein Zeiss Jena Flektogon 2,4/35 mein Immerdrauf an der Canon 5D für Landschaftsbilder z.B.. Manchmal hätte ich aber gern noch etwas mehr Bildblickwinkel, daher sollte über kurz oder lang noch ein manuelles "unter Dreißiger" her. Eile hatte ich damit nicht, ein 28er mit AF ist ja vorhanden. Damit fehlt eben nur der Spaß am manuellen Fokussieren. Das ebenfalls vorhandene Vivitar (Kiron) 2,5/28 hat sich ja schon vor längerer Zeit für den Einsatz am KB-Sensor disqualifiziert.
Vor kurzem ist mir nun ein Pentacon 2,8/29 (nicht MC) zum Nulltarif zugeflogen. :daumen:
Grund genug für mich, meine 28er mal zu vergleichen. Getestet habe ich jeweils offen und bei der für den Hauptverwendungszweck (Landschaftsbilder) sehr wichtigen Blende 8. Versuchsaufbau: Canon 5D am Stativ, Fernausgelöste Spiegelvorauslösung. Noch etwas: Dezentriert ist keines der Objektive, die Kamera stand nicht ganz exakt parallel zur abgebildeten Wand. Ich denke, man sieht dennoch sehr gut, was Sache ist.
Hier also mal das Pentacon 2,8/29 (nicht MC):
#1Offen: Ich hatte ja bei einem alten Weitwinkel durchaus mit ein paar negativen "Randerscheinungen" gerechnet. Aber das hier ist wirklich indiskutabel.

#2@F8: Trotz der kleinen Blende sind die Ecken noch reichlich unscharf. Für die angedachte Verwendung reicht das nicht.

Das Pentacon 2,8/29 fällt also, jedenfalls für mich, in die Kategorie "Briefbeschwerer". Dafür jedenfalls eignet es sich wunderbar.
Man muß allerdings dazusagen, daß dieses Objektiv schon zu DDR-Zeiten ne "Billiglinse" war. Heißt, sie war relativ günstig zu bekommen. Das wird sich auch bei der Konstruktion niedergeschlagen haben.
Hier nochmal das Vivitar (Kiron) 2,5/28:
#3Offen ist diese Linse genauso grottig wie das Pentacon...

#4@F8 sieht es aber etwas besser aus, als das Objektiv aus Sachsen.

Das ich das Objektiv nicht am KB-Sensor verwende, erwähnte ich weiter oben schon. Dafür ist es aber eine schön scharfe Normalbrennweite an APS-C. :daumen:
Zum Schluß das Canon EF 2,8/28:
#5Offen ist natürlich auch bei ihm etwas Abfall zu den Ecken hin zu sehen...

#6....@F8 ist hier m.M.n. aber alles fast tadellos.

Ich besitze das allererste Canon EF 2,8/28. Es kam direkt mit dem Erscheinen des EF-Bajonettes im Frühjahr 1987 auf den Markt. Es ist genau wie die alten Schätzchen eine sehr einfache optische Konstruktion. Sie besteht aus 5 einzeln stehenden Linsen. Mit einem entscheidenden Unterschied zu den beiden manuellen Objektiven: Beim Canon-Objektiv ist die Frontlinse aus einer neu entwickelten Glassorte gefertigt (verbesserte Brechungseigenschaften) und vor allem ist sie als asphärisches Linsenelement ausgeführt. Dadurch werden Randschwächen bei modernen Weitwinkeln sehr gut korrigiert. Zur Fertigung von asphärischen Glaselementen war man in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch nicht in der Lage. Daher ist es fast zwangsläufig so, daß alte Weitwinkel am Rand so ihre Schwächen haben.
neuerdings ist ja mein Zeiss Jena Flektogon 2,4/35 mein Immerdrauf an der Canon 5D für Landschaftsbilder z.B.. Manchmal hätte ich aber gern noch etwas mehr Bildblickwinkel, daher sollte über kurz oder lang noch ein manuelles "unter Dreißiger" her. Eile hatte ich damit nicht, ein 28er mit AF ist ja vorhanden. Damit fehlt eben nur der Spaß am manuellen Fokussieren. Das ebenfalls vorhandene Vivitar (Kiron) 2,5/28 hat sich ja schon vor längerer Zeit für den Einsatz am KB-Sensor disqualifiziert.
Vor kurzem ist mir nun ein Pentacon 2,8/29 (nicht MC) zum Nulltarif zugeflogen. :daumen:
Grund genug für mich, meine 28er mal zu vergleichen. Getestet habe ich jeweils offen und bei der für den Hauptverwendungszweck (Landschaftsbilder) sehr wichtigen Blende 8. Versuchsaufbau: Canon 5D am Stativ, Fernausgelöste Spiegelvorauslösung. Noch etwas: Dezentriert ist keines der Objektive, die Kamera stand nicht ganz exakt parallel zur abgebildeten Wand. Ich denke, man sieht dennoch sehr gut, was Sache ist.
Hier also mal das Pentacon 2,8/29 (nicht MC):
#1Offen: Ich hatte ja bei einem alten Weitwinkel durchaus mit ein paar negativen "Randerscheinungen" gerechnet. Aber das hier ist wirklich indiskutabel.

#2@F8: Trotz der kleinen Blende sind die Ecken noch reichlich unscharf. Für die angedachte Verwendung reicht das nicht.

Das Pentacon 2,8/29 fällt also, jedenfalls für mich, in die Kategorie "Briefbeschwerer". Dafür jedenfalls eignet es sich wunderbar.
Man muß allerdings dazusagen, daß dieses Objektiv schon zu DDR-Zeiten ne "Billiglinse" war. Heißt, sie war relativ günstig zu bekommen. Das wird sich auch bei der Konstruktion niedergeschlagen haben.
Hier nochmal das Vivitar (Kiron) 2,5/28:
#3Offen ist diese Linse genauso grottig wie das Pentacon...

#4@F8 sieht es aber etwas besser aus, als das Objektiv aus Sachsen.

Das ich das Objektiv nicht am KB-Sensor verwende, erwähnte ich weiter oben schon. Dafür ist es aber eine schön scharfe Normalbrennweite an APS-C. :daumen:
Zum Schluß das Canon EF 2,8/28:
#5Offen ist natürlich auch bei ihm etwas Abfall zu den Ecken hin zu sehen...

#6....@F8 ist hier m.M.n. aber alles fast tadellos.

Ich besitze das allererste Canon EF 2,8/28. Es kam direkt mit dem Erscheinen des EF-Bajonettes im Frühjahr 1987 auf den Markt. Es ist genau wie die alten Schätzchen eine sehr einfache optische Konstruktion. Sie besteht aus 5 einzeln stehenden Linsen. Mit einem entscheidenden Unterschied zu den beiden manuellen Objektiven: Beim Canon-Objektiv ist die Frontlinse aus einer neu entwickelten Glassorte gefertigt (verbesserte Brechungseigenschaften) und vor allem ist sie als asphärisches Linsenelement ausgeführt. Dadurch werden Randschwächen bei modernen Weitwinkeln sehr gut korrigiert. Zur Fertigung von asphärischen Glaselementen war man in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch nicht in der Lage. Daher ist es fast zwangsläufig so, daß alte Weitwinkel am Rand so ihre Schwächen haben.














