Negativ-/Film Scanner

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  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #21
Was ist so schlimm, wenn der Sensor kleiner als das Negativ ist ?
Wenn ich mit dem NIKON scanne bekomme ich ca. 5600x3600.
Ich könnte das mit einer 24MP APS-C machen, welche 6000x4000 hat.
Wichtig ist, daß der Sensor die Pixel genau abbildet.
Was ich eher kritisch sehen würde, der Bayersensor interpoliert.
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #23
Meine persönlichen Anmerkungen zum Epson Perfektion V600 Photo:

Der Film/Negativ Träger für 6x6 ist genauso labil wie dieser vom Canon 9000f.
Wenn die 4er Negativ Streifen nicht richtig Plan vorliegen wird es frimelig.

Die Abdeckklappe mit der Durchlichteinheit sollte man beim öffnen und schließen fest im Griff haben.
Ist mir schon zweimal aus der der Hand geglitten.

.
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #24
Meine persönlichen Anmerkungen zum Epson Perfektion V600 Photo:

Der Film/Negativ Träger für 6x6 ist genauso labil wie dieser vom Canon 9000f.
Wenn die 4er Negativ Streifen nicht richtig Plan vorliegen wird es frimelig.

Die Abdeckklappe mit der Durchlichteinheit sollte man beim öffnen und schließen fest im Griff haben.
Ist mir schon zweimal aus der der Hand geglitten.

.
Zu dem Negativhalter gehört ein "Planlegeadapter".....weiß momentan nicht, wie sich dieses checkkartenähnliche Einlegetool genau nennt! Bei Gebrauchtgeräten fehlt das eigentlich immer, es lässt sich leicht nachfertigen!😊
Das Oberteil sollte NICHT runterkrachen....ich befürchte, dass da etwas ausgeleiert ist??!
Insgesamt bin ich mit dem V600 schon sehr zufrieden....ist bezahlbar und liefert wirklich gut ab.😊

Grüße und gute Digitalisierung
Klaus
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #25
(...)

Der Film/Negativ Träger für 6x6 ist genauso labil wie dieser vom Canon 9000f.
Wenn die 4er Negativ Streifen nicht richtig Plan vorliegen wird es frimelig.

(...)
Falls es noch interessant ist?

Bild - 0.jpg

Das is das originale Planlegetool ....

Bild - 1.jpg

....so wird es angewendet ....

und wenn man aus irgendwelchen Gründen mal kürzere Negativstreifen hat und lichtdicht
abdecken möchte, dann kann man sich ähnliches passend natürlich basteln:

Bild - 4.jpg

Ich finde diesen Halter eigentlich ganz ok.. Er funktioniert auch mit schlecht planliegenden
Negativen gut.

Grüße

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #26
@Klaus-R
Danke für diese bildliche Dokumentation.
War mir völlig unbekannt.

Der Epson 6x6 Filmträger hat den Vorteil das er an einem Ende rechts sowie links eine kleine "Klemmspangen"hat.
Diese Beiden helfen schon sehr gut beim einlegen vom Negativ Streifen.

Grüße in die Nacht und Allen einen angenehmen Donnerstag.
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #27
Die Funktion des Teils verstehe ich noch nicht.
Über das Negativ kann man es wohl nicht schieben, denn dann gibt es kein Durchlicht mehr.
😯
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #28
Die Funktion des Teils verstehe ich noch nicht.
Über das Negativ kann man es wohl nicht schieben, denn dann gibt es kein Durchlicht mehr.
😯
Komm Kollege .... das erklärt sich doch eigentlich von selber! 😊 😅

Der Zusatzhalter sorgt dafür, dass die "freie" Kante des Negativstreifens "Führung" bekommt bzw. "niedergehalten" wird.
So wird verhindert, dass sich Negativstreifen, -die eine Wölbung aufweisen- zu weit aus der Schärfe-Erfassungsebene
des Scanners bewegen. Natürlich deckt der Adapter keine Bildinformation ab, sondern greift am unbelichteten "Steg"
zwischen den belichteten Bereichen an. Das funktioniert ähnlich, wie auch ein Vergrößerungsrahmen für Photopapier
arbeitet .... der komplette Rand des Negativstreifens wird so angepresst ... nicht nur drei Seiten.

Noch besser geht es nur mit einem Glasplattenrahmen! Eine solche Glasplatte habe ich mir für meinen Epson Perfection
4990 PHOTO angefertigt. damit wird das Einlegen der Negative aber sehr arbeitsintensiv, weil dann natürlich nicht nur das
Negativ staubfrei gehalten werden muss, sondern natürlich auch die Glas-Andruckplatte staubfrei bzw. absolut sauber zu
sein hat. Das lohnt sich also nur für sehr schlecht planliegende Negative ....was erfreulich selten vorkommt.

Grüße und viel Spaß

Klaus
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #29
Ergänzung: Das "lichtdichte" Abdecken des "freien" Scanbereiches (wo sich also keine Bildinfo befindet, weil das Aufnahmeformat nicht den kompletten Scanbereich abdeckt) ist natürlich NICHT zwingend erforderlich, macht allenfalls dann Sinn, wenn man der Scansoftware das automatisierte Setzen der Bildrahmen erleichtern möchte. Natürlich kann man die Rahmen auch eben schnell manuell setzen oder eine fehlerhafte Erkennung manuell korrigieren ... oft liegt die Software sowieso "daneben".

Grüße

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #30
Mit dem gleichen Rollfilm kann man ja nicht nur 6x6 Bilder machen, auch 6x7 oder 6x9. da braucht man vielleicht eine Maske .
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #31
Mit dem gleichen Rollfilm kann man ja nicht nur 6x6 Bilder machen, auch 6x7 oder 6x9. da braucht man vielleicht eine Maske .
Nein! Es kann leider keine einheitlichen Masken mit Druckstegen für die verschiedenen Mittelformate geben, weil es keine
einheitliche Stegbreite (Lücken zwischen den einzelnen Belichtungen) gibt (wie bei Kleinbild genau genormt). Die Kameras lassen also unterschiedlich breite Lücken zwischen den Aufnahmen ... die Filme haben entsprechende "Überlänge", um das auszugleichen.
Technisch liegt das daran, dass Mittelformat Filme ja keine Perforationslöcher haben und deswegen ganz exkter Einzelbild-Filmtransport technisch unmöglich ist.

Grüße

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #32
Das meine ich doch, dem Film ist es egal in welcher Kamera er belichtet wird. Die schwarzen Stege zwischen den Bildern entstehen erst bei der Belichtung.
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #33
Das meine ich doch, dem Film ist es egal in welcher Kamera er belichtet wird. Die schwarzen Stege zwischen den Bildern entstehen erst bei der Belichtung.
Wir reden da vielleicht gerade aneinander vorbei.... 😊
Ich will nur sagen, es kann keine Maske (MIT STEGEN) für z. B. 6x6 oder 4,5x6 geben, weil zwei verschiedene 6x6 Kameras unterschiedliche Lücken zwischen ihren Aufnahmen lassen werden (auch wenn beide 6x6 belichten). Die Stege (wie es sie ja für KB-Halter geben kann, weil da die Lücken (STEGE) bei allen Kameras exakt gleich sind), kann es für diverse Mittelformate so nicht geben ... deswen sind die Negativhalter immer innen komplett "offen". So kann also der Streifen nur an drei Kanten niedergehalten werden!
Das oben gezeigte Tool sorgt also für die fehlende vierte Kante .... egal, wie nun der Streifen belichtet ist oder wie lang er ist.

Grüße

Klaus
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #34
20251022_153031.jpg

Das hier ist z.B. ein kleinbild-Negativ-Scanner-Halter mit Zwischenstegen, die für maximale Planlage des Streifens sorgen!
Dafür geht das, weil die Stege für ALLE Kameras exakt gleich sind!

Wenn man jetzt meint, machen wir doch das gleiche für z.B. 6x6 Belichtung, dann scheitert das eben daran, dass verschiedene 6x6 Kameras unterschiedliche breite Stege lassen, bzw. (bei manuellem Filmtransport nach Zähl-Schauloch) die Stege ungenau werden.
Hinzu kommt auch noch, dass die einzelnen Formate nicht 100%ig genau in ihrer Fenstergröße übereinstimmen .... auch da gibt es Abweichungen ... 6x9 ist je nach Kamera durchaus etwas unterschiedlich groß. Das meinete ich oben. Also fehlt bei deswegen offenen Haltern die Führung für die vierte Negativ-Streifenkante. Das Tool sorgt dann dafür.

Grüße

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #35
Jau, klaro.
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #36
Ich kenne es so, daß die Negative meist ein Kissen bilden und in der Mitte hochstehen.
Da war für mich die Frage, was das Teil dabei hilft 🤔
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #37
Unter dem Gesichtspunkt, eine möglichst hohe Auflösung zu erreichen, sollte die (stumpfe) Schichtseite zum Aufnahmesensor zeigen, das ist die seitenverkehrte Seite, die ist bei mir meist konkav.
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #38
Ich kenne es so, daß die Negative meist ein Kissen bilden und in der Mitte hochstehen.
Da war für mich die Frage, was das Teil dabei hilft 🤔

Wenn Negative eine schlechte Planlage haben (das kommt nach meiner Erfahrung dann vor, wenn uralte Filme nach vielen Jahren dann doch noch "gefunden" werden und dann belichtet werden (sie nehmen dann die enge Wickellage leider manchmal bleibend an) ... oder wenn unbelichtete Filme mal kurzzeitig zu warm wurden ... usw.. Es kann mal sein!
Normalerweise wölben sie sich dann zur Schichtseite hin! Das heißt, wenn sie RICHTIG in Scanner oder Vergrößerungsgerät eingelegt sind, dass sie sich dann NACH OBEN wölben.
Legst Du jetzt einfach mal einen Mittelformat-Negativstreifen unbeschwert auf ein Lichtpult, dann wirst Du feststellen, dass die langen Kanten weniger das Problem sind ... die liegen noch gerade auf dem Tisch, dass sich die kurzen Kanten aber hochwölben.
OHNE das Tool, wird doch nur EINE der kurzen Kanten gerade gelegt! Mit dem Tool aber werden doch beide kurze Kanten dann gerade gelegt, so dass der Streifen INSGESAMT dann zumindest deutlich besser planliegt, als ohne das "Kärtchen". Epson hat sich bei dem Dingen schon etwas gedacht und ich kann bestätigen, dass das Problem dadurch zumidest deutlich verbessert wird.
Ideale Planlage erreicht man bei Problemnegativen tatsächlich mit der oben schon angesprochenen Glasplatte, die aber auch die genannte Mehrarbeit erfordert und auch Probleme, wie sog. "Newtonringe" verursachen kann. (Bitte mal ggfls. gurgeln ... auch den Begriff "Antinewtonglas".)

Aus diesem Grunde haben gute Scanner auch einen sog. "Tiefenschärfebereich", der es durchaus toleriert, wenn ein Negativ eine noch tolerabele Wölbung aufweist.

Bevor ich beim klassischen Ausbelichten (also im Photolabor) tatsächlich eine sog. "Glasbühne" als Negativhalter einsetze, prüfe ich
immer erst, ob nicht moderates Abblenden der Vergrößerungsoptik das Problem einfacher lösen kann ... dadurch vergrößert sich nämlich auch der Tiefenschärfe-Planlage-Toleranzbereich bei leicht gewölbten Negativen.

Das Problem ist VIEL GERINGER, als es nach dieser Debatte hier erscheint ... die meisten Negative liegen sehr gut plan!
Völlig unkritisch ist übrigens sog. Planfilm für Großformate🤣 ... wie der Name schon sagt ... Planfilm liegt wirklich PLAN!

Grüße und viel Spaß😊

Klaus
 
  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #39
Es kommt auch auf den Film an. Kentmere liegt problemlos flach. Dagegen treiben mich Adox HR-50, CHS-100 II und Kodak Double-X zur Verzweiflung.

IMG_20250919_001441640.jpg
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  • Negativ-/Film Scanner Beitrag #40
Hui!!! Das ist ja extrem! Ich habe in den letzten Jahren ja wirklich sehr viel Film belichtet und alle selber entwickelt .... aber solche
"Kringeldinge" habe ich ja gar nicht ....

Guck mal hier ... Das ist ein KODAK Double-X....🧐

20251023_002243.jpg

....liegt absolut "glatt" auf dem Tisch ..... 🧐

Wie kann denn sowas?? Hatten die Filme beim Einspulen (also vor der Entwicklung) auch schon so einen Drall??

Grüße

Klaus
 
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