Motive finden...

Diskutiere Motive finden... im Fotografie Tipps & Tricks Forum im Bereich FOTOGRAFIE FORUM; Aber gerne doch. :D Ich verstehe schon, was Du sagen willst - und sicherlich entspricht es Deinem persönlichen fotografischen Anspruch, Aufnahmen...
  • Motive finden... Beitrag #21
Vielen Dank :daumen:

Aber gerne doch. :D

Ich verstehe schon, was Du sagen willst - und sicherlich entspricht es Deinem persönlichen fotografischen Anspruch, Aufnahmen bewußt zu komponieren.

Getreu Adams: "Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute"

Einsteiger darf man aber ruhig ermutigen, einfach mal loszugehen, sich fotografisch zu erfahren - und auch Unperfektes vorzuzeigen - auch wenn der Weise HCB in der Signatur hervorlugt...
Schließlich sind wir hier alle irgendwie Hobbyisten und Einsteiger...:)
 
  • Motive finden... Beitrag #22
... Allerdings kann es nicht schaden wenn man überlegt was man zeigt und was lieber nicht.
Dem kann ich nur zu 100% zustimmen.
Wobei dies jeder auf einem anderen Niveau sieht - Du redest von "totgeknipsten" Objekten. Das kann ich mir allerdings immer wieder gut ansehen, da ich den Stolz des Fotografen gut nachvollziehen kann.
Ich kann mir dagegen nicht mehr gut nichts sagende Bilder ansehen, bei denen ich den Eindruck habe (ist natürlich sehr subjektiv), dass der Fotograf noch nicht verstanden hat, dass es mehr als eine DSLR braucht, um gute Bilder zu machen. Nämlich know - how und Erfahrung. Da wird dann einfach wild drauf los geknipst und das Ergebnis stolz präsentiert, ohne mal einen Gedanken an Bildaufbau zu verschwenden oder den Bildern ein Minimum an Bearbeitung zu gönnen.
Und klar - wenn keine Motivation da ist, dann ist sie nicht da. Sie kommt aber wieder, wenn man sie in Ruhe lässt. Das muss man vielleicht auch mal selbst erlebt haben.
 
  • Motive finden... Beitrag #23
Hallo,

eigentlich wurde ja alles schon gesagt. Ich denk solche Phasen hatte und kennt jeder mal von uns.
Mein Tipp ist auch, mach dir nicht soviel Druck! Geh raus (auch an grauen Tagen finden sich Motive) setz dich igenwo mal 10min hin und laß die Umgebung auf dich wirken, dann sieht man Dinge wo man eigentlich vorbei gerannt wäre.
Und wenn du ein Motiv gefunden hast, dann laß dir Zeit, probiere verschiedene Perspektiven oder Brennweiten.

Manchmal komm ich mit 20Bildern nach Hause und manchmal nur 2. Na und, dann ist das so und es ist ja "nur" ein Hobby.
Ich habe mir z.B. auch so ein Danbo gekauft, mit dem lassen sich auch tolle Bilder(drinnen oder draußen) machen.
Und der Tip mit den Gallerien ist auch gut, dort findest du auch Ideen und versuch es anders oder besser zu machen.


VG Alex
 
  • Motive finden... Beitrag #24
Aber gerne doch. :D

Ich verstehe schon, was Du sagen willst - und sicherlich entspricht es Deinem persönlichen fotografischen Anspruch, Aufnahmen bewußt zu komponieren.

Getreu Adams: "Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute"

Autsch, das war hart :D
Aber ich halte das aus! ( wo ist der heulende Smiley?)
 
  • Motive finden... Beitrag #26
Hallo! Ich bin ja auch noch nicht so lange hier, finde den Artikel und die Diskussion aber sehr interessant. Vor allem weil ich auch gerade Motiv(ation) suche. Vielleicht sollte man sich gar nicht auf das Motiv versteifen, das blockiert doch auch. Wenn man nur Fotos macht, die sonst so noch niemand gesehen hätte, kann man lange warten oder kommt zu gar nichts mehr. Schon gar nicht zur Übung.
Bin gerade auch frustriert, wenn ich rausgehe und nach langer Wanderung kein einziges Blümlein, keinen winzigen Farbtupfer, sondern nur grau und ein paar Grashalme entdecke. (Fotos von grauen Ästen mit winzigen grauen Knospen verkneife ich mir mit Mühe ^^)

Klar ist die Jagd nach dem einen, ultimativen, seltenen Schnappschuss spannend.
Mir fällt aber gerade hier wieder auf, und bin erstaunt, wie kreativ man ein oft gesehenes Motiv immer wieder umsetzen kann. Die Kunst dabei ist doch, auch ein häufiges Motiv ansprechend in Szene zu setzen. Das ist beim Schneeglöcken nichts anderes als bei der exotischen Kaktusblüte. Wenn es ein Problem gibt, dann vielleicht der Trugschluss, dass man mit der Technik auch Kreativität kaufen kann. Aber „den Blick“ kann man ja auch üben.

Andererseits kommt es ja auch darauf an, was interessiert. Mich interessieren Insekten und ich kann sie mir 1000-fach ansehen. Ich hab auch noch nie im Leben zwei identische Sonnenuntergänge gesehen. Mir werden solche Fotos nicht langweilig. Dafür reizt mich Architektur wieder weniger. Dazu müsste ich mich selbst eher zwingen, und Begeisterung würde das Foto wohl nicht zeigen.
Mir hilft das Theoretische hier im Forum (nachlesen, Bilder ansehen und betrachten, überlegen was und warum es mir gefällt, oder nicht) auf jeden Fall dabei, wieder rausgehen zu wollen und es selbst zu probieren. (langweilige Märzenbecher sind dabei schon rausgesprungen.)

Freu mich also auch heuer wieder auf 1000 Schneeglöckchen, Primeln und Krokusse! :p
 
  • Motive finden... Beitrag #27
Nun , alles wurde zu dem Thema noch nicht geschrieben.

Der anfängliche Stolz über die eigenen Bilder nimmt mit jeder weiteren Aufnahme ab. Nicht weil man weniger stolz auf seine Bilder wäre, sondern weil man im Laufe der Zeit lernt, eine eigene Bewertung vorzunehmen. Während man anfänglich noch knipst entwickelt man sich kontinuierlich weiter und zerpflückt seine Ergbnisse irgendwann selbst viel bewusster und kritischer. Im darauf folgenen Level prüft man viel bewusster, ob das avisierte Motiv es wert ist, aufgenommen zu werden oder nicht. Ob das Bild, das dann entsteht, es wert ist, gezeigt zu werden, steht auf einem anderen Blatt. Wenn man es aber hier nicht mehr zeigen darf, um sich einer breiten Kritik zu stellen, wo dann? Und wer bewertet es letzten Endes als "wert" oder nicht?

Ich habe in den letzten Wochen festgestellt, dass ein wenig Distanz zu den eigenen Bildern auch den Blick wieder frei räumt, ob eine Aufnahme zu den tollen oder eher nicht so tollen gehört.

Dabei stellt sich auch die Frage, ob ein Bild einen dokumentarischen, einen persönlichen oder einen anderen Wert einnimmt. Ein für mich persönlich berührendes Bild kann einem anderen, gelinde gesagt, völlig am Interesse vorbei gehen. Dabei spielt der handlwerkliche Aspekt vorab eine untergeordnete Rolle, wobei auch korrekt belichtetete Bilder nicht unbedingt gute Bilder sein müssen, wenn sie ein völlig triviales oder banales Motiv zeigen. Aber da sind wir wieder beim persönlichen Geschmack und Interesse.

Es gibt noch die Bilder, die man für andere auf deren Wunsch hin gemacht hat. Davon habe ich eine Menge, und von denen habe und werde ich auch zukünftig keine Bilder hier einstellen. Hier selektiere ich schon im Vorfeld aus. Handwerklich miese Bilder sortiere ich auch direkt aus, denn mittlerweile kann ich durchaus selbst erkennen, warum ein Bild verunfallt ist. Dazu muss ich nicht die Allgemeinheit hier belästigen.

Einige Aufnahmen haben einen mich persönlich berührenen Charakter und ich zeige sie trotzdem, weil ich auf einen handwerklichen Aspekt hinweisen möchte. Den muss man aber dann auch sehen wenn man ihn bewerten möchte. Bei einigen Dingen stehe selbst ich wie der Ochs vorm Berg und muss darauf hingewiesen werden. Dann erschliesst sich manchmal auch erst der Sinn hinter dem Bild oder der künstlerische Aspekt.
 
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