Für Blumen ist das 28er sicher ok, da braucht man ja auch kaum so große Abbildungsmaßstäbe.
Nur bei ganz kleinen Blüten, an die man nah ran will, kann man mit Abschattungen Probleme bekommen (Kamera bzw. Objektiv wirft Schatten auf das Motiv).
Insekten allerdings will man ja möglich formatfüllend ablichten, hat dann aber das Problem, dass man sie verscheucht wenn man zu nah rangeht.
Deshalb ist dafür eine möglichst große Brennweite besser. 90mm oder 105mm sind eine gängige Brennweite für Makroobjektive.
Noch besser wären sogar 150 oder 180mm, wobei die entsprechenden Objektive dann schon recht groß und schwer werden. Außerdem verwackelt man dann leichter, d.h. ein eingebauter Stabi ist sehr vorteilhaft.
Blumen kann man ja noch vom Stativ fotografieren, bei Insekten (Schmetterlinge, Libellen) ist das nicht praktikabel, weil die selten so lange warten bis man fertig aufgebaut hat.
Ich weiß nicht, was es nativ für EOS-M an Makroobjektiven gibt.
Hier würde ich nach normalen EOS Objektiven suchen und einen günstigen Adapter verwenden.
Ist ja im EOS-System kein Problem.
Im Bereich 90-105mm gibt es da recht viel Auswahl, auch von Tamron, Sigma, Soligor, usw.
Ich habe z.B. das Sigma 105mm OS HSM (an Sony), das ist sehr gut (allerdings an der kleinen Kamera ziemlich schwer, falls du mal mit Stativ arbeiten wolltest).
Sehr günstige Lösungen für lange Makrobrennweiten sind von Sigma die älteren Objektive 180mm f/5.6 Makro und das 70-300mm APO Makro, das ab 150mm eine 1:2 Makrofunktion hat und damit sehr gut für Schmetterlinge und Libellen zu gebrauchen ist.
Allerdings sind beide nicht stabilisiert.