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Meine Kamerawelt driftet ein bisschen auseinander. Auf der einen Seite Vollformat-Kameras mit tollen lichtstarken Objektiven, die schön groß und satt in der Hand liegen, und auf der anderen Seite ist jetzt noch so ein Zwergendingsda bei mir eingezogen. 
Warum so eine kleine Kamera? Damit geht das hier:
#1

Stundenlang ausreiten (bin aktuell oftmals 20km und mehr unterwegs) und bequem noch die Kamera mitführen.
Da kommt man in schicke Gegenden, die man so zu Fuß nicht so leicht erreicht.
#2

Der Autofokus mit automatischer Motivklingel in Kombination mit Touchauslöser ist enorm praktisch: Ungefähr scharf ist es schon, wenn die Kamera einfach nur eingeschaltet ist, den genauen Schärfepunkt lege ich dann mit meinem Finger fest und löse sofort aus. Das geht auch vom sich bewegenden Pferd aus ziemlich einfach.
#3

Natürlich gehen vom sich bewegenden Pferd keine meisterhaften Landschaftsbilder, aber nette Erinnerungsschnappschüsse mit kurzer Verschlusszeit und Auto-Iso (war meist im manuellen Modus bei 1/640 und so um 3er Blende, wenn ich auf dem Pferd sitze, verreiße ich doch ziemlich leicht) gehen doch besser als mit einem Smartphone.
#4

Die Kleine ist eigentlich eher so eine Art Smartphone, mit all dem Spielkrams wie Wlan, Bluetooth, durchaus Kontrastprogramm zu meiner in etwa 15 Jahre alten Kameraflotte und damit eine ganz spannende Ergänzung. Nett ist, dass man schonmal Vorschau-JPGs aufs Smartphone schieben kann, während man so im Zug rumsitzt, und die in die Weltgeschichte verteilen kann.
Ich hatte auch mal M5/M6 angeschnuppert, fand sie aber ein bisschen zu teuer. M100 ist halt etwas langsamer (Serienbild, Speicher) und hat weniger Knöpfe, da geht fast alles übers Display. Und man kann nicht viel von außen anschließen, da ist zum Beispiel kein Blitzschuh. Extern Blitzen würde grundsätzlich trotzdem gehen, sie hat einen manuellenBlitzmodus mit drosselbarer Leistung, da kann man eine externe Blitzdingsmaschinerie dranhängen mit optischem Auslöser. Das ist durchaus insofern interessant, weil man auch vom Smartphone auslösen und scharfstellen kann, und falls das Model mal fehlt, hat man es mit sich selbst etwas einfacher.
Ich habe mir das kleine niedliche 22/2.0 dazu besorgt, das ist schön klein, handlich, lichtstark und mit netter Nahgrenze.
#5

#6

An die RAW-Dateien muss ich mich noch ein bisschen gewöhnen. Die sind keinesfalls schlecht, aber nicht so "griffig" wie bei meiner geliebten alten 5D, bei der ich in- und auswendig weiß, welchen Regler ich wohin schieben muss. Und größer als gewohnt, irgendwie ineffizient.
Bei den Vollformatbildern ist die Informationsdichte pro Pixel größer. Dafür lässt sich natürlich mit dieser Auflösung sehr differenziert bearbeiten. Bei einer hauptsächlich Schnappschusskamera nicht zwingend notwendig, aber richtig schaden tuts ja auch nicht. Das Rauschverhalten ist auch anders, wobei es tatsächlich deutlich besser geworden ist im Vergleich zu einer 40D oder 1100D. Und mit den Farben bin ich noch nicht ganz glücklich, mag daran liegen, dass in Darktable noch keine erweiterten Farbprofile für diese Kamera verfügbar sind. Aber wenn die mal kommen, kann es ja nur besser werden.
Also alles in allem als "Ausreitkamera" ziemlich gut geeignet.
Warum so eine kleine Kamera? Damit geht das hier:
#1

Stundenlang ausreiten (bin aktuell oftmals 20km und mehr unterwegs) und bequem noch die Kamera mitführen.
Da kommt man in schicke Gegenden, die man so zu Fuß nicht so leicht erreicht.
#2

Der Autofokus mit automatischer Motivklingel in Kombination mit Touchauslöser ist enorm praktisch: Ungefähr scharf ist es schon, wenn die Kamera einfach nur eingeschaltet ist, den genauen Schärfepunkt lege ich dann mit meinem Finger fest und löse sofort aus. Das geht auch vom sich bewegenden Pferd aus ziemlich einfach.
#3

Natürlich gehen vom sich bewegenden Pferd keine meisterhaften Landschaftsbilder, aber nette Erinnerungsschnappschüsse mit kurzer Verschlusszeit und Auto-Iso (war meist im manuellen Modus bei 1/640 und so um 3er Blende, wenn ich auf dem Pferd sitze, verreiße ich doch ziemlich leicht) gehen doch besser als mit einem Smartphone.
#4

Die Kleine ist eigentlich eher so eine Art Smartphone, mit all dem Spielkrams wie Wlan, Bluetooth, durchaus Kontrastprogramm zu meiner in etwa 15 Jahre alten Kameraflotte und damit eine ganz spannende Ergänzung. Nett ist, dass man schonmal Vorschau-JPGs aufs Smartphone schieben kann, während man so im Zug rumsitzt, und die in die Weltgeschichte verteilen kann.
Ich hatte auch mal M5/M6 angeschnuppert, fand sie aber ein bisschen zu teuer. M100 ist halt etwas langsamer (Serienbild, Speicher) und hat weniger Knöpfe, da geht fast alles übers Display. Und man kann nicht viel von außen anschließen, da ist zum Beispiel kein Blitzschuh. Extern Blitzen würde grundsätzlich trotzdem gehen, sie hat einen manuellenBlitzmodus mit drosselbarer Leistung, da kann man eine externe Blitzdingsmaschinerie dranhängen mit optischem Auslöser. Das ist durchaus insofern interessant, weil man auch vom Smartphone auslösen und scharfstellen kann, und falls das Model mal fehlt, hat man es mit sich selbst etwas einfacher.
Ich habe mir das kleine niedliche 22/2.0 dazu besorgt, das ist schön klein, handlich, lichtstark und mit netter Nahgrenze.
#5

#6

An die RAW-Dateien muss ich mich noch ein bisschen gewöhnen. Die sind keinesfalls schlecht, aber nicht so "griffig" wie bei meiner geliebten alten 5D, bei der ich in- und auswendig weiß, welchen Regler ich wohin schieben muss. Und größer als gewohnt, irgendwie ineffizient.
Also alles in allem als "Ausreitkamera" ziemlich gut geeignet.