Zeigen kann jeder was er möchte, das steht doch jedem frei
HDR zum "aufpeppen" eines Bildes zu benutzen finde ich schon die falsche Herangehensweise.
Entweder ich wende diese Technik an weil es die jeweilige Szene erfordert
(Dynamikumfang sehr gross) oder
ich bentötige halt keine Belichtungsreihe.
Speziell bei dieser Szene oben ist der Dynamikumfang eher bescheiden, deswegen reicht da eine
(eigentlich)
Einzelbelichtung dicke aus
Zum Tonemapping-Bild selber :
Finde die Strukturen des Waldes ganz hinten am Berg sehr gut und klar erkennbar, aber viele Bereich im Bild
sind nicht gleichmässig und eher unnatürlich in ihrer Helligkeit, eben der weisse schneebedeckte Bereich vorn
links ist z.B. dunkler als der rechte Bereich oder ganz hinten am Berg....wirkt auf den Betrachter unnatürlich
und fällt sofort ins Auge

Was für die HDR-Software auch immer sehr schwierig ist, sind Bereich zwischen feinen Ästen und Zweigen,
so auch hier zu sehen, dort ist es oft dunkler als der Bereich direkt daneben der frei von Zweigen ist.
Das sind alles Dinge die man oft mühselig manuell nachbearbeiten sollte damit es im Ganzen etwas stimmiger
wirkt.
Auch werden beim Tonemapping die schwachen Farben verstärkt, das führt im fertigen Bild meist zu übertrie-
benem Rot bei Bäumen oder zu starkes Grün bei Wiesen, diese Farben sollte man anschliessend auch noch
etwas entsättigen

Schau Dir z.B. mal das rechte Gestrüpp an, beim HDR isses orange-rötlich und das Originalbild....?!?!
Für mich ist ein gutes Tonemapping ein Bild wo man auf den ersten Blick garnicht merkt das es aus einer
Belichtungsreihe entstanden ist, d.h die natürlichen Kontraste und Farben bleiben erhalten und Spitzlichter
dürfen ruhig auch einen Helligkeitsert von 255 haben und dunkle Bereich sollten auch weiterhin zum restlichen
Bild dunkler bleiben :daumen:
Wie gesagt ist das alles Geschmackssache, der eine mags, der andere weniger
Gruss
JAN
