ThomasRS
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Weiter gehts, Tag 2, Montag morgen
Der Wecker mööpt früh um 6.00 Uhr.
Der Blick aus dem Fenster sagt: Suuuuper, es regnet noch mal.
Da draußen sind Bäche auf den Wegen. Und besser wird's lt. Bergwetter maximal marginal.
Beim Frühstück um 8.00 wird an allen Tischen über Abbrüche diskutiert.
Bei den Touren, die die Leutchen da vorhaben, kann ich das mehr als verstehen.
Für uns geht's um 8.15 los nach Zürs. Da unten wird entschieden, wie es weitergeht.
Das Gelände ist halbwegs okay, weil felsig und steinig, muss man eben etwas aufpassen.

Der Regen wird langsam weniger und pünktlich 10.40 in Zürs kommt zaghaft und scheu die Sonne raus.
Also erstmal weiter zur nächsten Hütte
Hooray

Höhenmeter Halbzeit irgendwo im Nirgendwo
Noch hält das Wetter und ich sehe meinen Schatten.
Nas Gelände ist mies matschig durch den ganzen Regen.
Mal mehr mal weniger. Meistens mehr.

Auch hier ist dem dem Rat gefolgt, dass gut gewässerte Wege weniger Feinstaub erzeugen

Mittags gibt's eine Pause an einer der tausen Seilbahnen hier in der Gegend.
Wunderschön wär's hier am Zürser See, wenn nicht an ALLEN Ecken die Pfeiler dieser Lifte und Bahnen in der Landschaft wären.
Ausserdem ist es ein bisschen laut hier, weil die Aboriginees die Lifte warten und probelaufen lassen.

Pünktlich nach der Pause fängt es an zu regnen.
Diesmal aber richtig, mit Wind und ekligen Temperaturen.
Ausserdem geht's steil hoch, in der Atempause kann man die Bergbahnverseuchung etwas mildern

Am höchsten Punkt für heute ist es derart eklig, dass wir uns kurz in einer Bergstation am Madloch "einnisten" zum umziehen.
Handschuhe gehören perverserweise auch dazu.
Jetzt runter Richtung Hütte, ins trockene und warme, bitte.
Der Abstieg im 1. Teil schön, sehr schön sogar, trotz Wetter.
Von den Graten ringsum werden wir von Steinböcken und Gemsen beobachtet.
Ich kann HÖREN, was die über uns denken.
Ab hier laufen wir netterweise auf Sicht, die Ravensburger Hütte und der Spullersee sind ab hier zwar noch ein Stück
weg, aber immerhin schon im Blick.

Der zweite Teil des Abstiegs besteht aus Matten, also lehmigem Wiesengelände in dem Fall. Das Zeugs war durch den
Regen eine Katastrophe. Punkt. Fast 3 Stunden im Hang gehangen (deshalb heisst das Ding also so) und im Steilen mit
Rutschigem gekämpft. 3 Stunden runter für keine 2 Kilometer. Suboptimal hoch drei, streckenweise hoch gefährlich
weil so gut wie kein Grip unter den Schuhen.
Irgendwann am Nachmittag dreckig wie die Schweine in die Hütte gestolpert und Szenenapplaus eingehamstert. Ein paar
Leute hatten gesehen, wie wir uns durch den letzten Hang gequält haben, die sind alle die (viel längere)
Ausweichroute gegangen. Kleine Schlauchen waren das
Dreck und Frustbedingt gab's hier keine Bilder mehr.
Das Wetter für morgen soll, na sagen wir mal, extrem Kacke werden.
Gerade für den Gehrengrat, die Königsetappe der Tour. Leider eine Gratwanderung über ein Gelände, das wir heute schon
gehasst haben. Morgen werden wir dann wahrscheinlich eine Ausweichroute laufen. Die Strassenumgehung des Gehrengrats.
Länger und unangenehmer, aber ungefährlich und flotter.
Entscheidung beim Frühstück.
Pünktlich zum Abend fällt die Wasseranlage wegen Starkregen aus. Das "Schwemmgut" von den verdammten Matschwiesen hat
durch den Starkregen die Filteranlage verstopft. Also nix duschen, waschen .....
Der Wecker mööpt früh um 6.00 Uhr.
Der Blick aus dem Fenster sagt: Suuuuper, es regnet noch mal.
Da draußen sind Bäche auf den Wegen. Und besser wird's lt. Bergwetter maximal marginal.
Beim Frühstück um 8.00 wird an allen Tischen über Abbrüche diskutiert.
Bei den Touren, die die Leutchen da vorhaben, kann ich das mehr als verstehen.
Für uns geht's um 8.15 los nach Zürs. Da unten wird entschieden, wie es weitergeht.
Das Gelände ist halbwegs okay, weil felsig und steinig, muss man eben etwas aufpassen.

Der Regen wird langsam weniger und pünktlich 10.40 in Zürs kommt zaghaft und scheu die Sonne raus.
Also erstmal weiter zur nächsten Hütte
Hooray

Höhenmeter Halbzeit irgendwo im Nirgendwo
Noch hält das Wetter und ich sehe meinen Schatten.
Nas Gelände ist mies matschig durch den ganzen Regen.
Mal mehr mal weniger. Meistens mehr.

Auch hier ist dem dem Rat gefolgt, dass gut gewässerte Wege weniger Feinstaub erzeugen

Mittags gibt's eine Pause an einer der tausen Seilbahnen hier in der Gegend.
Wunderschön wär's hier am Zürser See, wenn nicht an ALLEN Ecken die Pfeiler dieser Lifte und Bahnen in der Landschaft wären.
Ausserdem ist es ein bisschen laut hier, weil die Aboriginees die Lifte warten und probelaufen lassen.

Pünktlich nach der Pause fängt es an zu regnen.
Diesmal aber richtig, mit Wind und ekligen Temperaturen.
Ausserdem geht's steil hoch, in der Atempause kann man die Bergbahnverseuchung etwas mildern

Am höchsten Punkt für heute ist es derart eklig, dass wir uns kurz in einer Bergstation am Madloch "einnisten" zum umziehen.
Handschuhe gehören perverserweise auch dazu.
Jetzt runter Richtung Hütte, ins trockene und warme, bitte.
Der Abstieg im 1. Teil schön, sehr schön sogar, trotz Wetter.
Von den Graten ringsum werden wir von Steinböcken und Gemsen beobachtet.
Ich kann HÖREN, was die über uns denken.
Ab hier laufen wir netterweise auf Sicht, die Ravensburger Hütte und der Spullersee sind ab hier zwar noch ein Stück
weg, aber immerhin schon im Blick.

Der zweite Teil des Abstiegs besteht aus Matten, also lehmigem Wiesengelände in dem Fall. Das Zeugs war durch den
Regen eine Katastrophe. Punkt. Fast 3 Stunden im Hang gehangen (deshalb heisst das Ding also so) und im Steilen mit
Rutschigem gekämpft. 3 Stunden runter für keine 2 Kilometer. Suboptimal hoch drei, streckenweise hoch gefährlich
weil so gut wie kein Grip unter den Schuhen.
Irgendwann am Nachmittag dreckig wie die Schweine in die Hütte gestolpert und Szenenapplaus eingehamstert. Ein paar
Leute hatten gesehen, wie wir uns durch den letzten Hang gequält haben, die sind alle die (viel längere)
Ausweichroute gegangen. Kleine Schlauchen waren das
Dreck und Frustbedingt gab's hier keine Bilder mehr.
Das Wetter für morgen soll, na sagen wir mal, extrem Kacke werden.
Gerade für den Gehrengrat, die Königsetappe der Tour. Leider eine Gratwanderung über ein Gelände, das wir heute schon
gehasst haben. Morgen werden wir dann wahrscheinlich eine Ausweichroute laufen. Die Strassenumgehung des Gehrengrats.
Länger und unangenehmer, aber ungefährlich und flotter.
Entscheidung beim Frühstück.
Pünktlich zum Abend fällt die Wasseranlage wegen Starkregen aus. Das "Schwemmgut" von den verdammten Matschwiesen hat
durch den Starkregen die Filteranlage verstopft. Also nix duschen, waschen .....
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