Hallo Jens-Uwe,
das Pentacon 29/2,8 habe ich auch. Ist offen auch ziemlich weich, das finde ich aber gar nicht so schlecht. Viele Digi-Fotos sind mir sowieso zu scharf... Fotos mit diesem Objektiv, allerdings bei f 5.6..8 hier:
http://www.bilderforum.de/t448-kunst-am-fluss.html
Mit Offenblende treffen ist schwierig, stimmt. Aber die SD 14 zeigt ja den grünen Punkt beim manuellen fokussieren, das finde ich genial und der Fokus sitzt sehr genau. Der Rest ist eine Mischung aus Schnelligkeit und natürlich auch viel Ausschuss, manchmal 70%. Allerdings fokussiere ich auch analog mit den Canons sehr oft manuell, also auch Gewöhnung dabei.
Wenn das Licht reicht und es nicht zu schnell gehen muss hilft auch folgendes:
Kamera auf A, bei Offenblende scharf stellen, auf die Belichtungszeit achten und Blende etwas zu solange es noch reicht, also z. B. bei 1.2 scharf stellen und dann auf 2 Stufen auf 2,8 zurück. Das braucht aber eben 1600 ISO bei Konzerten. Wenn du schnell genug bist, sitzt der Fokus dann aber gut.
Mit den hohen ISO-Werten habe ich den Eindruck, dass es sehr gut geht, wenn man kurze Belichtungszeiten erreicht, also ab 1/100 etwa. Wenn ich ISO 1600, OS und 1/8 verwende ist das Farbrauschen nahezu unerträglich und alle Filter versagen. Wäre auch logisch, weil die längere Belichtung bei höchster Signalverstärkung am Sensor Wärme und damit Rauschen erzeugt. Ist schon bei ISO 200 zu beobachten, ein Bild ISO 200 mit 1/10 farbrauscht (nicht Luminanzrauscht!!) bei mir mehr als ein Bild mit ISO 800 1/200. Erinnere mich gelesen zu haben, dass bei SD9 Langzeitbelichtungen deshalb als schwierig galten. Stimmt das?
Ansonsten: sowohl Silky als auch Darkroom sind gute Werkzeuge, können das Farbrauschen schon etwas reduzieren und erlauben zusätzlich 1001 Spielerei. Brillianter und übersichtlicher ist m. E. nach aber SPP. Nach einer SPP Entwicklung hilft oft einfach eine selektive Farbkorrektur (die Klaus-R-Methode...:klatschen

, egal mit welchem Programm. Das geht notfalls sogar mit IrfanView.
Beste Grüße,
Uwe