Danke

Robert!
Ja, da hast Du völlig Recht, der Diavergleich ist wirklich angebracht :daumen:
Ich schätze mal, daß ich mich auch noch gar nicht wirklich von "analog" losgemacht habe. Allerdings genieße ich natürlich die Erleichterung bzw. den finanziellen und abwicklungstechnischen Vorteil gegenüber "damals".
Meine erste Digitale, eine Fuji-Bridge mit kleinem Sensor, hatte ich mir angeschafft, weil es "plötzlich" nicht mehr möglich war, "meine" Diafilme auf Kreta - wir lebten damals auf der wunderschönen Mittelmeerinsel



- entwickelt zu bekommen. Der erste Versuch, einen Film über einen befreundeten Einheimischen mit Fotoladen über Athen entwickelt zu bekommen, endete bereits mit dem befürchteten Desaster: Film "irgendwo" verloren ...
Da also auch diese Alternative verschlossen war, blieb mir eigentlich nur noch entweder auf Negativfilm umsteigen und scannen (wobei ich keinen Scanner besaß und die Erfahrungen meines Freundes, wie er selbst zugab, ungenügend waren) oder eben doch digital.
Inzwischen finde ich, daß vor allem die ersten "erwachsenen" Digitalkameras wie etwa meine Olympus E-1, aber auch die E-330 oder die ersten Nikons bzw. die erste 5D von Canon eine gewisse Nähe zur Film-Ära mitbrachten.
Im Laufe der Zeit wurde digital aber selbstständiger und entwickelte seine eigene "Sprache". Nicht unbedingt "schlechter" - das ist natürlich Geschmacksache - aber anders. Unabhängig davon ist natürlich viel "anderes" dazugekommen, wie höhere Auflösung für größere schärfere und "reinere" Ausdrucke und selbstverständlich die Hoch-ISO-Tauglichkeit der neuesten Modelle.
Obwohl ich im Grunde sehr mit den Ergebnisse meiner Fuji S9600 zufrieden war (A3-Vergrößerungen hingen in unserem Kafenion und brachten mir nicht selten begeistere "Ahs" und "Ohs" ein), war ich neugierig, welche DSLR es sein sollte, falls ich mal "aufsteigen" wollte.
Die Sigmas erregten sehr bald meine Aufmerksamkeit, vor allem wegen der ganz speziellen Anmutung einiger Bilder, die ich gesehen hatte.
Vor etwa drei Jahren wurde es mit der SD 15 als meiner ersten Sigma soweit

. Jedoch war unsere Bindung relativ kurz, weil ich mit ihren belichtungstechnischen Einschränkungen (krasses Ausbrennen von hellsten Bereichen) nicht klar kam.
Schließlich holte mich das großzügige Geschenk eines Forumskollegen zurück ins Boot: Er "vermachte" mir seine DP2 :daumen:

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Es tut mir sehr leid, daß ich sie nach einiger Zeit doch wieder verkauft habe. Bei mir war sie nicht so jackentaschentauglich, wie sie es sein sollte. Weil ich weitsichtig bin, konnte ich die Anzeige auf dem Monitörchen kaum erkennen, sodaß ich sie im Grunde nur mit Aufsatz verwenden konnte (oder für jedes Bild die Lesebrille aufsetzen

). Am vorderen Ende kamen dann Tubus und Gegenlichtblende dazu, sodaß es auch auch dafür eine kleine Tasche brauchte.
Nun bin ich - endlich (?) - bei der Mutter aller Sigma-Foveon´s angekommen und bisher mehr als "angenehm überrascht"

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