In 3D entwerfen und herstellen lassen!

Diskutiere In 3D entwerfen und herstellen lassen! im Bastelecke Forum im Bereich FOTOGRAFIE FORUM; Moin Moin, hab hier einen ganz interessanten bericht in der CT gelesen. Sollte führ Besitzer alter Kameras die evt. Museumswert haben, aber defekt...
  • In 3D entwerfen und herstellen lassen! Beitrag #1
Seebär Harry
Seebär Harry
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5.659
Moin Moin,
hab hier einen ganz interessanten bericht in der CT gelesen.
Sollte führ Besitzer alter Kameras die evt. Museumswert haben, aber defekt sind,
weil evt. was gebrochen ist, sehr interessant seien.
Aber auch bei vielen anderen Sachen, wo es keine Ersatzteile mehr für gibt.
 
  • In 3D entwerfen und herstellen lassen! Beitrag #2
Danke!
Solche Links sind für mich immer interessant. Mal etwas kalkulieren, ob ich mir damit Wünsche erfüllen kann :)
 
  • In 3D entwerfen und herstellen lassen! Beitrag #4
Fred ausgegraben/ Bump auf anglersäxisch.

Bei den Beispielmodellen ist klein und filigran offenbar viel teuerer als grössere Modelle.
Das jedoch müsste dem 3D-Drucker doch egal sein. Oder ist das Rohmaterial so billig, dass man es nicht als Massstab verwenden kann? Irgendwie schwer nachzuvollziehen.

Tipp: Blender 3D beherrscht das verlangte X3D (nicht X3F:)Format auch perfekt und ist viel mächtiger als sKetchup. Ausserdem OPEN SOURCE und kostnix. Falls man die Oberflächen des 3D Objektes feingesteuert mit Bildern/Texturen uberziehen möchte oder die Teile in einer funktionsüberprüfenden Animation dargestellt werden sollen ist man meiner Erfahrung (nicht blosser Meinung) nach mit Blender besser bedient.

Dessen Interface wurde vor einem halben Jahr angeblich benutzerfreundlicher gestaltet, sodass es möglicherweise auch für Neulinge geeignet ist. 3D- Software ist komplex. Meistens bleibt man vor allem deswegen lange Zeit beim erstgewählten Programm. Direkte Vergleiche werden durch heiss beworbene Alleinstellungsmerkmale bei manch kommerzieller SW m. E. sogar bewusst verzerrt. Die grundlegenden Funktionen beherrschen eigentlich fast alle perfekt. Also eher eine Frage des Handlings.

Fakt ist: Jede 3D Software hat Schwächen und Stärken. Bei Blender 3D aber gibt es eine Riesencommunity aus der ganzen Welt. Das hilft enorm.
 
  • In 3D entwerfen und herstellen lassen! Beitrag #5
Reprap 3D Drucker im Selbstbau

Dazu passend für Leute mit genügend Musse und Talent: , 3D.Drucker im Selbstbau.
Die Plastikteile dafür habe ich schon ab 80 Mücken in der Bucht gesehen. Aus Privatproduktion, versteht sich. Na sowas :)



Toll, die Zeit dafür hätte ich auch gerne.
 
  • In 3D entwerfen und herstellen lassen! Beitrag #6
Fred ausgegraben/ Bump auf anglersäxisch.

Bei den Beispielmodellen ist klein und filigran offenbar viel teuerer als grössere Modelle.
Das jedoch müsste dem 3D-Drucker doch egal sein. Oder ist das Rohmaterial so billig, dass man es nicht als Massstab verwenden kann? Irgendwie schwer nachzuvollziehen.

Tipp: Blender 3D beherrscht das verlangte X3D (nicht X3F:)Format auch perfekt und ist viel mächtiger als sKetchup. Ausserdem OPEN SOURCE und kostnix. Falls man die Oberflächen des 3D Objektes feingesteuert mit Bildern/Texturen uberziehen möchte oder die Teile in einer funktionsüberprüfenden Animation dargestellt werden sollen ist man meiner Erfahrung (nicht blosser Meinung) nach mit Blender besser bedient.

Bei den Druckern ist die Schichtdicke und das verwendete Material entscheidend. Beispielsweise zahle ich bei Schmuckmodellen mit einer Schichtdicke von einem Zehntel Millimeter bei einer Stückgröße von knapp 2 cm um die 150 €, bei einem groben Architekturmodell für den umbauten Kubikzentimeter nur 50 ct. Beim Schmuckmodell wird ein hochwertiges Wachs verwendet, bei den Architekturmodellen ein relativ billiges Kunstharz.

Blender ist in erster Linie ein Animationsprogramm mit mächtigen Fähigkeiten, der Modeller ist allerdings eher schwach. Für saubere Modelle benötigt man einen Modeller, der auf der Basis von NURBS arbeitet und wasserdichte Polygonnetze generieren kann. Da kann ich ViaCAD empfehlen.
z.B. hier:

Ein absolut empfehlenswertes produktionssicheres Tool mit nahezu allen Funktionen, die man in der Konstruktion benötigt. inklusive Volumen- Flächenberechnung komplexer Körper. Nicht einfach zu bedienen, aber in Deutsch und mit gedrucktem Handbuch.

Gruß

Frankg
 
  • In 3D entwerfen und herstellen lassen! Beitrag #7
Hallo,

gute CAD Programme, gibt es so einige, auch kostenlos. Meine Favoriten sind:

Medusa
Draft Sight
Dassault Systemes
FreeCad
Solid Edge
LIBRECAD

Womit man dann Schlussendlich am besten zurecht kommt, muss man dann selber wissen. Ich persönlich Nutze Medusa, ist aber Geschmackssache. Musste mich auch erst mal durcharbeiten, und bin dann bei Medusa hängen geblieben.

Blender ist glaube ich der Falsche Ansatz, um 3D/ 2D Modelle zu erstellen, mit der Absicht, diese hinterher "Drucken" zu lassen.

Gruß Tim
 
  • In 3D entwerfen und herstellen lassen! Beitrag #8
Womit man dann Schlussendlich am besten zurecht kommt, muss man dann selber wissen.

Glauben hilft bei diesem komplexen Thema leider wenig. Genausowenig wie einfach "bekannte" Programme aufzuzählen. Ich habe jahrelang mit Blender und anderer 3D Software gearbeitet. Wäre es möglich, dass ich weiss was ich so empfehle? Selbst wissen geht bei vielen Leuten, mangels Zeit, leider nicht.

Für saubere Modelle benötigt man einen Modeller, der auf der Basis von NURBS arbeitet und wasserdichte Polygonnetze generieren kann. Da kann ich ViaCAD empfehlen.
Danke Frankg. Interessanter Vorschlag, da das benannte Programm, sogenannte "Solid Models" für unter einem Fuffi liefert. Einfacher zu handhaben, und immer noch relativ preiswert, ist . Allerdings ist das von Shapeways verlangte Format X3D und das ist ein Mesh Format. D.h. ich kann die mathematisch "wasserdichten" Modelldaten nicht verwenden. Die Modelle müssen vorher ins X3D Format konvertiert und dabei automatisch trianguliert werden.

Dann erstelle ich die Triangles oder Quads, bei einfacheren Modellen, vielleicht lieber direkt in Blender selbst. Da habe ich die volle Kontrolle und muss nicht beten, dass bei der Konvertierung was vernünftiges herauskommt. Bei vielen Freiformflächen (komplex geformtes Modell) hat ein Solid Modeller, wie ViaCad, oder das von Tim empfohlene Solid Edge (richtig gut und teuer, rel. preiswert zur Konkurrenz), jedoch definitiv Vorteile.
Für Schmuck dann evtl. lieber einen Solid Modeller. Geht schneller und Varianten sind viel leichter zu erzeugen. Wem Blender zu komplex ist, für den gibt es auch noch .
 
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