Chris
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Diesmal geht es mit dem Jahr durch die Heide Fröttmaning im Norden von München.
Das besondere an dieser Heide ist, dass es eine Heide mit Magerrasen ist, welche von kleinen Niedermooren durchsetzt sind.
auf diesem fast unwirtlichen Untergrund haben sich einige seltene Tiere und Pflanzen ausgebreitet, wodurch das Gebiet zumindest als Flora, Fauna und habitatgebeit ausgewiesen wurde.
Bis 1990 wurde der größte Teil davon als militärischer Übungsplatz verwendet, wo man noch heute deutliche Spuren dieser Nutzung finden kann.
Dennoch hatte die Nutzung als Truppenübungsplatz sehr große Vorteile für die Entwicklung der Flora und Fauna.
Beispielsweise haben sich einige Biotpe dadurch entwickelt, dass vermehrt Kettenfahrzeuge die Landschaft durquerten und so den Boden weiter verdichteten und sich so das Wasser halten kann.
Der Boden in dieser Heide besteht zum größten Anteil aus Fluskies und Kalkschotter, der ein Überbleibsel der damaligen Gletscher ist.
Völlig unspektakulär sieht der Bahnhof aus, der sich Fröttmaning nennt. Eine Seite des Bahnhofs verläuft in Richtung des Fußballstadions (Allianz Arena) und zur anderen Seite befindet sich ein ehemaliger Notausgang, der seine türen unmittelbar vor der Heide öffnet.
Hier eine kleine Innenansicht der Haltestelle Fröttmaning.
Sobald man dann am Ausgang Richtung Heide steht wird man von einer künstlich angelegten Parkanlage begrüßt, die noch dazu ein Gebäude beinhaltet, das mehr oder weniger an ein verlassenes MC Donalds gebäude erinnert.
Leider weis ich wie es dort zuvor ausgesehen hat und kann es noch immer nicht begreifen, wie der Heideverein das gesamte Areal dort am Anfang platt walzen konnte.
Gerade in dieser Zone waren bedrohte Wilkräuter, sowie einige seltene Pilzarten beheimatet.
Links neben dem Gebäude befinden sich die sog. Schaugärten, die meiner Meinung nach ein schlechter Witz sind.
Die Leute haben hier doch wirklich vor in Gärten von etwa 3 m² großen Flächen die Vielfalt der Heide zu zeigen.
Ich darf wirklich nicht daran denken, was hier alles kaputt gemacht wurde, nur um zu behaupten: "Wir haben etwas gemacht"!
Die typische Vegetation dieser Heide besteht aus großen Teilen von Trockenrasen, die durchsetzt sind von lichten Kiefernwäldern. Als kleines Highlight lassen sich auch viele kleinere und größere Feuchtgebiete finden, die Stellenweise in Niedermoore überwechseln.
Im obigen Bild ist auf der rechten Seite ein aufgeschütteter Hügel zu sehen, der mir als "Aussichtsturm" dienlich war.
Aber selbst hier bot sich mir ein Bild des Schreckens. Hinterhalb des "Heidenhauses" haben sie auch alles platt gemacht und wege angelegt.
Ist schon seltsam, dass man im eigenen Garten keinen Baum fällen darf, selbst wenn dadurch andere gefährdet sind und man hier nach gut dünken alles planieren darf zum angeblichen Wohle der Menschen, denen man die Heide zugänglich machen möchte.
(Ein absoluter Schmarren ist das. Aus der Haltestelle ausgestiegen führten min. 5 oder 6 Wege direkt ins Herz der Heide)
Ansicht vom Hügel aus. Rechts hinter dem "Heidenhaus"
Ansicht vom letzten Bild ausgehend noch ein wenig weiter nach rechts geblickt.
Nunja, lassen wir doch einfach mal die Parkanlage hinter uns und schauen uns ein wenig in der Heide um. Auch wenn es Januar ist und nur vereinzelte Farbkleckse zu finden sind wie beispielsweise einige Moose, Flechten oder auch die unterschiedlichen Weidearten, gibt es dennoch viele interessante Dinge in der Heide zu entdecken.
Mehr dazu aber im nächsten Beitrag oder Folgeteil.
LG Chris
Das besondere an dieser Heide ist, dass es eine Heide mit Magerrasen ist, welche von kleinen Niedermooren durchsetzt sind.
auf diesem fast unwirtlichen Untergrund haben sich einige seltene Tiere und Pflanzen ausgebreitet, wodurch das Gebiet zumindest als Flora, Fauna und habitatgebeit ausgewiesen wurde.
Bis 1990 wurde der größte Teil davon als militärischer Übungsplatz verwendet, wo man noch heute deutliche Spuren dieser Nutzung finden kann.
Dennoch hatte die Nutzung als Truppenübungsplatz sehr große Vorteile für die Entwicklung der Flora und Fauna.
Beispielsweise haben sich einige Biotpe dadurch entwickelt, dass vermehrt Kettenfahrzeuge die Landschaft durquerten und so den Boden weiter verdichteten und sich so das Wasser halten kann.
Der Boden in dieser Heide besteht zum größten Anteil aus Fluskies und Kalkschotter, der ein Überbleibsel der damaligen Gletscher ist.
Völlig unspektakulär sieht der Bahnhof aus, der sich Fröttmaning nennt. Eine Seite des Bahnhofs verläuft in Richtung des Fußballstadions (Allianz Arena) und zur anderen Seite befindet sich ein ehemaliger Notausgang, der seine türen unmittelbar vor der Heide öffnet.
Hier eine kleine Innenansicht der Haltestelle Fröttmaning.
Sobald man dann am Ausgang Richtung Heide steht wird man von einer künstlich angelegten Parkanlage begrüßt, die noch dazu ein Gebäude beinhaltet, das mehr oder weniger an ein verlassenes MC Donalds gebäude erinnert.
Leider weis ich wie es dort zuvor ausgesehen hat und kann es noch immer nicht begreifen, wie der Heideverein das gesamte Areal dort am Anfang platt walzen konnte.
Gerade in dieser Zone waren bedrohte Wilkräuter, sowie einige seltene Pilzarten beheimatet.
Links neben dem Gebäude befinden sich die sog. Schaugärten, die meiner Meinung nach ein schlechter Witz sind.
Die Leute haben hier doch wirklich vor in Gärten von etwa 3 m² großen Flächen die Vielfalt der Heide zu zeigen.
Ich darf wirklich nicht daran denken, was hier alles kaputt gemacht wurde, nur um zu behaupten: "Wir haben etwas gemacht"!
Die typische Vegetation dieser Heide besteht aus großen Teilen von Trockenrasen, die durchsetzt sind von lichten Kiefernwäldern. Als kleines Highlight lassen sich auch viele kleinere und größere Feuchtgebiete finden, die Stellenweise in Niedermoore überwechseln.
Im obigen Bild ist auf der rechten Seite ein aufgeschütteter Hügel zu sehen, der mir als "Aussichtsturm" dienlich war.
Aber selbst hier bot sich mir ein Bild des Schreckens. Hinterhalb des "Heidenhauses" haben sie auch alles platt gemacht und wege angelegt.
Ist schon seltsam, dass man im eigenen Garten keinen Baum fällen darf, selbst wenn dadurch andere gefährdet sind und man hier nach gut dünken alles planieren darf zum angeblichen Wohle der Menschen, denen man die Heide zugänglich machen möchte.
(Ein absoluter Schmarren ist das. Aus der Haltestelle ausgestiegen führten min. 5 oder 6 Wege direkt ins Herz der Heide)
Ansicht vom Hügel aus. Rechts hinter dem "Heidenhaus"
Ansicht vom letzten Bild ausgehend noch ein wenig weiter nach rechts geblickt.
Nunja, lassen wir doch einfach mal die Parkanlage hinter uns und schauen uns ein wenig in der Heide um. Auch wenn es Januar ist und nur vereinzelte Farbkleckse zu finden sind wie beispielsweise einige Moose, Flechten oder auch die unterschiedlichen Weidearten, gibt es dennoch viele interessante Dinge in der Heide zu entdecken.
Mehr dazu aber im nächsten Beitrag oder Folgeteil.
LG Chris