ThomasRS
- Beiträge
- 5.588
Teil 1 gab es schon hier
Teil 2 gab es schon hier
In Maria Alm gab es für uns ein supernett geführtes Hotel.
Holländer, die wegen ihrer eigenen Leidenschaft für's Wandern und Skifahren
nach Östereich gezogen sind.
So beginnen dann manche Tage mit einem guten Frühstück.
Manche auch mit einem ZU guten Frühstück.
Hätten wir uns gestern nicht schon fast abgeschossen, hätten wir den
deutlich interessanteren aber auch fordernderen Weg über ein paar
Bergrate genommen, wie er im Rother Wanderführer ausgewiesen ist.
Wir entscheiden uns heute, im Gegensatz zu gestern, zu der Variante, die
die wenigsten Unbekannten hat. Also den leichteren Weg, auch wenn der
hauptsächlich über (teilweise wirklich sehr steile) Schotterwege und
laaaange durch den Wald nach oben geht Richtung Statzerhaus.
Keine Umwege, keine Abkürzungen.
Das war im Nachhinein das einzig Richtige, wieder Glück gehabt.
Denn wenn es gestern und vorgestern schon warm bis heiss war, ist es heute
heiss bis richtig heiss.

Blick zurück nach Maria-Alm (mitte links)
Um halb 9 los und kurz vor 10 in Christenreit, nach 400 Hm, schon kurz
davor, das Frühstück spontan den Berggöttern zu opfern. Wege die schnell
bergauf führen auch schnell anzugehen und ein ausgedehntes Frühstück, weil
ja so lecker, passen nicht wirklich zusammen. Dass es schon wieder saumässig
heiss ist macht's auch nicht besser.

Irgendwo am Weg nach oben.

Der Üssel da oben auf dem Berch ist das Tagesziel
Also langsamer weiter, bei zunehmend abnehmender Fressübelkeit, über die
Schranbach- zur Griessbachalm wo es nach insgesamt 720 Hm eine Pause
mit Flüssignahrung gibt ....... und nur noch 580 Hm to go.

Die Tränke

Und dann noch mal von schon wieder ganz weit oben
Der Weg selbst war herzlich unspektakulär, streckenweise fast schon langweilig,
wenn man die letzten beiden Tage betrachtet. Aber nach der Schlacht gestern
schon fast eine Erholung.

Strassensperre
Vollkommen durchgeschwitzt dann so gegen 15.00 Uhr am Statzerhaus angekommen.
Eine privat geführte, sehr einfache Hütte. Das Gegenmodell zum Kärlinger Haus.
Eher usselig, dafür aber so richtig familiär geführt. Nur der Familienopa ist
ein Original, wie man es nur im Mutantenstadel oder irgendeinem viertklassigen
Bauerntheater erwartet. Aber live und in Farbe.


Ziemlich spektakulärer Blick
Die Temperaturen, abends immer noch bei 20 Grad auf 2100 Metern, waren
allen Leuten hier oben schon fast unheimlich. Sowas hat es hier scheinbar
erst selten gegeben.
Das Panorama das beim Aufstieg schon mit jedem Meter nach oben immer
spektakulärer geworden war, ist hier oben einfach ein Traum.
Hinter uns (nordwärts) der Blick richtung Kaisergebirge, Chiemgauer und
Berchtesgadener Alpen
Rechts (ostwärts) Schieferalpen und Teile der Tauern
Links (westwärts) die Kitzbüheler Alpen und die "Steinberge".
Und vor uns (südwärts) unser übernächstes Ziel, der Grossglockner.
Hier konnten wir dann zum ersten Mal in gleich 2 Täler runtergucken und
miterleben, wie eine anziehende Gewitterfront von Westen für eine irrsinnige
Lightshow sorgt .....



..... und dann UNTER uns herumtobt, dass uns vor lauter Elektrizität in
der Luft die Funken durch die Haare stoben. Da hat sich dann aber keiner
mehr zum knippsen rausgetraut. Feiglinge, alle.
Ein interfamiliärer Junggesellenabschied auf der Hütte sorgte dann auch noch
für eine sehr stark verkürzte Nacht"ruhe".
Aber sonst, ziemlich fantastisch da oben.
Darf es auch sein, nach 1300 Höhenmetern auf knapp 11 KM.
Teil 2 gab es schon hier
In Maria Alm gab es für uns ein supernett geführtes Hotel.
Holländer, die wegen ihrer eigenen Leidenschaft für's Wandern und Skifahren
nach Östereich gezogen sind.
So beginnen dann manche Tage mit einem guten Frühstück.
Manche auch mit einem ZU guten Frühstück.
Hätten wir uns gestern nicht schon fast abgeschossen, hätten wir den
deutlich interessanteren aber auch fordernderen Weg über ein paar
Bergrate genommen, wie er im Rother Wanderführer ausgewiesen ist.
Wir entscheiden uns heute, im Gegensatz zu gestern, zu der Variante, die
die wenigsten Unbekannten hat. Also den leichteren Weg, auch wenn der
hauptsächlich über (teilweise wirklich sehr steile) Schotterwege und
laaaange durch den Wald nach oben geht Richtung Statzerhaus.
Keine Umwege, keine Abkürzungen.
Das war im Nachhinein das einzig Richtige, wieder Glück gehabt.
Denn wenn es gestern und vorgestern schon warm bis heiss war, ist es heute
heiss bis richtig heiss.

Blick zurück nach Maria-Alm (mitte links)
Um halb 9 los und kurz vor 10 in Christenreit, nach 400 Hm, schon kurz
davor, das Frühstück spontan den Berggöttern zu opfern. Wege die schnell
bergauf führen auch schnell anzugehen und ein ausgedehntes Frühstück, weil
ja so lecker, passen nicht wirklich zusammen. Dass es schon wieder saumässig
heiss ist macht's auch nicht besser.

Irgendwo am Weg nach oben.

Der Üssel da oben auf dem Berch ist das Tagesziel
Also langsamer weiter, bei zunehmend abnehmender Fressübelkeit, über die
Schranbach- zur Griessbachalm wo es nach insgesamt 720 Hm eine Pause
mit Flüssignahrung gibt ....... und nur noch 580 Hm to go.

Die Tränke

Und dann noch mal von schon wieder ganz weit oben
Der Weg selbst war herzlich unspektakulär, streckenweise fast schon langweilig,
wenn man die letzten beiden Tage betrachtet. Aber nach der Schlacht gestern
schon fast eine Erholung.

Strassensperre
Vollkommen durchgeschwitzt dann so gegen 15.00 Uhr am Statzerhaus angekommen.
Eine privat geführte, sehr einfache Hütte. Das Gegenmodell zum Kärlinger Haus.
Eher usselig, dafür aber so richtig familiär geführt. Nur der Familienopa ist
ein Original, wie man es nur im Mutantenstadel oder irgendeinem viertklassigen
Bauerntheater erwartet. Aber live und in Farbe.


Ziemlich spektakulärer Blick
Die Temperaturen, abends immer noch bei 20 Grad auf 2100 Metern, waren
allen Leuten hier oben schon fast unheimlich. Sowas hat es hier scheinbar
erst selten gegeben.
Das Panorama das beim Aufstieg schon mit jedem Meter nach oben immer
spektakulärer geworden war, ist hier oben einfach ein Traum.
Hinter uns (nordwärts) der Blick richtung Kaisergebirge, Chiemgauer und
Berchtesgadener Alpen
Rechts (ostwärts) Schieferalpen und Teile der Tauern
Links (westwärts) die Kitzbüheler Alpen und die "Steinberge".
Und vor uns (südwärts) unser übernächstes Ziel, der Grossglockner.
Hier konnten wir dann zum ersten Mal in gleich 2 Täler runtergucken und
miterleben, wie eine anziehende Gewitterfront von Westen für eine irrsinnige
Lightshow sorgt .....



..... und dann UNTER uns herumtobt, dass uns vor lauter Elektrizität in
der Luft die Funken durch die Haare stoben. Da hat sich dann aber keiner
mehr zum knippsen rausgetraut. Feiglinge, alle.
Ein interfamiliärer Junggesellenabschied auf der Hütte sorgte dann auch noch
für eine sehr stark verkürzte Nacht"ruhe".
Aber sonst, ziemlich fantastisch da oben.
Darf es auch sein, nach 1300 Höhenmetern auf knapp 11 KM.