*ne Schüssel Popcorn in die Runde stell*
*und ne Kanne Baldrian auch*
Ähh, ich wollte fei ned, dass das hier böses Blut gibt!!!

Ich fand den Blogartikel eigentlich amüsant :ups:
Meine persönliche Meinung:
ich beneide keinen, der selbständig tätig ist. Ich habe mein Geschäft vor 1,5 Jahren aufgegeben und bin wieder in ein Angestelltenverhältnis gegangen. Ich schlafe einfach besser, wenn ich mir keine Sorgen machen muss, wie ich die Miete im nächsten Monat zahlen kann, wenns Geschäft mal bescheiden läuft ...
Ich habe mich vor kurzem mal mit dem Thema Presseausweis beschäftigt und dabei viel darüber gelesen. Eben auch Beiträge von Berufsfotografen, die ständig auf der Jagd nach dem EINEN genialen Bild von Promi XY sind. Und dass viele der Fotografen von der Hand in den Mund leben.
Eine Freundin von mir macht nebenberuflich, weil sie hauptberuflich nicht davon leben kann, Darkart-Fotografie. Sie ist überaus talentiert, beherrscht ihre Kamera und auch die Nachbearbeitung perfekt. Aber wenn man dann mal nebenbei mitbekommt, wie hoch der Aufwand für astreine Fotos nun mal ist, dann kann ich durchaus verstehen, dass ein niedergelassener Fotograf einfach seinen Preis hat.
Vielleicht finde ich den Artikel auch deshalb so amüsant, weil ich mich ein wenig selbsterkannt habe:
(Achtung, jetzt plaudere ich aus dem Nähkästchen!)
habe mir vor 5-6 Jahren die EOS 1100D gekauft, weil wir ja 2 Windhunde haben, die ich unbedingt chic ablichten wollte. Was rauskam waren allesamt verwackelte, unscharfe oder sonst wie unbrauchbare Bilder. Hab zwar halbherzig das Handbuch gelesen, hat aber nix gebracht.
Und so lag die EOS dann nach schlappen 2.000 Auslösungen im Schrank. Bis vor 5 Monaten.
Da habe ich Werbung für irgendeine Systemkamera im TV gesehen und zu Schwärmen begonnen. Trockener Kommentar meines Mannes: du hast doch eine Spiegelreflexkamera, vielleicht lernst du erstmal, mit der umzugehen!
Mhhh .... Ja ... War irgendwie wahr....
Es missfiel mir zwar, aber ich musst ihm ja schon recht geben ...
Ok.
Also hab ich im Dezember angefangen, mich mit Blende, ISO etc. auseinanderzusetzen und richtig gelernt und ausprobiert.
Und mit den Tagen sind die Bilder auch besser geworden.
Dann habe ich mir Videos (Video2Brain etc.) reingezogen, bis ich alle durch hatte.
Natürlich benutzen die Referenten in den Videos nicht so eine billige Einsteigerkamera wie die 1100D.
Also bin ich kurz vor Weihnachten losgezogen und hab meine Kohle (wir haben getrennte Konten!) in eine 5D Mk III sowie das 24-70 mm L Objektiv investiert. Meine Kreditkarte hat geraucht, kann ich euch sagen!

Kaum, dass ich die Kamera bedienen konnte, fand ich, dass unbedingt noch dieses und jenes Objektiv und natürlich auch Blitze, Filter, Stative .... unbedingt von Nöten waren!
Also unterm Strich hab ich ich in den letzten 5 Monaten gut und locker 6.000 Euro für ein Hobby ausgegeben ... ein Hobby, dass ich noch nicht mal ansatzweise gut beherrsche, denn der Ausschuss ist noch immer sehr hoch.
So. Jetzt wisst ihr, wieso ich den Artikel witzig finde :ups:
@ Karl
ja, das ist eine "richtige" Fotografin

und ihr Portraits gefallen mir richtig gut.
*hoffe, dass sich niemand angep*** fühlt! :ups: