Janni
- Beiträge
- 9.235
Hallo Leute
Da ich bei eingen solcher HDR´s (Tonemapping´s) schon mal schreibe das sie wie diese fuchtbaren Öl-Gemälde aussehen und nicht mehr viel
mit der Realität oder mit dem eigentlichen Sinn und Zweck einer sogenannten Belichtungsreihe zu tun haben, hier mal ein kleines Beispiel wie
soetwas aussehen kann oder könnte
Hab mal eine typische Szene ausgesucht wo man aufgrund der (zu) hohen Dynamikumfänge diese Technik namens Belichtungsreihe anwenden
kann (nicht muss).
Man bekommt hier sicherlich noch einiges an Bildinformationen aus dem RAW-Format heraus sodass man die dunklen und hellen Bereiche noch
ganz gut angepasst und geradegebügelt hinbekommt....aber wie oben schon gesagt gehts hier mehr um ein kleines Beispiel wie die Unterschiede
bei dem Tonemapping-Verfahren nachher aussehen :daumen:
Bei den folgenden Beispielbild jetzt bitte nicht auf Bildausschnitt oder gerade Ausrichtung schauen, mir ist klar das es leicht schief ist und ich
nicht exakt mittig stand...denn darum geht es hier ja auch garnicht, Danke
Bei diesem Szenario "Unter der Brücke" sieht man wie es bei einer Einzelbelichtung um die hellen und dunklen Bereiche im Bild steht, die hellen
Bereiche links und rechts am Rand sind viel zu hell und die dunklen Bereiche oben in der Brückenmitte sind zu dunkel....Fazit : Hier kann man
mit einer schnellen 3´er Belichtungsreihe (Bracketing-Funktion in der Kamera) schon viel hinbekommen und es macht auch Sinn diese Technik
hier anzuwenden

Nun macht man einfach eine schnelle 3´er Belichtungsreihe (Bracketing) die auch jede etwas älter Kamera kann, die neueren Kameras können
sogar schon eine 5´er oder auch 7´er Belichtungsreihe mit unterschiedlicher Belichtungsabstufung
Für dieses Beispielbild hatte ich also 3 Bilder mit folgenden Belichtungen im RAW-Format gemacht : -2 / 0 / +2
Das reicht für den Dynamikumfang dieser Szene aus ! Wäre die Helligkeitunterschiede noch grösser müsste man auf eine 5´er Belichtungsreihe
oder halt soviele wie nötig sind zurückgreifen, bzw. anwenden
Die schnelle 3´er Belichtungsreihe sieht dann so aus :

Nun verwurstet man die 3 Einzelbilder in einer entsprechenden HDR-Software die das natürlich besser und komfortabler hinbekommt als die
eingebauten Funktionen wie z.B. in den Photoshop CS-Reihen......
Mit einer recht natürlichen Abstimmung sieht dann das Bild nachher so aus, die hellen Bereiche links und rechts wirken nun wie "normal"
belichtet und oben in der Brückenmitte ist auch noch Zeichnung und Struktur erkennbar, gleichzeitig sind die für das Auge als normal
geltenden und realtiv ausgewogenen Kontrastunterschiede noch erhalten (also an den Seiten ist es heller als unter der Brücke) :

Nun kann man z.B. noch die Kontraste ein wenig verstärken und/oder noch den ein oder anderen Filter drüberjagen, je nachdem wie der
persönliche Geschmack des Fotografes ist und er bestimmte Bereiche oder Oberflächenstrukturen hervorheben möchte.
Selber mag ich es oft die Mikrokontraste der strukturreichen rauhen Oberflächen hervorzuheben (muss man nicht, kann man machen).
Auch mit ein wenig Feinarbeit noch die Tiefen und Lichtern anpassen und wichtig ist mir dabei aber noch das es nicht unnatürlich aussieht !
So würde mein fertiges Bild aussehen welches mehr Kontraste und angepasstere Hell-Dunkelbereiche gegenüber der neutraleren und
natürlicheren "Verwurstung" aufweist

Jetzt nochmal 2 Beispielbilder wie es möglichst nicht aussehen sollte aber man doch sehr häufig im Internet findet
Meiner Meinung nach haben die Ersteller dieses Bildes dann meist auch nicht viel Erfahrung mit den vielen Einstellmöglichkeiten der
ganzen Regler in der HDR-Software und wissen teilweise auch garnicht was sie da tun
sst:
Schlechtes Beispiel 1 (völlig flache und zu stark angeglichene Kontraste wo es überall gleich hell oder sogar in den vormals dunklen
Bereichen heller ist als in den helleren Bereichen vorher)

Schlechtes Beispiel 2 (viel zu bunt und leicht rauschig)

Klar gibt es auch bestimmte Fangemeinden für solche Art der Bilder, der Geschmack ist halt unterschiedlich
Aber Sinn und Zweck einer Belichtungsreihe ist hier eigentlich nicht umgesetzt worden und das Ziel war ein völlig anderes, nämlich
ein buntes lustiges Bild zu schaffen welches nichts mehr mit der realen Szene zu tun hat und eine völlig andere Wirkung auf den
Betrachter erzielt (Kunst eben)
Gruss
JAN
Da ich bei eingen solcher HDR´s (Tonemapping´s) schon mal schreibe das sie wie diese fuchtbaren Öl-Gemälde aussehen und nicht mehr viel
mit der Realität oder mit dem eigentlichen Sinn und Zweck einer sogenannten Belichtungsreihe zu tun haben, hier mal ein kleines Beispiel wie
soetwas aussehen kann oder könnte
Hab mal eine typische Szene ausgesucht wo man aufgrund der (zu) hohen Dynamikumfänge diese Technik namens Belichtungsreihe anwenden
kann (nicht muss).
Man bekommt hier sicherlich noch einiges an Bildinformationen aus dem RAW-Format heraus sodass man die dunklen und hellen Bereiche noch
ganz gut angepasst und geradegebügelt hinbekommt....aber wie oben schon gesagt gehts hier mehr um ein kleines Beispiel wie die Unterschiede
bei dem Tonemapping-Verfahren nachher aussehen :daumen:
Bei den folgenden Beispielbild jetzt bitte nicht auf Bildausschnitt oder gerade Ausrichtung schauen, mir ist klar das es leicht schief ist und ich
nicht exakt mittig stand...denn darum geht es hier ja auch garnicht, Danke
Bei diesem Szenario "Unter der Brücke" sieht man wie es bei einer Einzelbelichtung um die hellen und dunklen Bereiche im Bild steht, die hellen
Bereiche links und rechts am Rand sind viel zu hell und die dunklen Bereiche oben in der Brückenmitte sind zu dunkel....Fazit : Hier kann man
mit einer schnellen 3´er Belichtungsreihe (Bracketing-Funktion in der Kamera) schon viel hinbekommen und es macht auch Sinn diese Technik
hier anzuwenden

Nun macht man einfach eine schnelle 3´er Belichtungsreihe (Bracketing) die auch jede etwas älter Kamera kann, die neueren Kameras können
sogar schon eine 5´er oder auch 7´er Belichtungsreihe mit unterschiedlicher Belichtungsabstufung
Für dieses Beispielbild hatte ich also 3 Bilder mit folgenden Belichtungen im RAW-Format gemacht : -2 / 0 / +2
Das reicht für den Dynamikumfang dieser Szene aus ! Wäre die Helligkeitunterschiede noch grösser müsste man auf eine 5´er Belichtungsreihe
oder halt soviele wie nötig sind zurückgreifen, bzw. anwenden
Die schnelle 3´er Belichtungsreihe sieht dann so aus :

Nun verwurstet man die 3 Einzelbilder in einer entsprechenden HDR-Software die das natürlich besser und komfortabler hinbekommt als die
eingebauten Funktionen wie z.B. in den Photoshop CS-Reihen......
Mit einer recht natürlichen Abstimmung sieht dann das Bild nachher so aus, die hellen Bereiche links und rechts wirken nun wie "normal"
belichtet und oben in der Brückenmitte ist auch noch Zeichnung und Struktur erkennbar, gleichzeitig sind die für das Auge als normal
geltenden und realtiv ausgewogenen Kontrastunterschiede noch erhalten (also an den Seiten ist es heller als unter der Brücke) :

Nun kann man z.B. noch die Kontraste ein wenig verstärken und/oder noch den ein oder anderen Filter drüberjagen, je nachdem wie der
persönliche Geschmack des Fotografes ist und er bestimmte Bereiche oder Oberflächenstrukturen hervorheben möchte.
Selber mag ich es oft die Mikrokontraste der strukturreichen rauhen Oberflächen hervorzuheben (muss man nicht, kann man machen).
Auch mit ein wenig Feinarbeit noch die Tiefen und Lichtern anpassen und wichtig ist mir dabei aber noch das es nicht unnatürlich aussieht !
So würde mein fertiges Bild aussehen welches mehr Kontraste und angepasstere Hell-Dunkelbereiche gegenüber der neutraleren und
natürlicheren "Verwurstung" aufweist

Jetzt nochmal 2 Beispielbilder wie es möglichst nicht aussehen sollte aber man doch sehr häufig im Internet findet
Meiner Meinung nach haben die Ersteller dieses Bildes dann meist auch nicht viel Erfahrung mit den vielen Einstellmöglichkeiten der
ganzen Regler in der HDR-Software und wissen teilweise auch garnicht was sie da tun
Schlechtes Beispiel 1 (völlig flache und zu stark angeglichene Kontraste wo es überall gleich hell oder sogar in den vormals dunklen
Bereichen heller ist als in den helleren Bereichen vorher)

Schlechtes Beispiel 2 (viel zu bunt und leicht rauschig)

Klar gibt es auch bestimmte Fangemeinden für solche Art der Bilder, der Geschmack ist halt unterschiedlich
Aber Sinn und Zweck einer Belichtungsreihe ist hier eigentlich nicht umgesetzt worden und das Ziel war ein völlig anderes, nämlich
ein buntes lustiges Bild zu schaffen welches nichts mehr mit der realen Szene zu tun hat und eine völlig andere Wirkung auf den
Betrachter erzielt (Kunst eben)
Gruss
JAN
