Klaus-R
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Hallo zusammen,
ich möchte hier einen sehr interessanten Tipp weitergeben, den ich von "Jonny Rakete" just bekam .... ich bin bei Canon ja noch hochgradig "informationsbedürftig
", denke aber, dass das noch nicht jede(r) weiß.
Zudem ist die Sache für jeden User interessant, der irgendeine Altversion von CANON DPP "Digital Photo Pro" organisieren kann.
Es handelt sich bei DPP um den CANON eigenen RAW-Konverter (ein Programm, das die Rohdaten der Kameras in gängige Standard-Bildformate umwandeln kann.) Diese Software liegt jeder Canon kostenfrei bei, die Rohdaten erzeugen kann ... es dürfte also nicht sonderlich schweirig sein, an eine solche CD heranzukommen. Sobald nun irgendeine Version installiert ist, kann man auf der CANON Seite die jeweils aktuelle Version herunterladen.
Warum nun soll's für alle interessant sein?! Ganz einfach ... man kann auch jedwede JPGs damit bearbeiten, von beliebigen Kameras also.
Die wirklich allerneueste Version hat ein weiteres Feature, mit dem sich HDRs rechnen lassen und zwar dermaßen komfortabel und gut, dass ich's hier mal vorstelle.
BENÖTIGT werden insgesamt zwei oder drei unterschiedlich belichtete Aufnahmen einer Szene, die den Dynamikumfang der Kamera ansonsten übersteigen würde.
INTERESSANT ist, dass man diese Aufnahmen problemlos aus der Hand machen kann ... DPP überlagert auf Wunsch die Aufnahmen automatisch ... und zwar wirklich überzeugend gut.
PROCEDERE:
- Eine Belichtungsreihe mit ausreichender Spreizung (Belichtungsdifferenz zwischen den drei Aufnahmen) anfertigen.
Bei Canon ist die Belichtungsreihenautomatik maximal gut versteckt. Das Handbuch kennt das Stichwort noch nicht einmal. Wozu gibt's Internet
?
Bei CANON heißt das AEB und kann im Hauptmenue 2 zugeschaltet werden, wo man auch die Spreizung einstellen kann. Meine EOS kann eine Spreizung bis maximal +-2 Belichtungsstufen durchführen und auch maximal nur drei Aufnahmen so belichten. In Verbindung mit der Einstellung "Reihenaufnahmen" werden bei gehaltenem Auslöser also die drei Aufnahmen belichtet. Ist die Spreizung z.B. auf (+-1,5) eingestellt, dann wird die erste Aufnahme "normal" belichtet, die zweite 1,5 Belis unter- und die letzte dann 1,5 Belis überbelichtet. Was man dabei sonst noch beachten sollte, schreibe ich zum Schluss nochmal ausführlicher.
- Die drei Bilder in DPP einladen:

- Die drei Bilder zusammen markieren

- Im Menue "Extras" "HDR Werkzeug Starten" anklicken

- Das folgende Fenster erscheint.
WICHTIG .... Wenn die Aufnahmen nicht von Stativ, sondern aus der Hand geschossen wurden, dann den Haken bei "Automatischer abgleich" setzen.

- DPP rechnet jetzt die Vorschau aus, die man dann nach Belieben (an den Reglern) aussteuern kann.

AUFNAHMEEINSTELLUNGEN:
Bei HDR Sequenzen empfiehlt es sich, die Blende festzusetzen, damit alle Aufnahmen die selbe Tiefenschärfe bekommen. Ich will nicht sagen, dass es nicht auch anders geht, schöner wird es aber, wenn ein natürlicher luminanzunabhängiger Schärfeverlauf erzeugt wird.
Wenn die Kamera über eine ISO-Automatik verfügt, dann macht es (wie hier bei Schwachlicht) unbedingten Sinn, diese auch zu nutzen. Die kamera hat jetzt die Chance, über eine Variation der Sensorempfindlichkeit verwackelungssichere Verschlusszeiten zu halten. Wie man hier sieht, macht sie das auch, bis sie an der ISO-Obergrenze ankommt (ich hatte hier bis maximal ISO 3200 eingestellt). erst wenn ISO 3200 nicht mehr reicht, verlängert sie die Verschlusszeit.

Fortsetzung folgt:
Grüße und schöne Photos
Klaus
ich möchte hier einen sehr interessanten Tipp weitergeben, den ich von "Jonny Rakete" just bekam .... ich bin bei Canon ja noch hochgradig "informationsbedürftig
Zudem ist die Sache für jeden User interessant, der irgendeine Altversion von CANON DPP "Digital Photo Pro" organisieren kann.
Es handelt sich bei DPP um den CANON eigenen RAW-Konverter (ein Programm, das die Rohdaten der Kameras in gängige Standard-Bildformate umwandeln kann.) Diese Software liegt jeder Canon kostenfrei bei, die Rohdaten erzeugen kann ... es dürfte also nicht sonderlich schweirig sein, an eine solche CD heranzukommen. Sobald nun irgendeine Version installiert ist, kann man auf der CANON Seite die jeweils aktuelle Version herunterladen.
Warum nun soll's für alle interessant sein?! Ganz einfach ... man kann auch jedwede JPGs damit bearbeiten, von beliebigen Kameras also.
Die wirklich allerneueste Version hat ein weiteres Feature, mit dem sich HDRs rechnen lassen und zwar dermaßen komfortabel und gut, dass ich's hier mal vorstelle.
BENÖTIGT werden insgesamt zwei oder drei unterschiedlich belichtete Aufnahmen einer Szene, die den Dynamikumfang der Kamera ansonsten übersteigen würde.
INTERESSANT ist, dass man diese Aufnahmen problemlos aus der Hand machen kann ... DPP überlagert auf Wunsch die Aufnahmen automatisch ... und zwar wirklich überzeugend gut.
PROCEDERE:
- Eine Belichtungsreihe mit ausreichender Spreizung (Belichtungsdifferenz zwischen den drei Aufnahmen) anfertigen.
Bei Canon ist die Belichtungsreihenautomatik maximal gut versteckt. Das Handbuch kennt das Stichwort noch nicht einmal. Wozu gibt's Internet
Bei CANON heißt das AEB und kann im Hauptmenue 2 zugeschaltet werden, wo man auch die Spreizung einstellen kann. Meine EOS kann eine Spreizung bis maximal +-2 Belichtungsstufen durchführen und auch maximal nur drei Aufnahmen so belichten. In Verbindung mit der Einstellung "Reihenaufnahmen" werden bei gehaltenem Auslöser also die drei Aufnahmen belichtet. Ist die Spreizung z.B. auf (+-1,5) eingestellt, dann wird die erste Aufnahme "normal" belichtet, die zweite 1,5 Belis unter- und die letzte dann 1,5 Belis überbelichtet. Was man dabei sonst noch beachten sollte, schreibe ich zum Schluss nochmal ausführlicher.
- Die drei Bilder in DPP einladen:

- Die drei Bilder zusammen markieren

- Im Menue "Extras" "HDR Werkzeug Starten" anklicken

- Das folgende Fenster erscheint.
WICHTIG .... Wenn die Aufnahmen nicht von Stativ, sondern aus der Hand geschossen wurden, dann den Haken bei "Automatischer abgleich" setzen.

- DPP rechnet jetzt die Vorschau aus, die man dann nach Belieben (an den Reglern) aussteuern kann.

AUFNAHMEEINSTELLUNGEN:
Bei HDR Sequenzen empfiehlt es sich, die Blende festzusetzen, damit alle Aufnahmen die selbe Tiefenschärfe bekommen. Ich will nicht sagen, dass es nicht auch anders geht, schöner wird es aber, wenn ein natürlicher luminanzunabhängiger Schärfeverlauf erzeugt wird.
Wenn die Kamera über eine ISO-Automatik verfügt, dann macht es (wie hier bei Schwachlicht) unbedingten Sinn, diese auch zu nutzen. Die kamera hat jetzt die Chance, über eine Variation der Sensorempfindlichkeit verwackelungssichere Verschlusszeiten zu halten. Wie man hier sieht, macht sie das auch, bis sie an der ISO-Obergrenze ankommt (ich hatte hier bis maximal ISO 3200 eingestellt). erst wenn ISO 3200 nicht mehr reicht, verlängert sie die Verschlusszeit.

Fortsetzung folgt:
Grüße und schöne Photos
Klaus

