Yamaki-Interview

Diskutiere Yamaki-Interview im Sigma Digitalkameras Forum im Bereich Sigma Forum; ...sehr lesenswert! :) Einige haben es bestimmt schon an bekannter Stelle entdeckt: http://www.dpreview.com/forums/post/53428928 Direktlink...
  • Yamaki-Interview Beitrag #2
Danke für den Link! Sehr interessantes Gespräch, auch wenn die langen Kommentare des Fragers nerven. Warte nun auf den - hoffentlich noch interessanteren - Teil II zum Foveon-Sensor.
Nachdem ich durch intensive Nutzung der Sony-Kameras, auch A7, den Foveon schon FAST aufgegeben hatte, haben mich ja nun meine ersten Bilder aus der SD1M wieder bekehrt...
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #3
...auch wenn die langen Kommentare des Fragers nerven....

Zumal er meint, Anworten vorgeben zu können. Seeehr tumb.:rolleyes:

Was den Foveon betrifft: Wer einmal Blut geleckt hat, kommt da eh' nur schwer davon los... ;)
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #4
Aha! :eek:
Entwicklungen!
Neuer Foveon-Sensor!
Neue, und ganz anders gestaltete DP-Serie!

Na, dann kann ich mir ja nächstes Jahr eine DP3m für den Abverkaufspreis angeln... :cool:

Hätte der Interviewer eigentlich nicht auch mal fragen können, wann Sigma die Software SPP in einen voll betriebsfähigen, fehlerfreien Zustand bringen wird? :psst: :rolleyes:
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #5
Hätte der Interviewer eigentlich nicht auch mal fragen können, wann Sigma die Software SPP in einen voll betriebsfähigen, fehlerfreien Zustand bringen wird? :psst: :rolleyes:

Die Antwort könnte er sich ebenfalls selber geben: Nie. :eek:
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #6
fehlerfreien Zustand

Seit doch nicht so vermessen und "unverschämt ", weil es eine "fehlerfreie" Software
nicht gibt, sollten wir doch auf eine " einigermaßen angemessenen funktionstüchtige"
Software hoffen.
Ich begreife nicht, warum es niemand schafft den Hersteller nachdrücklich darauf aufmerksam zu machen. Oder wird das ignoriert ?
Wie in dem Interview zum Ausdruck kommt, haben die ganz andere Probleme...
...Mit Marketingtricks hochpreisige Objektive auf den Markt zu bringen, die kaum jemand braucht, weil die etablierten Hersteller kaum innovative Bodys dazu auf den Markt bringen können oder wollen.
Sigma als Objektivhersteller braucht Stückzahlen, und die fehlen zunehmend.
Ein weiteres Standbein fehlt, oder kann es als kleiner Hersteller nicht händeln (SD, DP, Quatro)
Sigma hat so kaum weiter Chancen in dieser Form am Markt zu bleiben.
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #7
SPP könnte man sich auch sparen. Dazu müsste Sigma die Softwareentwickler die aktuell ihre Zeit mit SPP vergeuden dazu abstellen brauchbare X3F-Plugins in vorhandene Raw-Konverter zu implementieren. Kurzum:
In Lightroom, Darktable, Rawtherapee, Lightzone etc. arbeitet eigentlich im Backend für die Decodierung von RAW-Files überall dcraw. DCRAW ist Software unter GPLv2. X3F-Support ist sogar schon enthalten, benötigt aber dringend noch überarbeitung - da könnten die Softwaretippsen bei Sigma tätig werden und so nich nur ihren Nutzern einen ordentlichen Dorn aus dem Fuß ziehen, sondern auch mal eben noch durch gescheite Crossplattform-Fähigkeiten den ein oder anderen neuen Käufer an Land ziehen.

Kenne mehr als genug Leute die gerne eine Sigma DP oder SD benutzen würde, aber bspw. ihren Workflow in Linux haben und daher ziemlich aufgeschmissen sind, wenn sie X3F bearbeiten wollen. SPP läuft zwar mit Wine, macht da aber tendenziell noch weniger Spaß als nativ unter Windows. Adobe DNG-Converter läuft unter Wine stressfrei, aber auch hier kommt wieder der miese X3F-Support im DCRAW-Backend voll zum tragen. Gerade ausgefressene Lichter sind nach Konvertierung kein Spaß mehr (für korrekt belichtete Bilder mit geringerem Kontrastumfang bevorzuge ich sogar die Umwandlung nach DNG - weil Rawtherapee in der aktuellen 4.0.13 doch bedeutend effektiver ist als SPP.).
Selbe Problematik unter OSX, trotz nativ laufender Version von SPP. Das Programm taugt einfach nix, wenn man einen effektiven und schnellen Workflow braucht. Der ist aber Voraussetzung wenn man ein breiteres Publikum an Fotografen ansprechen möchte. Wenn ich professionell Fotos mache kann ich mir nicht für jede Rohdatendatei 'ne Stunde Zeit zum entwickeln nehmen.
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #8
journeman :
SPP könnte man sich auch sparen
, Jein, weil einige X3Fs zwar in ALR und CO bearbeitbar sind, aber die Ergebnisse besonders in den Lichtern bei SPP besser sind.

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YAMAKI :

KY:
Zunächst einmal ist die Kamera--die Auflösung super hohe; Es entspricht 39 Megapixel mit einem konventionellen Bayer CFA-Sensor. Also, wir glauben nicht, dass der Kunde dafür nur Bilder wie eine normale Kompaktkamera wird.....

Also wenn mein maschinenenglisch mich nicht trügt, glaubt der Herr die SD1 M wird anders benutzt.... Wie benutzt Ihr Eure SD 1 M ?
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #9
journeman :
, Jein, weil einige X3Fs zwar in ALR und CO bearbeitbar sind, aber die Ergebnisse besonders in den Lichtern bei SPP besser sind.

Klar - deswegen sagte ich ja, dass es sinnvoll wäre man würde sich in die Entwicklung ausgereifterer und alles in allem eben doch brauchbarerer Software einbringen, statt noch weitere Jahre seit SPP1.0 Ressourcen zu verschwenden.
Da SPP so oder so kostenfrei zu haben ist sollte es auch kein Problem sein den Code des Decoders zu öffnen und bspw. in DCRAW zu integrieren. So schafft man Verbreitung und kann zugleich die Problematiken beheben, die sich aktuell noch bei der Entwicklung mit ACR bzw. Dcraw ergeben.
Liegt vielleicht aber auch an spezifisch japanischen Einstellungen zu solchen Dingen. Dort steht ganz gerne mal der romantische Dunst der Firmentradition und damit verbundener manufakturellen Sentimentalitäten vor der Produktqualität vorne an - im Softwarebereich ist das problematisch und wohl auch einer der Gründe dafür, dass da von der Insel nicht all zu viel kommt. US- und europäischer Hersteller sind da bedeutend offener und nutzen eben auch mal queloffenen Code unter einer BSD- oder GPL-Lizenz und liefern dafür eben neben dem Vertrieb ihrer kommerziellen Produkte auch an die Opensource-Community zurück. Adobe befleckt sich da nicht gerade mit Ruhm - andere hingegen schon.
Wenn man schon mit seiner Hardware allenfalls eine Nische besetzt - und das ist bei Sigma im Falle der Kameras schonmal der Fall - gleichzeitig aber im harten Konkurrenzkampf mit anderen (Objektiv-)Hersteller steht sollte man sich doch überlegen, ob man nicht eine breitere Softwarebasis schafft auf der die Hardware dann genutzt werden kann.

Eine offizielle Dokumentation zum X3F-Format ist ja sogar vorhanden, nur ist die eben in den Teilen die dringend nötig wären um auch mit anderen RAW-Konvertern Ergbnisse wie mit SPP zu erzielen, unvollständig:
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #10
Ich begreife nicht, warum es niemand schafft den Hersteller nachdrücklich darauf aufmerksam zu machen. Oder wird das ignoriert ?

Die Antwort kann nur lauten: Ja, es wird ignoriert - zumindest auf Benutzerebene. Ich habe es versucht, aber ohne Erfolg. Vielleicht muss ich ja Herrn Yamaki persönlich antwittern? :rolleyes:

...Mit Marketingtricks hochpreisige Objektive auf den Markt zu bringen, die kaum jemand braucht, weil die etablierten Hersteller kaum innovative Bodys dazu auf den Markt bringen können oder wollen.
Sigma als Objektivhersteller braucht Stückzahlen, und die fehlen zunehmend.

Sorry, solange das nicht mit Zahlen unterfüttert werden kann, hat es bestenfalls etwas von Stammtisch.

Linsen wie das 18-35mm f1,8 oder 35mm f1,4, also Objektive, die an den anspruchvollsten Sensoren des Marktes (D800/5DIII/...) bestehen, sind durchaus marktorientiert. Es muss nicht immer (nur) der breite Massenmarkt sein (welcher übrigens IMHO bestens von Sigma bedient wird).

YAMAKI :

KY:

Also wenn mein maschinenenglisch mich nicht trügt, glaubt der Herr die SD1 M wird anders benutzt.... Wie benutzt Ihr Eure SD 1 M ?

Ja, Dein Maschinenenglisch trügt. Er bezieht sich bei seiner Aussage auf die DP Quattro.
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #13
Ein Blende besseres Rauschverhalten. Ich finde das Luminanzrauschen der Merrill schon recht gut bzw. nicht viel schlechter als bei vergleichbaren Bayersensoren. Das zeigen zumindest SW Fotos. Das Farbrauschen ist das eigentliche Problem bisher. Darum freue ich mich, dass der neue Bildsensor wesentlich weniger Farbrauschen produzieren soll. Damit sind dann vielleicht auch brauchbare farbige ISO 800 Bilder ohne Farbkleckse möglich. Das wäre für den Foveon ein sensationeller Schritt. Wir gespannt dürfen sein ;)

Gruß Sven
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #14

Vielen Dank, Stoneage! :)

Shri Ramaswami ist mir symphatisch.

Er ist der erste Foveon-Mitarbeiter, von dem ich mitbekomme, dass er mit der ehemals durch Foveon kreierte "BlaueEbeneBlaueFarbe-GrüneEbeneGrüneFarbe-RoteEbeneRoteFarbe...und heraus kommt das lupenreine RGB-Signal"-Fehldarstellung vollständig aufräumt.

Viele Foveon-Nutzer sind durch das unsägliche Marketing fehlinformiert und reagieren nicht selten irrational, wenn sie mit den technischen Sachverhalten konfrontiert werden.

Umso wichtiger das offizielle Statement. :ausrufezeichen:

Die Siliziumlagen sammeln Photonen durch das physikalisch mögliche Spektrum und es wird im Signalprocessing mächtig gerechnet (und basierend auf Farbkalibrierungen im Postprocessing natürlich auch interpoliert), um Farben aus den Signalkombinationen der einzelnen Sensorlagen zu ermitteln.

Weiterhin finde ich es gut, dass Shri Ramaswami mit der neuesten Fehlinterpretation aufräumt, welche lautet, dass die oberste Ebene des Quattro nur für die Luminanz zuständig sei (macht gerade bei dpreview hartnäckig die Runde :rolleyes:).

Ich bin sehr gespannt auf die ersten frei verfügbaren Ergebnisse des Quattro. Wenn das Nutzbarkeitsband auf sichere ISO800 und unter moderaten Bedingungen auch akzeptable ISO1600 erhöht wird, ist den Freunden des Foveon schon sehr gedient. :)

Grüße,
Oz
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #15
Ich bin sehr gespannt auf die ersten frei verfügbaren Ergebnisse des Quattro. Wenn das Nutzbarkeitsband auf sichere ISO800 und unter moderaten Bedingungen auch akzeptable ISO1600 erhöht wird, ist den Freunden des Foveon schon sehr gedient. :)

Genau, sehr gespannt bin ich aber auch auf die Sauberkeit der niedrigen ISO Bilder. Gemäss Yamaki san ist die "Basisempfindlichkeit" wieder (wie bei der SD15) bei ISO100, aber ohne Einschränkung in den Spitzlichtern (Dynamik Umfang) wie das bei den Merrill Sensoren der Fall war.
 
  • Yamaki-Interview Beitrag #16
Genau, sehr gespannt bin ich aber auch auf die Sauberkeit der niedrigen ISO Bilder. Gemäss Yamaki san ist die "Basisempfindlichkeit" wieder (wie bei der SD15) bei ISO100, aber ohne Einschränkung in den Spitzlichtern (Dynamik Umfang) wie das bei den Merrill Sensoren der Fall war.

Ich würde mich schon freuen, wenn man Kameras mit einwandfrei justierten AF-Sensoren bekäme.

Gruß

Dirk
 
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