...die Links, diese Formeln sind mir zu kompliziert, ...
kein Ingenieurstudium ...
Okay, das kann ich annehmen und verstehen
Dann vielleicht noch dies hier:
Es gibt diese
speziellen Makro-Objektive auf der Welt, weil die üblichen Standard-Optiken für den Fokus im Unendlichen gerechnet sind. Bei kleiner Gegenstandsweite - Nahaufnahmen - kann ein im Unendlichen perfektes Objektiv anfangen, eben nicht mehr so perfekt darzustellen.
Bei meiner A95 Kompaktkamera ist es lustiger Weise genau umgekehrt: Das eingebaute Objektiv ist im Fernen mäßig, um nicht zu sagen - naja. Ich staune aber immer wieder, wie scharf Nahaufnahmen mit dieser "Gurke" werden.
Du bist Spiegelreflex-Fotograf.
Was gibt es für preiswerte Lösungen?
* Früher wurde empfohlen,
gute Vergrößerungs-Objektive für Nahaufnahmen zu verwenden. Den Tipp kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Habe jahrelang Dias mit einem Rodagon-Sechslinser am Balgengerät kopiert.
* Für 1:1 oder noch größer: Besorg Dir einen
Umkehrring! Damit setzt Du das Objektiv "verkehrt" herum an die Kamera. Gute idee bei Normal-Objektiven. Das Umdrehen verbessert einerseits die technische Qualität des Bildes, verkompliziert aber andererseits die Handhabung der Apparatur, weil Blendenautomatiken usw. nicht mehr funktionieren
* Langfristig dürfte ein Makro-Objektiv am glücklichsten machen, was aber wiederum eine größere Investition bedeutet.
Huch, schonwieder viel Text


Es grüsst
der Waldschrat
