Vergrößerungsrahmen

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  • Vergrößerungsrahmen Beitrag #1
Hückstädt
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Hallo,

ich bin momentan auf der Suche nach einem Vergrößerungsrahmen bis zu einer Größe von 40x50cm. Und bin in dem Zusammenhang auf ein gutes Angebot für diesen Rahmen gestoßen
Momentan besitze ich einen einfachen Rahmen von Durst bis 24x30cm. Dieser ist aber von der Konstruktion so, dass die Bilder nur in der Ecke sein können und nicht zentral auf dem Papier positioniert werden können! Dies stört mich als leidenschaftlicher 6x6 Fotograf häufiger und da ich bei bestimmten Bildern den weißen Rand bzw. einen saubere Kante mag komm ich leider auch nicht um die Nutzung eines Rahmens herum, obwohl es ja bei der Größe durchaus möglich ist auch ohne Rahmen das Papier flach aufzulegen.
 
  • Vergrößerungsrahmen Beitrag #2
Hallo Eric,

ich habe in Sachen Vergrößerungsrahmen "krasse" Ansichten, die nicht jeder teilt.😊

1. Vergrößerungsrahmen nutze ich nur bis 24x30cm.

Grund: alle größeren Formate liegen sowieso "glatt" auf ... sogar Baryt Papiere (habe ich vorgestern) noch belichtet.

2. Ich besitze eine Menge aller möglicher Vergrößerungsrahmen, von denen ich die "Klemmrahmen" allesamt nie nutze, weil ich randlose Prints mag!

Ich nutze diesen sog. "KONTAKTRAHMEN"

Kontakt.jpg

Eine hochwertige Glasplatte dient als Niederhalter für die Papiere.
Mein Rahmen reicht bis 24x30cm ..... und ....-wie gesagt- ... für alle größeren Formate benötige ich keinen Rahmen mehr! Selbst wenn die sich leicht wellen würden (machen sie nicht) läge immer alles im Bereich der Tiefenschärfe solcher Großformate!

Info für Interessierte:

Beim klassischen Ausbelichten von Negativen auf Photopapier hat man das "Problem", das Photopapier
erstens plan in die Projektionsebene des Vergrößerungsgerätes zu bekommen und zweitens, das Papier
gemäß des gewünschten Bildausschnittes exakt zu positionieren:


IMG-20230803-WA0008.jpeg

Bild-10.jpg

Bild-8.jpg

Das Projektionsbild wird also unter dem Vergrößerungsgerät eingestellt und ausgerichtet, bevor dann das zu belichtende Photopapier mit Hilfe eines Rahmens (um den es hier geht) ausgerichtet und plangelegt wird.
Sogenannte Maskenrahmen sind traditionell üblich dafür. Mit Hilfe von einstellbaren "linealähnlichen" Niederhaltern wird das Photopapier an den Rändern also festgeklemmt und so plangelegt.

So entstehen also die "klassischen" weißene (unbelichteten) Bildränder von Hand-Ausbelichtungen, die man (wenn unerwünscht) natürlich abschneiden kann.

Will man keine Ränder haben, dann bieten sich solche "Kontaktrahmen", wie ich das oben zeige an.
Das zu belichtende Papier wird so unter einer Glasscheibe plangelegt.

Solche Rahmen sind leider unverschämt teuer!

Man kann sie aber ganz einfach selber bauen .... aus einem einfachen Bilderrahmen, der eine geeignete
Glasscheibe abgibt. Die Glasplatte wird dann einfach mit Panzertape klappbar befestigt und die Funktion ist so die gleiche ..... so habe ich das gemacht, bevor mich dieser Rahmen vor einieger Zeit mal "angelacht" hat ..... und er war günstig ..... usw,,, 😊

Grüße und rettet Film

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Vergrößerungsrahmen Beitrag #3
Dankeschön Klaus für deine Tipps! Wollte nur melden, der Rahmen ist vor ein paar Tagen bei mir angekommen und bin sehr zufrieden mit der Verarbeitung. Im ersten Moment war die Fixierung über die Rillen im Boden etwas ungewohnt aber man gewöhnt sich schnell dran und lernt die Flexibilität dadurch zu schätzen!
 
  • Vergrößerungsrahmen Beitrag #4
Jou... viel Spaß damit!

Ich habe gerade noch mit dem gezeigten Kontaktrahmen 10x15 und 18x24cm Photopapier
belichtet ..... macht Spaß das Ding!😊

Grüße und rettet Film

Klaus
 
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