Tonwertabrisse behandeln ....
(....)Vielleicht hat da noch jemand eine Idee?
VG,
Uwe[/QUOTE]
Ich mach' mir -ehrlich gesagt- selten die Mühe, für starke Tonwertkorrekturen auf 16-BIT Bildformate zu wechseln, die eine natürlich größere Sicherheit gegen sichtbare Tonwertabrisse bieten.
Man muss auch eine 8BIT/Kanal-Graphik schon ziemlich "ziehen", bis sichtbare Tonwertabrisse entstehen, die auch noch stören .... natürlich kommt das aber vor.
Ich mach' das dann auf im wesentlichen zwei Arten:
- Den Kopierstempel mit einem weichen Pinsel versehen und die Deckkraft auf geringe Werte (z.B. 20%) einstellen. Die Pinselgröße angemessen einstellen ...so dass das (detailreiche) Umfeld nicht gefährdet wird.
Quelle und Ziel des Kopierstempels ENG nebeneinander setzen und die betroffene Stelle mit kreisenden Pinselbewegungen retouchieren ... die "Stufe" wird so quasi bis zur Unkenntlichkeit "aufgeweicht" oder überblendet.
Wenn das Umfeld des Tonwertabrisses die Kopierstempel-Methode nicht zulässt, muss man sich etwas mehr Arbeit machen ....
-Ebene zweimal duplizieren. Die oberste Ebene unsichtbar schalten und die mittlere Ebene aktivieren. Die Mittlere Ebene nur sooo viel weichzeichnen, dass der Tonwertabriss so gerade verläuft ... nicht mehr.
Dafür eignet sich IMHO der "Tiefenschärfe abmildern" Filter von PS sehr gut, weil der sich sehr gut dafür dosieren lässt.
Die noch unveränderte Deckebene sichtbar schalten und aktivieren.
Eine scharfe Auswahl um den zu reparierenden Bereich legen.
Eine Ebenenmaske über die oberste Ebene legen und innerhalb dieser Auswahl den zu reparierenden Bereich durchsichtig (auf Alpha) pinseln.
In diesem Bereich wird nun die weichgezeichnete Ebene darunter sichtbar, der Tonwertabriss verschwindet und die detailreiche Umgebung bleibt erhalten.
Grüße und schöne Photos
Klaus