Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera

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  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #1
Ronja90
Beiträge
1
Hallo, ich fotografiere sehr gerne und wollte mir jetzt endich eine vernünftige Kamera anschaffen.
Im Blick hab ich die Nikon d3200, die EOS 1200d oder die die Bridge Kamera Sony hx 400v.
Der Zoom der Sony spricht mich sehr an, da ich gerne auch Landschaften fotografieren, wichtig ist mir aber auch, dass ich im dunklen und bei Dämmerung gute Bilder machen kann.
Ich bitte um eure Hilfe, da ich als Neuling keine Ahnung hab. Der Preis spielt natürlich auch eine Rolle.
Liebe grüße und danke
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #2
... wichtig ist mir aber auch, dass ich im dunklen und bei Dämmerung gute Bilder machen kann...

Da wirst Du mit der Sony nicht so viel Glück haben, weil sie einen vergleichsweise kleinen Sensor hat und daher bei schwierigen Lichtverhältnissen eher verrauschte Bilder produziert als die beiden anderen Kameras, die Dir vorschweben.
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #3
Außerdem, weil dir ja der Zoom der Sony zusagte: da hast du mit einer DSLR die besseren Möglichkeiten weil du im Gegensatz zur Bridge das Objektiv wechseln kannst. Mehrere, auf einen möglichst eng gefaßten Zoombereich oder gar auf eine Festbrennweite festgelegte Linsen sind einem Superzoom IMMER vorzuziehen, da damit bessere Abbildungsleistung zu erwarten ist. Wenn dabei der Preis eine Rolle spielt: Nichts spricht gegen den Kauf von gebrauchten Fotosachen. Auch bei der Kamera selbst. Auch mit etwas "angejahrten" Ausrüstungsgegenständen läßt sich die gleiche Bildqualität erzielen, wie mit topaktuellen. Ich selbst arbeite momentan fast nur mit gebraucht gekauften Sachen und das zu meiner vollen Zufriedenheit. ;)
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #4
Man sollte aber beim Gebrauchtkauf die Quelle kennen oder besser sich persönlich vor Ort einen Eindruck/Test verschaffen.
Es ist bei weiten nicht mehr so entspannt auf den Gebrauchtmarkt wie noch vor etlichen Jahren.
Es bleibt beim Gebrauchtkauf immer für einen persönlich das Risiko wie lange die Geräte mitmachen, ob versteckte Mängel den Geräten anhaften, Objektive richtig Justiert sind und halt das Gänze ohne Garantie, Umtausch b.z.w. Rücknahme.
Ein A&V im seriösen Fotogeschäft gibt 6 oder 12 Monate Garantie.

Beim Neukauf hast Du diese "Last" nicht und kannst die Sache entspannter angehen.
Auch macht der selbst ersparte Neukauf ein besseres Gefühl als "abgetragene" Sachen zu kaufen.

Die Canon ist flexibler in der Handhabung mit den alten M42 Objektiven.
Die Preise für sehr gute M42 Objektive sind aber auch nicht ohne.
Wie hier anderswo schon geschrieben wurde die Canon 1200 gegenüber ihren Vorgängern weiter abgespeckt.
Ich würde daher eher zu einer Canon 600 raten, wenn es den preislichen Rahmen nicht sprengt.
Bei Nikon würde ich auch zu einen besser ausgestatteten Modell z.B. D7000 Raten.
Die Möglichkeiten der Objektivwahl erhöhen sich dadurch.
Der sehr gute Nikon AF ist eine Klasse für sich und taugt in allen Lebenslagen, sprich Sport, schnelle Tiere, zappelnde Kinder und bei AvibleLight.

Alle Vorzüge in einen gibt es nicht für kleines Geld.
Man sollte auch Bedenken das zu einer kompletten Ausstattung mehr gehört als Kamera plus Objektiv.
Auch das Zubehör muss finanziert werden.
Speicherkarten, Fototasche, Blitz, Stativ, Stativkopf und vieles Andere.
Wobei man dies nach und nach je nach persönlicher Entwicklung zukaufen kann.

Du kannst natürlich auch mal über den Tellerand schauen was die anderen Hersteller anbieten.
Von den Farben her gefallen mir persönlich Sigma, Minolta, Pentax und Fujifilm besser als Canon/Nikon.
Ich habe aber von denen nur "altes" Zeugs so das ich von den neusten Geräten keine Empfehlung geben kann.

Hoffe es hilft weiter in Deiner Qual der Wahl.
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #5
Moin Ronja90,
also ich kann Steffen nur zustimmen, es muss nicht alles neu gekauft werden. Es ist ja nicht nur die Kamera, auf die es ankommt, Objektive etc. sollten auch entsprechend eingeplant werden. Von einer Bridge rate ich ebenfalls ab, dann lieber eine Systemkamera ala Fujifilm X-A1 oder X-E1/X-E2. Diese Kameras und entsprechendes Zubehör (Objektive etc.) sind wirklich günstig gebraucht zu bekommen.
Und mit einer DSLR von Canon und Nikon kann man wirklich nichts verkehrt machen.
Einfach mal zum Fotoladen/Elektronikmarkt fahren und testen.....
Viel Erfolg bei der Suche einer Kamera.
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #6
Die beiden von dir genannten Bodys bringen keine signifikante Steigerung bei den ISO Fähigkeiten gegenüber einer hochwertigen Bridge wie z.B. die FZ-1000. Ich hatte selber eine D3200.
Wenn du den Brennweitenbereich einer FZ-1000 abdecken möchtest musst du schon mehr ausgeben als die FZ kostet. Und das bei einer schlechteren oder gleichen BQ aber mehr zum Schleppen.
Von den Ausstattungsmerkmalen ist eine FZ auch haushoch überlegen. Sie hat Ausstattungsmerkmale die du frühestens bei Mittelklasse DSLR Body´s bekommst. Blitzsynchronzeiten (der Zentralverschluss hat noch andere Vorteile) und schneller AF um nur zwei Beispiele zu nennen.

Klar kannst du mit einer DSLR´s bessere Bilder machen aber nicht mit jeder und jedem Objektiv und da geht es dann schnell richtig ins Geld und das sollte man Wissen. Für mich werden DSLR´s immer mehr zu Spezialisten auf gewissen gebieten werden. Bei den sogenannten "Allrounderen" werden sie bald wohl gar keine Rolle mehr spielen bis sich herum gesprochen hat dass man halt nur weile es eine DSLR ist und man zwei Kitobjektive dazu hat nicht automatisch bessere Blider macht. :)
Die hohen Ausgaben für gute Bodys und gute Objektive wird man dann zumeist nicht tätigen wollen.

Wenn dein Schwerpunkt eh auf Landschaften liegt würde ich mir mal Gedanken über Edelkompakte mit APS-C Sensor und einer sehr guten Festbrennweite mache.
Davon ab mache ich auch gerne Wolkenaufnahmen auch bei Sonnenuntergang und bin auch da mit der FZ-1000 sehr zufreiden.

LG Olli
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #7
Moin Olli,
herzlich willkommen erstmal im freundlichen Forum. :daumen:

Deine Ausführungen hier werden beim Fragesteller wohl leider auf taube Ohren stoßen, schaut man sich das Alter des Threads und das Datum der letzten Aktivität des TO mal an. ;)
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #8
Danke!
Ja wer lesen kann ist klar im Vorteil. Schau mich gerade um und hab gar nicht gesehen, dass der Beitrag schon ein halbes Jahr alt ist. Na schaden kann es ja nicht. ;-)

LG Olli
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #9
Nö, schaden kanns nicht, daß du den Fred wieder ausgegraben hast. Vielleicht ist das
Thema ja auch für Andere interessant. ;)
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #10
Jetzt mal zu deiner Meinung Olli,
für alles, was hohe Schärfentiefe erfordert, eignen sich Bridgeksmeras mit ihren kleineren Sensoren hervorragend. Aufnahmen, die eine schöne Freistellung des Hauptmotives vor dem Hintergrund erfordern (z.B. Porträt) kannste damit vergessen. Das funktioniert wegen des geringen Freistellungsvermögens des kleinen Sensors selbst bei ganz offener Blende nicht. Dafür biste mit APS-C oder KB-Format viel besser dran.
Und abblenden unter einen gewissen Wert kannste auch knicken. Durch die hohe Pixeldichte werden viel schneller Beugungseffekte sichtbar als bei größeren Sensoren mit der gleichen Auflösung. Meine gute alte Fuji S6500 ließ sich zum Beispiel auf minimal 8 abblenden, warum nur?
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #11
Klar hast du aufgrund des Sensors eine größere Tiefenschärfe. Dafür schlägt die Beugungunschärfe schon viel früher zu.
Aus der Praxis und wie ich Fotografiere (möglichst nah am Maximalen ABM) sehe ich da keine großen Vorteile.

Ich hatte bis jetzt eine 7D + 100L + MPE-65
Eine Nikon D3200 + 40 und 85

Wenn du die gleiche Schärfeebene hast hast du die gleichen Probleme egal mit welchem Sensor. Ist meine Erfahrung.

Gruß Olli
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #12
...wichtig ist mir aber auch, dass ich im dunklen und bei Dämmerung gute Bilder machen kann....

Dann solltest Du Dir die Canon 6D ansehen ...

... zusammen mit gutem Glas wird es aber nicht billig.

Auch ich empfehle den Kauf von guten gebrauchten Sachen ... sonst wird es schnell recht teuer ;)


.
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #13
Hi!

Gute - und damit gesuchte - gebrauchte Sachen sind aber auch auf dem Gebrauchtmarkt noch teurer. ;)

@ Steffen noch mal auf den anderen Teil deiner Antwort.
Nicht jeder braucht z.B. ein hohe Freistellungspotential. Dam meine ich auch mit Spezialisierung. Wecher Otto Normalfotografierer braucht denn das Freistellungspotential von KB und am besten noch f1,2. :)
In der Regle keiner. Es geht doch um das Gesamtpaket. Was kann ich mit der Kamera machen zu welchem Preis und reicht mir das.

Mit einem Billigbody und den Kit-Objektiven bin ich meiner Meinung nach immer schlechter Bedient als mit einer Bridge. Klar kann man bessere Ergebnisse erzielen mit einer DSLR aber man sollte dann immer dazu sagen das das dann ins Geld geht.
 
  • Tipps zum Kauf meiner ersten "richtigen" Kamera Beitrag #14
...braucht denn das Freistellungspotential von KB und am besten noch f1,2. :)
In der Regle keiner...

Stimmt, mir reicht 1,8. :p

Nee, mal im Ernst: DIE richtige Kamera gibt es eh nicht. Wie sagt man so schön: Der Zweck heiligt fie Mittel. Jeder legt sich eben das zu, was er braucht oder zu brauchen glaubt. Hauptsache ist doch, daß jeder mit seinem Equipment zufrieden ist, weil er damit die Ergebnisse erzielt, die er haben möchte. Daher ist die Frage eines Users nach DER richtigen Kamera, die hier eingangs gestellt wurde so ad hoc und ohne gezielte Gegenfragen auch nicht zu beantworten.

Achso: Heutzutage lassen sich auch mit von dir sogenannten Billigbodies (manche nennen es auch Einsteigerkameras) hervorragende Ergebnisse erzielen. Da muß man dann eben auf das eine oder andere nützliche oder aber auch unnütze Ausstattungsdetail verzichten.

Die mitgelieferten Kitlinsen sind durch die Bank viel besser als ihr Ruf und alles Andere als schlecht. Egal von welchem Hersteller.

Gebrauchtkauf macht imo immer Sinn. Eventuell lohnt es sich aber, auf das eine oder andere Schätzchen etwas zu warten, bis man es zu einem reellen Preis bekommt. In diesem Sinne habe ich übrigens auch nen Billigbody: Meine geliebte 5D war in gutem gebrauchten, fast neuwertigem Zustand mit wenigen Auslösungen auch nicht eben teuer. Meine nachweislich hervorragenden Objektive (bis auf ein schlechteres, das aber gar kein Geld gekostet hat) auch nicht. ;)
 
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