Moin Leute,
nach dem Wechsel zu Canon und Kleinbildformat muß natürlich noch ein wenig am Equipment gefeilt werden.
"Immerdrauf" wäre für mich der falsche Begriff, da ich ja am liebsten mit meinen alten M42-Festbrennweiten fotografiere. Aber so ein "Standardzoom" im Bestand kann ja nicht schaden, bspw. wenn man mal mit ganz kleinem Gepäck an den Start gehen möchte oder muß. Für den Bildwinkelbereich, den ein 18-135 an APS-C Format abdeckt, ist bei Kleinbild ein 28-200 zuständig.
"Zufällig" ist mir gestern ein Tamron AF28-200/3,8-5,6 XR Di Aspherical IF (Macro

), Modell A031, zugeflogen. Das ist ein geringfügig anderes Modell, als Klaus eingangs vorgestellt hat. Der Hauptunterschied dürfte in der anders gestalteten Gummierung des Zoomringes liegen.

Im Internet ist ja viel zu lesen über diese Linse. Meist aber nichts Gutes. Es heißt, daß Dingen wäre nicht scharf, vor allem offen und am langen Ende. Jemand aus der Fotocommunity behauptet sogar, das Tamron wäre das schlechteste 28-200, welches es gibt.
Aha...also ich kann das so nicht bestätigen...
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Klar, die Linse zeigt die zoomobjektivüblichen Verzeichnungen, vor allem am kurzen und am langen Ende und vignettiert offen etwas. Das ist im digitalen Zeitalter aber kein Problem mehr, denn diese Fehler lassen sich ganz einfach rausrechnen. Ganz bequem geht das mit Adobe CameraRaw. Dort ist das Profil des Objektives hinterlegt, es genügt ein Knopfdruck, um alle genannten Fehler auf einmal zu beseitigen. Inkl. eventuell sichtbarer CA. Diesbezüglich ist dieses Objektiv imo aber völlig unauffällig.
Und nochmal: Gutes muß nicht teuer sein.

Diese Linse habe ich in einwandfreiem, nahezu neuwertigem Zustand inkl. OVP und vollständiger Papiere fast zum Taschengeldpreis bekommen...
